TOPModel-Forum

RPG & Clan

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Re: Selection // Gruppen-RPG.

Silberbluete
20.02.19 um 20:09
Avatar von Silberbluete
(Entschuldige, ich hatte das Ende meines Textes noch einmal geändert, sodass die Gruppe jetzt schon beinahe fertig mit dem Frühstück ist/bzw. sogut wie fertig.^^")
Silvaniae
20.02.19 um 22:16
Avatar von Silvaniae

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Lydien Moriana //Kalea

Es war leichter als gedacht gewesen die Identität von Lydien Moriana anzunehmen. Ich kannte sie von der Straße- sie hatte mir gelegentlich Geld für mein Spiel gegeben und so waren wir mit der Zeit- man konnte nicht Freunde sagen, aber wohl Bekannte- geworden. Sie hatte sich daraufhin für mich in ihrem Namen beworben- die Fotos stammten allerdings von mir, damit ich keinen Verdacht errégte, wenn ich im Schloss auftauchte. Eine aus Kaste 8 wäre niemals genommen worden- dafür hatte Lydien Glück gehabt und wurde tatsächlich in den Palast als eine der Erwählten eingeladen. Der Abschied von Veron war mir schwergefallen, aber die echte Lydien hatte versprochen, dass sie ab und an nach ihm sehen würde. Ich machte mir große Sorgen um den Kleinen, sein Zustand war immer schlechter geworden und einen Moment lang hatte ich überlegt, ob ich überhaupt zu der Selection gehen sollte. Das Problem war nur, dass ich mir die Medikamente, die er so dringend benötigte, mit meinem normalen Einkommen einfach nicht leisten konnte. Ich musste einfach versuchen so lange wie möglich bei der Selection zu bleiben, um möglichst viel Geld zu erhalten und Dinge zu finden, die ich mitgehen lassen konnte und mich dann geschickt aus der Selection hinauszubefördern, sodass ich nach Hause zurückkehren konnte. Ich hatte auch Kleidung von Lydien geliehen bekommen- eine einfache schwarze Hose und ein weißes Oberteil, sowie schwarze Turnschuhe und sie hatte meine Haare gepflegt und gebürstet, sodass sie mir seidig auf die Schultern fielen. Es war ein ungewohntes Bild, was mich im Spiegel betrachtete. Ich wusste, dass eigentlich die Teilnehmerinnen immer auf das ganze vorbereitet werden sollten, aber anscheinend sahen diese Notwendigkeit bei jemanden aus Kaste 6- in welcher Lydien Moriana war- nicht gegeben. Sie dachten wohl, dass ich sofort wieder fliegen würde und vermutlich würde auch genau das der Fall sein. Aber nicht, bevor ich nicht ein/zwei Dinge hatte mitgehen lassen. Dort im Palast war bestimmt absolut alles voll mit Kostbarkeiten und ich war geschickt- es würde niemanden, trotz bestimmt strenger Kontrollen, auffallen. Ich war vor Lydiens Wohnung abgeholt worden und befand mich mittlerweile in einem Auto, dessen Scheiben verspiegelt waren, sodass man nicht von außen hineinblicken konnte. Ich fühlte mich unwohl und spürte, dass meine Nervosität stieg. Ich war noch nie in einem Auto gewesen und ich hatte das Gefühl eingesperrt zu sein. Während der Fahrt wurden mir zahlreiche Regeln vorgelesen, aber ich hörte nur mit halben Ohr, beziehungsweise eher gar nicht zu und so unterschrieb ich am Ende, dass ich die Regeln gehört und verstanden hatte, ohne dass dies eigentlich der Fall war. Daraufhin folgte das allerschlimmste. Wir flogen. Ich war über Stunden in einem Flugzeug eingesperrt und konnte nicht nach draußen. Ich hielt während des kompletten Fluges meine Augen geschlossen und umklammerte meine Sitzlehne.

