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Re: serenity || honeysome & paranoia

paranoia
07.09.18 um 19:15
Avatar von paranoia
Alles gut, kein Stress. :-)
honeysome
07.09.18 um 19:48
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Was um alles in der Welt tat sie hier? Sie war doch schon Ewigkeiten weg, wieso tauchte sie hier auf? Noch während sie umständlich den Hund wieder anleinte und ich überlegte, wieso Adeline wieder hier war, traf es mich wie ein Blitz. Natürlich, die Hochzeit ihres Bruders. Phil hatte mich schon vor mehreren Monaten gefragt, ob ich sein Trauzeuge sein würde, und natürlich hatte ich ja gesagt. Auch wenn meine Beziehung mit seiner Schwester in die Brüche gegangen war, hatten wir underen Kontakt immer aufrecht erhalten und ich würde sagen, er war einer meiner engsten Freunde. Als ich damals zugesagt hatte, hatte ich nicht entferntesten im Kopf gehabt, dass auch Adeline kommen würde - zu lange war sie nun schon weg gewesen. Zu allem Übel war die Hochzeit in zwei Tagen, keiner von und hatte also die Möglichkeit, dem anderen irgendwie aus dem Weg zu gehen. Jetzt, wo ich nicht mehr ihren Hund an mir hängen hatte, lehnte ich mich gegen die Wand neben mir, nicht ohne zu bemerken, dass meine ursprünglich kleine Pause sich mittlerweile ziemlich ausgedehnt hatte. So einfach wollte ich sie jetzt aber nicht davonkommen lassen, sie war es, die sich damals einfach aus dem Staub gemacht hatte. »Was treibt dich in diesen wunderschönen Ort?« fragte ich, keine Regung einer Emotion in meiner Stimme, weil ich abwarten wollte, wie sie reagierte. Natürlich wusste ich es, aber wir konnten nicht ewig vor einander weglaufen, nicht jetzt, wo sie wieder hier war. Sie hatte sich wenig verändert, ihre hellen Augen leuchteten im Mondlicht und ihr dunkles Haar wurde etwas durch den Wind durcheinandergebracht.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.18 um 19:49 von honeysome
paranoia
07.09.18 um 19:54
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Ich schreibe gleich. ;)
honeysome
07.09.18 um 20:04
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Zitat von paranoiaIch schreibe gleich. ;)