Als wir endlich ausstiegen, war ich leichenblass und beinahe am Umkippen. Was genau danach passierte, erinnerte ich mich später nicht mehr. Ich wusste nur noch, dass wir nach einer weiteren Autofahrt den Palast erreichten und ich dort auf mein Zimmer gebracht wurde, wo ich mich völlig mit den Nerven am Ende auf den Boden fallen ließ. Das Bett war mir nicht ganz geheuer. Es war einfach nur riesig und der Stoff sah so aus, als würde er einen verschlingen. Eigentlich war mir mein ganzes Zimmer nicht wirklich geheuer. Jeder einzige von den Einrichtungsgegenständen war vermutlich so viel wert, dass Veron und ich davon mehrere Jahre überleben konnten. Ich war gerade am Überlegen, was davon ich einstecken konnte, ohne dass jemandem auffiel, dass es fehlte, als die Tür wieder aufgestoßen wurde und drei junge Frauen in das Zimmer traten- das mussten meine persönlichen Zofen sein, zumindest der Kleidung nach, welche sie trugen. Sie stellten sich vor und ich studierte sie einen Moment. Felice hatte haselnussfarbene Haut, dunkelbraune, warme Augen und ihre Haare waren stark gekräuselt. Dann gab es noch Tyara und Oliria. Mir waren die Zofen nicht ganz geheuer und ich wusste nichts mit ihnen anzufangen, als sie mich fragten, was sie für mich tun könnten. Ich wollte lieber allein sein, aber die drei ließen sich erst verscheuchen, nachdem sie mir irgendetwas für die Haare aufgezwungen hatten und sich um meine Nägel und Haut gekümmert hatten. Ich atmete erleichtert auf, als sie endlich aus dem Zimmer waren. Sie wirkten ganz nett, aber sie redeten meiner Meinung nach einfach zu viel und ich wusste einfach nichts mit ihnen anzufangen. Felice hatte, bevor sie mit den anderen gegangen war, verkündet, dass morgen ein gemeinsames Frühstück mit den Prinzen anstehen würde und anschließend erste Einzelgespräche stattfinden würden. Na hoffentlich würde ich nicht bereits dann rausfliegen- bis dahin würde es mir unmöglich sein etwas wirklich Wertvolles zu finden. Ich blickte nachdenklich aus dem Fenster, dessen Flügel ich weit geöffnet hatte, damit ich mir nicht ganz so eingesperrt vorkam. Ob ich hiermit wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte? Ich war einfach nicht für so ein Leben geschaffen und das würde man mir bestimmt schnell anmerken. Ich holte meine Querflöte, der einzige Gegenstand, den ich mitgenommen hatte und spielte ein Lied nach dem nächsten. Es beruhigte mich ein wenig und ich schaffte es meine Sorgen zu vergessen. Zum Abendessen wollte man mir verschiedenste Speisen bringen, aber ich winkte gleich ab und meinte, dass ich nur einen Apfel haben wolle, den ich auch bekam. Ich würde von all den Speisen ohnehin nicht viel essen können. Ich war es einfach zu sehr gewohnt mit Hunger im Bauch einzuschlafen und von all den verschiedenen neuen Gewürzen und Zutaten würde mir vermutlich schlecht werden. Ich blieb lieber bei gewohntem Essen und überforderte meinen Magen nicht gleich am ersten Tag. Vielleicht würde ich mich morgen beim Frühstück an die ersten Speisen heranwagen. Irgendwann schlief ich erschöpft von den ganzen neuen Eindrücken ein- ich hatte die Fensterbank direkt am geöffneten Fenster gewählt. Zum einen vermittelte mir das ein Gefühl von Freiheit- normalerweise schlief ich immer direkt unter dem freien Himmel, zum anderen hatte ich immer noch Angst vor diesem Bett und davor unter zahlreichen Laken zu ersticken.

Am nächsten Morgen, ich wachte wie immer kurz nach Sonnenaufgang auf, kamen wenig später meine Zofen ins Zimmer und waren überrascht, dass ich bereits wach war. Warum hatte ich überhaupt drei Zofen? Reichte eine davon nicht völlig aus? Sie hatten ein komisches Gestell dabei, an welchem mehrere Kleider hingen, welche sie mir nun nach und nach zeigten. Ich sollte allen Ernstes ein Kleid anziehen? "Habt ihr nicht irgendetwas anderes?", fragte ich nach. Felice versuchte eine andere Lösung zu finden, aber nichts davon gefiel mir irgendwie. "Danke für eure Mühe, aber ich denke ich behalte einfach das hier an..." Ich zeigte auf mich. Ich trug immer noch die schwarze Hose, schwarze Turnschuhe und das weiße Shirt von gestern. "Aber Miss Lydien, das könnt ihr doch nicht machen!", protestierte Tyara entsetzt, während sich auf Felices Gesicht langsam ein amüsierter Gesichtsausdruck schlich. Ich mochte sie definitiv mehr als Tyara und Oliria. Letztere war bei meinem Vorschlag kreidebleich geworden und schüttelte nur stumm den Kopf. Tyara ergriff wieder das Wort: "Wenn ihr so etwas zum Frühstück tragt, werdet ihr bestimmt sofort aus der Selection ausgeschlossen!" Und wenn schon- ich würde mich ganz bestimmt nicht in so ein schicki-micki Kleid stecken lassen. "Lasst sie doch selbst entscheíden, was sie anziehen möchte!", mischte sich irgendwann Felice ein und lächelte mich an. Ich lächelte dankbar zurück. Felice schickte irgendwann die anderen beiden nach draußen und musterte mich dann. "Du gefällst mir- so jemanden wie dich hatte ich nicht bei der Selection erwartet!", meinte sie und war ohne weiteres ins Duzen gefallen, was mir aber sowieso lieber war. Dieses ganze Siezen war nicht wirklich mein Ding. Sie betrachtete mich für einen Moment nachdenklich. "Wie sieht es mit deinem Gesicht aus? Darf ich daran etwas verändern?" Ich schüttelte meinen Kopf, es widerte mich irgendwie an, wenn ich mir vorstellte, dass durch irgendetwas mein Gesicht zugekleistert werden würde. "Nun gut, du hast eine reine, makellose Haut und deine Augen werden durch deine Wimpern betont- ich denke also ich kann es auch ohne Makeup durchgehen lassen..." Felice zwinkerte mir zu und ich atmete erleichtert auf. "Darf ich denn wenigstens deine Haare kämmen?" Ich nickte zögernd, weil ich mich ein bisschen schlecht fühlte, weil ich alles von Felices Angeboten abgelehnt hatte und so machte sie sich daran meine Haare zu kämmen, bis sie mir erneut mit seidigen glänzenden leichten Locken bis knapp auf meine Schultern fielen. "Wir haben noch ein bisschen Zeit bis zum Frühstück. Die normale Vorbereitung dauert etwas länger...", meinte Felice am Ende lachend. "Darf ich erfahren aus welcher Kaste und welcher Provinz du kommst?" Das wusste sie nicht? Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. "Aus Yukon- Kaste 6..."; erklärte ich ihr, ohne mit der Wimper zu zucken. Lügen war definitiv einer meiner Stärken. Vielleicht sollte ich das Aufzählen, wenn man mich nach meinen Stärken fragen sollte- die Reaktion darauf würde bestimmt zum totlachen sein. "Und darf ich erfahren, aus welchem Grund du hier teilnimmst?" Die Zofe musterte mich mit ehrlichem Interesse. Daraufhin wusste ich nicht wirklich was ich entgegnen sollte. Ich hatte mir noch keine Antwort auf diese Frage überlegt. "Ich denke, um einfach mal aus meinem alten Leben rauszukommen und etwas neues auszuprobieren...", entschied ich mich schließlich für eine Halbwahrheit. "Ich halte nicht wirklich viel von den Selections- wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass für beide Prinzen die richtige dabei ist? Trotzdem müssen sie am Ende eine von ihnen heiraten..." Überraschung sprach aus Felices Blick, dann musste sie lachen. "Du gefällst mir immer besser- aber jetzt los- das Frühstück beginnt bald und ich denke du solltest lieber pünktlich kommen, du wirst so oder so Aufsehen errégen und zu viel Aufsehen ist nicht gut!"