Okay, ich freue mich. :-)
honeysome
27.01.19 um 19:14
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Hast du noch Interesse an unserem RPG? :-)
paranoia
27.01.19 um 19:16
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Oh wow, tut mir meeeega leid, hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm. Aber ja, hab ich!! Ich les mir eben die vorigen Texte durch und schreibe auch direkt, haha. ;-)
honeysome
27.01.19 um 19:20
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Okay, ich freue mich!
paranoia
27.01.19 um 19:39
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Es verärgerte mich, dass er, trotz dieser peinlichen Situation und meinem offensichtlichen Wunsch zu gehen, das Gespräch mit Smalltalk fortzuführen. Was war das für eine beschéuerte Frage? Es war doch klar, dass ich wegen der Hochzeit zurückgekehrt war. »Mein Bruder heiratet, falls du es noch nicht mitbekommen hast.«, antwortete ich, leicht schnippisch. In all den Jahren hatte ich mich immer herausreden können, wenn eine Geburtstagsfeier oder ähnliches anstand, doch die Hochzeit meines eigenen Bruders? Ich hätte es irgendwann bereut, hätte ich die Einladung nicht angenommen. Und nun war der Zeitpunkt erreicht, an dem ich mich wieder mehr meiner Familie widmen sollte.
Hinter uns grölten und lachten die Menschen in den Bars, Gläser klirrten, Musil spielte. Ich hatte fast vergessen wie das Meer roch und wie sich die Meeresbrise auf der Haut anfühlte. Ein nostalgisches Gefühl machte sich in mir breit; das hatte ich die letzten Jahre verdrängt, die ganzen Erinnerungen und Gefühle. Und Elio jetzt vor mir sitzen zu sehen, beinahe unverändert und seine Augen, die mich vorwurfsvoll anblitzten. Die Situation versetzte mich in die Zeit nach der Highschool zurück, den Sommer wo wir uns nahe und schließlich zusammen gekommen waren. Damals hätten wir beide sicher nicht gedacht, wie das mit uns ausgehen würde. Wie sehr ich ihm wehtun würde.
honeysome
27.01.19 um 20:37
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Der bissige Unterton in ihrer sonst bis jetzt so zurückhaltenden Stimme war mir nicht entgangen. Genau so hatte sie reagiert, bevor sie gegangen war und für mehr als vier Jahre nicht mehr zurückgekommen war. Adeline konnte einem unheimlich gut das Gefühl vermitteln, dass man in bestimmten Momenten unfassbar nervig war. Ich hatte aber dennoch den Vorteil, sie unheimlich gut zu kennen, und ihre Art, zu antworten verriet mir, dass sie mich ein wenig hàsste, weil ich sie nicht einfach davonkommen ließ und sie in diese unangenehme Situation drängte. Ich warf die Zigarette neben mir auf den Boden und zertrat sie langsam mit dem Schuh, während ich mich gegen die kühle Steinmauer lehnte. »Und wie ich das mitbekommen habe. Dein Bruder hat einen ausgezeichneten Geschmack, wenn es um seinen Trauzeugen geht.« erwiderte ich, um ihr etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ließ man sich auf eine Diskussion mit Adeline ein, artete sie meistens in Streit aus, was ihrer Hitzköpfigkeit geschuldet war, die ich allerdings auch sehr geliebt hatte.
paranoia
27.01.19 um 20:58
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Elio war von uns beiden immer derjenige gewesen, der ruhig bleiben konnte. Ich hingegen merkte gerade schon wieder, wie es in mir brodelte. Es nervte mich, dass er mich so gut kannte; er sprang nicht auf meine schnippische Antwort an, um eine Diskussion zu vermeiden. »Wenn du meinst.«, sagte ich also nur und verkniff mir das Augenrollen, zog stattdessen nur die Augenbrauen nach oben und beobachtete, wie er die Zigarette auf den Boden schmiss und austrat. Raucher ékelten mich an. Damals hatte er nicht geraucht. Es schien sich einiges geändert zu haben. »Und wie der Zufall es will, bin ich Trauzeugin. Wow, ich war echt dumm zu glauben, dass ich es vermeiden könnte Zeit mit dir zu verbringen.« Aber gut, die Hochzeit fand in schon zwei Tagen statt. Zwei Tage Elio und das unangenehme aufeinander Rumhängen ertragen müssen. Danach würde ich noch eine ganze Woche hier bleiben und in dieser Zeit würde ich Elio wieder aus dem Weg gehen können. Hoffentlich.
Ich war mir darüber bewusst, wie feige ich war. Doch ich wollte mich nicht mit den Fehlern konfrontieren, die ich gemacht hatte und was ich damit angerichtet hatte. Ich sollte erstmal das mit meinem Bruder wieder hinbiegen, der redete nämlich im Gegensatz zu Elio gar nicht mit mir. Elio war Vergangenheit.
honeysome
27.01.19 um 21:13
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Ihre stille Gereiztheit legte sich langsam wieder, dessen war ich mir ziemlich sicher, als ich sie vor mir stehen sah, ihr Hund immer noch völlig durch den Wind vor Freude. »Du kannst es für heute Abend tatsächlich vermeiden und musst meinen Anblick keine Sekunde länger aushalten, denn da dein warten Leute, die sich freuen, mich zu sehen.« Mit einem provokanten Lächeln deutete ich auf die Tür, welche ins Innere der Bar zurück führte, ehe ich sie öffnete und über die Schulter ein letztes Mal zurück sah. »Man sieht sich.«, sagte ich, ehe die schwere Tür hinter mir ins Schloss fiel und ich damit wieder in den Sog aus Lärm und Hitze aufgenommen wurde, welcher durch das diffuse Licht der Bar wanderte. Auf eine seltsame Art amüsierte mich das Zusammentreffen mit Adeline und ihre Abneigung, mich zu sehen, kam einer kleinen Genugtuung gleich. Ich war niemand, der Wert auf Rache oder gar Vergeltung legte, aber es war interessant zu sehen, wie sie auf dieses Zusammentreffen reagierte. Dass es noch ganz andere Gefühle in mir auslöste, alte Emotionen, welche ich längst zu verarbeiten geglaubt hatte, hätte ich mir in keiner Senkunde anmerken lassen; eher hätte ich mir die Zunge abgebissen. Als ich mich wieder neben Keshav hinter den Tresen schob, verlor er, zu meinem Erstaunen, kein Wort über meine überzogene Pause, sondern schob mir eine Flasche Gin zu und nickte zu einer jungen Frau an der Bar.
paranoia
27.01.19 um 21:29
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Mir fiel nichts mehr ein, was ich dazu hätte sagen können. Wortlos drehte ich mich mit, als er an mir vorbeiging und in der Bar verschwand. Was war das denn bitte gewesen? In all der Zeit in Seattle hatte ich Elio vollkommen aus meinem Kopf verdrängt und niemals auch nur darüber nachgedacht, wie das erste Aufeinandertreffen sein würde. Trotzdem hätte ich es mir bestimmt anders ausgemalt. Ich hatte eher damit gerechnet, dass er mich ignoriert oder mir Vorwürfe macht und mega sauer sein würde. Aber so war Elio nicht, das hätte ich mir doch denken können; er war die Ruhe in Person. Sicher genoss er es, wie ich mich eben blamiert hatte.
Ich stand sicher noch einige Minuten wie eine Blöde rum, ehe ich mich mit dem Hund wieder auf den Weg Nachhause machte. Im Haus war es dunkel und ruhig, als ich ankam. Leise schlich ich die Treppe hoch, über die knarrenden Holzdielen des Fußbodens in mein altes Zimmer. Nachdem ich meine Koffer ausgepackt und mich wieder etwas eingerichtet hatte, ging ich duschen. Das fast heiße Wasser prasselte auf meine Haut hinunter und entspannte nach einigen Minuten meine verspannten Muskeln. Es war 1 Uhr, als ich erschöpft in das große Bett fiel. Obwohl mich die Begegnung mit Elio aufgewühlt hatte, schlief ich mit dem leisen Meeresrauschen im Hintergrund schnell an.