Ich stand auf und verließ mein Zimmer, dann folgte ich den Anweisungen von Felice, um zu dem Speisesaal zu gelangen. Dieser ganze Prunk und Protz waren einfach nur schrecklich. Damit könnte man bestimmt alle aus den niedrigeren Kasten für Jahre ernähren. Aber wir hungerten und starben- was niemanden interessierte-, während die Oberen im Luxus schwelgten. Im Speisesaal angekommen fand ich meinen Platz, welcher mit einem Namensschild gekennzeichnet war und ließ mich nieder. Irgendwann fanden sich auch die restlichen Kandidatinnen ein, welche ich aber nicht wirklich beachtete. Immer wieder hörte ich einzelne Personen über irgendjemanden herziehen und lästern- der Zickenkrieg hatte nicht lange auf sich warten lassen. Ich stand immer wieder im Mittelpunkt des Interesses und die Blicke, die man mir zuwarf, gingen von verwundert über entsetzt über hochnäsige Verachtung und vieles mehr. Ich beachtete sie nicht und registrierte nicht einmal die Personen dahinter und als die anderen anfingen zu essen, langte ich ebenfalls zu. Wie gestern hielt ich mich weiterhin zurück, weil ich befürchtete, dass ich das alles gar nicht essen konnte und so aß ich erneut nur einen Apfel und eine trockene Semmel, während ich sah, dass einige andere ordentlich zulangten. Mein Blick wanderte kurz zu den beiden Prinzen hinüber, welche ein ganzes Stück von mir entfernt saßen. Sie sahen gut aus, aber bestimmt waren sie absolut verzogen. Wieso halfen sie uns aus Kaste 8 nicht? Wut kochte in mir auf und ich funkelte die beiden für ein paar Sekunden wütend an, auch wenn sie das vermutlich gar nicht wahrnahmen- was vermutlich besser war. Dann verschränkte ich meine Arme und wartete darauf, dass die anderen auch mit ihrem Essen fertig waren und wir mit dem Programm fortschreiten konnten. Diese ganzen Mädchen in ihren schicken, aufwändigen Kleidern und den stark geschminkten Gesichtern wurden mir langsam zu viel und ich konnte es gar nicht mehr erwarten endlich von ihnen wegzukommen.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.19 um 22:36 von Silvaniae
Rilana
20.02.19 um 22:29
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Re: Selection // Gruppen-RPG.

Ophelia Zoe O'Kelly
Während die Bürste durch mein fast schwarzes Haar gezogen wurde, streifte mein Blick aus dem Fenster. Die Sonnenstrahlen fühlten sich warm an auf meiner Haut, die verschiedenen Blumen schienen sich der Sonne regelrecht entgegenzustrecken. Mit Botanik hatte ich mich nie auseinander gesetzt, die einzigen Blumen, deren Name ich wirklich kannte, waren die roten Rosen.
Langsam schweifte mein Blick zurück in mein prächtiges Zimmer. Das beste Möbelstück war mit Abstand das Himmelbett. Der Bettanzug war aus feinster Baumwolle, roch herrlich und fühlte sich ebenso weich zum Schlafen an. Den kleinen Nachtisch neben dem Bett hatte ich spärlich dekoriert, ein Bild meiner Familie und eine Flasche Wasser.
An der gegenüberliegenden Wand befand sich eine weisse Kommode, aus welcher eine meiner drei Zofen gerade eine Kette herausholte.
Peinlich, wie mein Blick schon zum zweiten Mal in Folge zum Spiegel schweift, dabei gibt es nicht besonders viel zu sehen.
Mein Haar hatten die drei Zofen erstaunlicherweise nicht fest verändert, es schien heute mehr zu glänzen, als sonst. Bei dem Make-Up hatte ich darauf bestanden, dass es fast bis gar nicht zu sehen sein sollte. Einerseits lag es daran, dass ich nur ein Auge hatte, andererseits begann meine Haut fürchterlich zu jucken sobald sie auf künstliches Zeug traf.
Etwas Kaltes streifte meinen Hals, was mich zusammenzucken liess. Ich musste mir unbedingt abgewöhnen so tief in meine Gedanken zu versinken, sonst würde ich nur mit einem Bein in der Realität stehen. Apropos stehen, Asia, eine der Zofen wedelte mit der Hand und verlangte von mir mich einmal zu drehen.
Das Kleid war hübsch, ein zarter Rotton. Bis zur Taille lag es eng an, dann fiel es bis kurz über meine Knie. Die Auswahl der Schuhe blieb mir überlassen, ich entschied mich für das Paar ohne Absatz. Hauptsächlich um mich nicht zu blamieren.
Die drei Damen nickten mir freundlich zu, wünschten mir viel Glück und zogen sich dann zurück. Etwas nervös machte ich mich auf den Weg in den Frühstücks-Saal, wo ich als eine der Letzten erschien. Eilig suchte ich mein Namensschild, welches ich aufgrund der vielen Anwesenden schnell fand. Zitternd faltete ich meine Hände im Schoss und wartete ab.
never-
21.02.19 um 0:26
Avatar von never-

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Kailé Kenisha Filmore

Damira, Simio und Selina. Das waren meine drei Zoffen, auf die ich gerne verzichten konnte. Vermutlich deswegen war ich schon alleine froh, dass ich sie jetzt gerade endlich los war. Während Damira schüchtern war wie sonst was, ihre Arbeit machte, hatte vor allem Selina anscheinend ein Problem mi mir. Naja eigentlich eher mit meinen Haaren. "Weiße Haare. Das sieht so alt aus. Wie kann man nur so herum laufen?" OH wenn sie wüsste wie ich zuhause herum gelaufen bin. Da kümmerte mich ihre Meinung dann doch eher herzlich wenig. Besser gesagt gar nicht. Es gab anderes worauf man sich fokussieren musste. Und eins gehörte da nicht dazu, sie. Eigentlich gerade einmal die Prinzen. Naja sie sollten das Hauptaugenmerk sein, keine Frage, aber letztlich... Man werde sehen wie schlecht das funktionierte. Ich rechnete jetzt schon damit, dass ich nich gewinne, aber das war auch gar nicht meine Intension wieso ich hier her gekommen bin. Sondern um zu sehen ob mein Lebensstil nicht nur zuhause in Waverly, was nebenbei bemerkt knapp 7 Stunden mit dem Flugzeug entfernt liegt und wortwörtlich am anderen Ende des Landes lag, funktionierte, sondern überall. Und da schien das ein gelungener Moment zu sein. Wenigstens etwas.
Zudem hatten sie einen sehr seltsamen Geschmack bezüglich Kleidern. Sie hatten mir ein hell grauescremfarbenes Kleid heraus gelegt, dass mit einigen Strasssteinchen versehen war. AN sich ganz nett, aber nichts was auch nur im Ansatz zu mir passte. Statt mir dieses Kleid anzuziehen nahm ich mir ein anderes, etwas kürzeres Kleid, dass nur knapp über die Knie ging. Es hieß Kleider, nicht wie lange sie sein müssen. Dieses Kleid war in einem Weißen Ton gehalten, der minimal lila schimmerte. Eigentlich ganz nett und eher meine Kragenweite. Die Ärmel bedeckten meine Schultern nicht, was aber kein Problem darstellte, da meine Haare locker über diese fallen. Das einzige was wirklich ungwohnt war, ich hatte kein einziges Piercing drinnen. Keine Ohrringe, kein Septum. Nichts. Man fühlte sich fast schon etwas nac´kig in dem Punkt. Aber naja, ich würde vermutlich nicht sonderlich lange brauchen bis sie wieder zum Einsatz kamen. Schließlich war ich nicht hier um die Herzen der Prinzen zu erobern, auch wenn das doch eine sehr witzige Vorstellung war ihnen den Kopf zu verdrehen. Dennoch, erst einmal hieß es sich zu benehmen und höflich zu sein. ich konnte gut höflich sein, aber nur wenn ich wollte und wenn ich ehrlich war. Und das war hier noch nicht der Fall. Niemand weiß in welcher Kaste ich bin, selbst die Königsfamilie schien mir abzukaufen was ich in die Formulare geschrieben hatte. Gelogen war es ja nicht, aber es stimmte eben auch nicht. Das war es einfach nicht. Aber genug Gedanken darum gemacht, es war andere Dinge zum nachdenken. Zm Beispiel die Tatsache, dass etwas neben mir ein schüchternes Mädchen mit orangenen Haaren saß und eigentich nichts tat. Wirklich viel gegessen hatte auch sie nicht. Eigentlich hatte das fast niemand, bis auf einige Ausnahmen, die man wohl immer beim Essen erwischen würde. Ich für meinen Teil sah mich einfach um: Das sollen also `Meine Konkurrenten`. Ich war wirklcih gespannt wie das noch etwas werden soll. Diese Mädchen schienen mehr oder minder alle entschlossen, ob es klappt oder nicht hatten sie aber genauso wenig in der Hand.
Gemeinsam mit den andern wartete man nun nach dem Frührsück, dass alle fertig waren und in den nächsten Raum konnten. Eine gewisse Ungewissheit lag in der Luft. Das würde also auch so sein, immer. Es gab immer Menschen die etwas schlimmer machten als es eh schon ist, obwohl sie günstiges Geschenk shopt- Ich bin dann mal gespannt wie das hier noch weiter gehen soll. Vor allem mit den vielen Damen sinkt das Vertrauen das ist Jeder war gespannt auf das was nun tut. Das einige was einen störte, dass Menschn an der waren wo sie eigentlich keinen Beamer meachen
Silberbluete
21.02.19 um 8:26
Avatar von Silberbluete

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Seth Edwin Schreave
Im Flüsterton unterhielt ich mich weiter mit Jules, während der Platz links von mir leer blieb. Callista hatte demnach keine Lust... Oder sie hatte es vergessen, was die eher wahrscheinlichere Variante wäre.