Als ich am Morgen erwachte, war es draußen schon hell; die Sonne stahl sich durch eine Lücke im Vorhang in mein Zimmer, das Licht tanzte auf meinem Bett. Ich zog mir meinen Morgenmantel über und ging runter zum Frühstücken. Dad saß mit einer Zeitung in der Hand am Tisch und schlürfte Kaffee. »Guten Morgen. Hast du gut geschlafen?«, begrüßte er mich lächelnd und schob mir meinen eigenen Kaffee rüber. »Ja, ganz gut, danke Dad.«
honeysome
28.01.19 um 13:35
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Sollen wir zum Tag der Hochzeit skippen?
paranoia
28.01.19 um 15:34
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Ja sehr gern
honeysome
28.01.19 um 17:54
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Okay, mein Text kommt in etwa einer Stunde.
paranoia
28.01.19 um 19:38
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Oki doki.
honeysome
28.01.19 um 20:48
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Langsam zog ich die weinrote Krawatte etwas fester und legte sorgfältig den Kragen des hellgrauen Hemdes darüber, ehe ich mir das dunkelgraue Jackett überzog und zwei Knöpfe schloss. Mir wurde gesagt, der Blumenschmuck würde aus dunkelroten Rosen und weißem Schleierkraut bestehen, weshalb ich versuchte, mich halbwegs in die Farbgebung einzureihen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich gut in der Zeit lag, sofern mir jetzt nichts mehr dazwischen kam. Ich würde es nicht mehr schaffen, meinen Vater zu besuchen, er würde wohl oder übel bis morgen warten müssen, erfahrungsgemäß wurde es auf Hochzeiten spät. Ich stellte sicher, dass ich mein Geschenk für das Brautpaar ins Auto gelegt hatte, ehe ich mich auf den Weg zur Trauung machte. Es war der perfekte Tag, um zu heiraten. Die Spätsommersonne sorgte für eine angenehme Wärme und leichter Wind wehte über die Wiesen auf welchen sich lange Gräser wiegten. Die kleinen, schmuckvollen Häuser zogen vor meinen Fenstern vorbei, je schneller ich fuhr, und dennoch hatte dieser wunderschöne Tag einen Haken, der mich nachdenklich stimmte. Und dieser war Adeline.
paranoia
28.01.19 um 21:11
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Obwohl ich erst seit knapp drei Tagen wieder hier war, hatte sich meine Haut unter der Spätsommersonne tatsächlich noch ins bräunliche verfärbt, leichte Sommersprossen sprießen mir nun im Gesicht, der fahle Ausdruck meiner großstadtlichen Müdigkeit war fast komplett verschwunden. Die Sonne und das Meer taten mir sichtlich gut und langsam fing ich wieder an mich wohl zu fühlen. Seit meiner Jugend hatte sich hier einfach kaum etwas verändert; nur ich, ich hatte mich verändert.
Das Kleid, welches Cassy mir rausgesucht hatte, war dunkelrot und schmiegte sich an meine Haut, lag eng an der Taille und fiel in sanften Wellen auf den Boden. Ich kam mir albern vor, doch meine Schwägerin hatte darauf bestanden. Cassy saß vor mir auf einem Stuhl vor einem riesigen Spiegel. Während ich versuchte eine halbwegs vernünftige Frisur hinzubekommen, kümmerte sich die Frau meines Dads um das Make Up. Die beiden unterhielten sich aufgeregt, doch mir war irgendwie nicht so danach zumute. Heute auf der anschließenden Feier würde ich auf so viele Menschen treffen, mich Verhören unterziehen müssen und vor allem würde ich Elio wiedersehen.
Bald waren wir mit allem fertig, in fünf Minuten war es soweit. Ich richtete mein Aussehen noch einmal, schnappte mir den Blumenstrauß und positionierte mich bei den Brautjungfern hinter Cassy. Als die Musik einsetzte, schritt sie los und ich mit angehaltenem Atem hinterher. Zum Glück richteten sich die Augen auf die Braut.
honeysome
28.01.19 um 21:54
Avatar von honeysome