Mein Blick schweifte dabei immer wieder über die anwesenden Damen, auch wenn mir noch immer nicht wohl bei dem Gedanken war. Einige machten sich eventuell zu viele Hoffnungen, immerhin konnten wir selbst ebenfalls nicht steuern in wen wir uns verlieben würden. Oder ob dies überhaupt geschah. Und selbst wenn dies nicht der Fall war, eine von ihnen allen mussten wir zur Heirat nehmen und irgendwie... machte sich keine Freude bei mir breit. Eher im Gegenteil. Dieser ganze Brauch, Sitte -wie auch immer man es nennen wollte-, war nicht nach meinem Geschmack. Es kam schon eher in die Richtung einer Zwangsehe, meiner Meinung nach. Jules schien das Ganze allerdings nicht so schlimm zu sehen. Vielleicht hatte er auch selbst nur zu viel Hoffnung, die Richtige zu treffen. Inständig hoffte ich dabei allerdings, dass er dann auch nicht enttäuscht wurde. Ich persönlich erhoffte mir von dieser Selection sowieso nicht viel.
Die meisten waren schon fertig, nur noch wenige waren mit dem Frühstück beschäftigt und doch... Ja, anscheinend hatte ich es doch richtig wahrgenommen. Eine junge Frau mit schwarzen, ziemlich kurzen Haaren, schien uns wütend anzusehen. Doch weshalb? Im Kopf ging ich durch, ob irgendetwas vergessen worden war, aber nein. Das war nicht der Fall. Weshalb genau empfand sie dann eine solche Wut? Hm... Vielleicht ließ sich das bei dem Gespräch herausfinden. Und wenn sie auswich, nun. Dann wüsste ich immerhin, dass sie nicht darüber reden wollte.
Mein Blick glitt gerade weiter über die anderen Mädchen, als die Tür zum Speisesaal ohne groß zu klopfen oder sonst irgendeine Form von Förmlichkeit zu wahren. "Callista", stellten sowohl Jules als auch ich zeitgleich leise fest, bevor diese auch tatsächlich erschien. Ein breites, offenes Grinsen auf den Lippen, die Haare locker offen gelassen, wie ein Umhang hinter ihr und ein Kleid, bei dem Jules nur leicht den Kopf schüttelte. "Hatte Mutter sie nicht gebeten..."
"Du kennst Cal? Unsere kleine Schwester? Erstaunlich, dass du noch gehofft hast, dass sie sich an die Regeln hält", stellte ich leise fest und schmunzelte kurz, wobei Jules die Schultern hob.
"Naja. Du weißt, Hoffnung stirbt zuletzt", entgegnete er leise, wobei Callista in ihrem ziemlich freizügigen Kleid zu uns trat. Ganz in einem hellen blau, leicht türkis, gekleidet, anscheinend um ihre Augen zu betonen. "Guten Morgen", begrüßte sie uns schließlich.
"Du bist zu spät", bemerkte ich mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen, wandte den Blick schließlich über die Schulter zu ihr. Noch immer so, dass, wenn überhaupt, die Mädchen in direkter Umgebung uns hörten.
"Nein, nein. Ich bin genau richtig gekommen. Immerhin ist das Frühstück gleich fertig und ich entführe euch die restlichen Damen in den Salon. Dort könnt ihr sie dann auch für die Gespräche abholen."
"Das hat nichts damit zu tun, dass du zum Beginn des Frühstücks bei uns sein wolltest", hielt Jules nun leise dagegen, wobei sie jedoch nur auflachte. Anschließend sah er zu mir. "Wer von uns erklärt nun den Ablauf?"
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 18:19 von Silberbluete
Mystia
21.02.19 um 17:45
Avatar von Mystia

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Nadege Omina Childs:
Blinzelnd öffnete ich die Augen, was mir nicht sonderlich viel brachte, da es im Zimmer stockfinster war. Gähnend steckte ich mich ausgiebig, ehe ich aus dem Bett heraus kletterte und herüber zum Fenster ging um die Vorhänge zu öffnen. Einen Moment dauerte es jedoch, bis ich dieses Fenster fand, denn es war mein erste Morgen im Palast. Wirklich etwas an meiner Morgenroutine änderte sich dadurch aber definitiv nicht. Wie immer war ich früh aufgewacht, um dies heraus zu finden musste ich nicht einmal auf eine Uhr, sondern bloß aus dem Fenster schauen. Der Himmel wurde von der gerade erst aufgehenden Sonne in wunderschöne Farben getaucht, ein wirklich malerischer Anblick, dennoch nahm ich mir keine Zeit um dem Naturspektakel weiter zuzuschauen. Stattdessen bewegte ich mich durch das nun von schwachem Licht erfüllte Zimmer. Ein Bad hatte ich bereits gestern genommen, es war nach der langen Anreise einfach von Nöten gewesen, diese Tatsache gab mir an diesem Morgen etwas mehr Zeit. Dennoch zögerte ich nicht mich herüber ins Bad zu bequemen und mich etwas frisch zu machen, noch während ich also in meinem Badezimmer vor dem Spiegel stand, hörte ich ein zaghaftes Klopfen an der Zimmertür. Ich ging herüber und öffnete, wie erwatete blickte ich direkt in Alisas schönes Gesicht, die kleine Blondine hätte sicherlich eine Menge Geld als Model machen können, wenn sie in Kaste zwei hineingeboren worden wäre, war sie aber nicht und so kam es, dass sie nun eine der mir, für meine Zeit im Schloss, zugeteilten Zofen war. Ich hatte dem Mädchen gestern eine spezielle Bitte zukommen lassen und war mehr als gespannt, ob sie diese hatte umsetzen können. "Ich hab die Änderungen an dem Kleid vorgenommen, die Sie gewünscht hatten." auf den Lippen des Mädchens, welches wohl kaum älter als 16 war, bildete sich ein zaghaftes Lächeln. "Danke" meinte ich und begann dabei meinerseits zu lächeln, mein Lächeln jedoch galt nicht Alisa, sondern den Blicken, die mir bald vermutlich zugeworfen werden würden. "Komm rein." verlangte ich anschließend von der Zofe, die vor mir stand und trat zur Seite, damit diese meiner Forderung Folge leisten konnte.
Nachdem ich die Tür hinter Alisa geschlossen hatte, bewegte ich mich herüber zu dem edlen Schminktischen, welches an der Fensterseite meines Zimmers stand. Mittlerweile war die Sonne komplett aufgegangen und spendete somit etwas mehr Licht als noch vor einer halben Stunde. Ich ließ mich auf dem gepolsterten Hocker vor dem Schminktischen nieder, Alisa war mir gefolgt, ohne das ich etwas sagen musste schnappte sie sich meine Bürste von dem Tisch vor mir und begann mein Haar zu kämmen. Für einige der Erwählten war so etwas vielleicht ungewohnt, für mich war es Alltag. Zuhause hatte ich zwar keine drei Zofen, wohl aber eine, die mir wirklich ausreichte. Auch die edlen Texturen und Gegenstände im Zimmer waren mir nicht fremd, etwas was ich in meinem Zuhause durchaus auch wiederfinden konnte.
Leise begann ich eine Melodie vor mich hin zu summen, während Alisa meine Haare in einen eleganten Dutt hochsteckte. Ich hatte gute Laune, denn ich war mir sicher, dass dieser Tag äußerst spannend und spaßig werden würde. Nicht nur, dass ich die Prinzen und hoffentlich auch die Prinzessin kennen lernen konnte, sondern auch all die anderen neuen, spannenden Dinge, die die Selection mit sich brachte, sorgten dafür, dass ich den Tag bereits jetzt mochte.