Re: serenity || honeysome & paranoia

Knirschend kam mein Wagen auf der gekiesten Auffahrt zum Stehen, zwischen etlichen Autos der anderen Gäste. Ich überquerte den Platz vor der kleinen Kapelle mit großen Schritten, ehe ich durch einen Seiteneingang einen wunderschön geschmückten Nebenraum betrat, in welchem Nathan vor einem Spiegel stand, den Rücken zu mir gewandt. Er musste mich in der Reflexion des Spiegels gesehen haben, denn wenige Sekunden später drehte er sich zu mir um, sein Blick eine Mischung aus Panik, Nervosität und Aufregung. »Elio, ich glaube ich kann das nicht. Ich kippe mit Sicherheit um, wenn ich Cassy sehe.« Seine Verzweiflung brachte mich etwas zum Lachen und ich trat näher an ihn, um ihm seine Fliege umzubinden, denn seine Hände zitterten mittlerweile viel zu sehr. Als ich fertig war, fasste ich ihn am Revers seines Jacketts und sah ihm fest in die Augen. »Aber sicher kannst du das. Du heiratest in ein paar Minuten die Frau deines Lebens, natürlich bist du aufgeregt. Ein Vogel hat mir gezwitschert, dass Cassy umwerfend aussieht.« Mit einem kurzen Zwinkern schob ich ihn aus der Tür und wir gingen an der Seite der Kapelle entlang zu deren Haupteingang. Die Blätter großen Trauerweiden raschelten leicht im Wind als wir durch die große, offenstehende Holztür traten, ich ein Stück versetzt hinter Nathan. Die Kirche sah umwerfend aus, von draußen fielen sanfte Sonnenstrahlen durch die Fenster und tauchten den Innenraum in ein wunderschön diffuses Licht. Die Bänke waren mit kleinen Rosengestecken geschmückt und jeder einzelne der Gäste hatte sich in Schale geworfen. Vorne beim Altar angekommen stellte ich mich neben Nathan, während wir auf Cassy warteten.
paranoia
28.01.19 um 22:09
Avatar von paranoia

Re: serenity || honeysome & paranoia

Ich fand heiraten insgesamt eigentlich unnötig. Was nützte es dir, wenn es auf einem Papier stand? Was wäre, wenn man sich trennen will? Viel zu aufwendig alles. Allein bei dem Thema hatten Elio und ich uns einige Male ziemlich in die Haare bekommen. Unsere Ansichten vom Leben waren so unterschiedlich gewesen..
Die kleine Kirche sah wunderschön aus; Sonnenlicht fiel durch die bunten Fensterscheiben und der Saal war geschmückt mit Blumen und Kerzen und obwohl es irgendwie echt kitschig war, gefiel es mir. Und so stellte sich Cassy das Ganze nunmal vor, sie hatte im Gegensatz zu mir einfach diesen Hang zur Romantik.
Sie schritt im Takt der Musik auf Nathan zu, der sie strahlend ansah. Ihn so glücklich zu sehen ließ mir warm ums Herz werden. Nach einigen Sekunden waren wir am Altar angelangt; Die Gäste setzten sich, Cassy hakte sich bei meinem Bruder ein und die beiden stellten sich vor den Pastor, während ich mich links von den beiden hinstellte; Elio stand auf der rechten Seite der beiden, wir konnten uns genau in die Augen sehen von hier aus. Sein Anblick versetzte mich an den Tag unseres Abschlussballs zurück, da hatte er auch so einen Anzug getragen. Ich hatte vergessen wie gut er aussah und wie durchdringend sein Blick sein konnte. Der Pastor begann zu sprechen und ich versuchte mich auf seine Worte zu konzentrieren.