Es klopfte erneut an der Tür. Als ich nicht antwortet, betrat die junge Frau, die wohl einige Jährchen vor mir das Tageslicht erblickt hatte, das Zimmer ohne weiter abzuwarten. "Miss Childs?" fragte sie, weswegen ich aufhörte zu summen. Da Alisa noch immer an meinen Haaren arbeitet, wendete ich meinen Blick nicht zu der brünetten Zofe, die ich in dem Spiegel vor mir, hinter mir stehen sehen konnte. "Ich habe doch gesagt Sie können mich Omina nennen." beschwerte ich mich. Mein Nachname hatte mir noch nie wirklich zugesagt und bekannt war ich sowieso nur unter meinem zweiten Vornamen, welcher wohl gleichzeitig auch eine Art Künstlername darstellte. "Na schön, so oder so habe ich jedenfalls Ihr Kleid bei mir." kam es von Mascha zurück, der Unterton in ihrer Stimme verlieh den eher laschen Worten dabei etwas sehr respektvolles. "Das freut mich, legen sie es erstmal aufs Bett." gab ich zurück und wartete ab, bis Alisa mit meinen Haaren fertig war. Nachdem dieses Abwarten ein Ende gefunden hatte erhob ich mich, ging herüber zu Mascha und dem äußerst speziellen Kleid, welches ich mir gestern gleich als erstes gewünscht hatte. Ich blickte die Kreation aus schwarzem Stoff zufrieden an. Genau so hatte ich das haben wollen. "Ich bin äußerst zufrieden, wenn die nächsten Kleider auch diesem Stil entsprechen habe ich was das angeht keine weiteren Wünsche." stellte ich fest, was Mascha ein ziemlich stolzes Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Eine gute Dreiviertelstunde später trug ich das skandalöse schwarze Kleid an meinem Körper, war herausgeputzt und leicht geschminkt. Außerdem hatte Mascha meine Fîngernägel noch einmal etwas spitzer gefeilt und neu lackiert. Die langen schwarzen Nägel passten perfekt zu dem Kleid mit dem tiefen Ausschnitt und wohl auch generell zu mir. In teuren, schwarzen Stilettos bewegte ich mich nun durch die Flure des Palast hin zu dem Saal, in welchem das Frühstück stattfand. Als ich eintrat waren die meisten Mädchen, sowie die Prinzen schon da, saßen an ihren Plätzen. Ich genoss die kurze Aufmerksamkeit, die mir meinem Ausschnitt zuteil wurde und suchte somit nicht ganz so eilig nach meinem Namensschild, wie es andere Erwählte, die nach mir herein kamen taten. Irgendwann hatte ich dann aber doch meinen Platz gefunden, setzte mich und nutzte die Gelegenheit um mich in der Runde umzuschauen. Die meisten Mädchen sahen genau so aus, wie ich mir die Erwählten vorgestellt hatte, kleine möchtegern Prinzessinnen, die ihre Blicke nicht von den Prinzen wenden konnten, es sei denn sie bückten sich zu einer anderen ihrer Sorte herüber um über irgendwen zu lästern. Traurig, das war mein einziger Gedanke zu diesen Mädchen, es würde mich schon wirklich wundern, wenn die Prinzen einen solchen schlechten Geschmack hätten. Naja, aber ein paar andere Mädchen gab es ja auch, einige sahen gar nicht so uninteressant aus. Die meisten Blicke auf sich ziehen tat jedoch ein Mädchen, die es doch tatsächlich gebracht hatte, in einfachen Klamotten aufzutauchen, Klamotten, die ich als Zwei nicht einmal Zuhause vor dem Fernseher tragen würde. Irgendwie war ich sauer, weil sie mir die Aufmerksamkeit klaute, die ich so genoss, aber irgendwie fand ich sie auch automatisch sympathisch. Sie hielt sich nicht an Regeln oder Formalien, das zeigte sie deutlich und das gefiel mir. Allerdings nicht genug, dass es etwas an meinem neutralen, beinahe etwas ernsten Gesichtsausdruck ändern würde.
Das Frühstück verlief für mich ziemlich eintönig. Ich aß ein bisschen was, gab mich aber wie immer mit wenig zufrieden, meine Figur kam ja nicht von irgendwo her, danach betrachtete ich die Anderen weiterhin, interessierte mich jedoch nicht für die Gespräche, die neben mir in einem definitiv verbesserungswürdigen Flüstern geführt wurden. Erst ein Ereignis brachte mich dazu aufzuschauen und meine gesamte Aufmerksamkeit auf eine Person zu konzentrieren. Die Prinzessin trat ein und man musste wohl sagen, dass sie in ihrem Kleid, welches mindestens so skandalös wie das meine war, verdammt gut aussah. Einen Moment schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen, heute würde noch ein sehr, sehr interessanter Tag werden. Das war gewiss.

Ihr Kleid: https://www.pinterest.de/pin/432064157995864431/sent/?sfo=1&sender=225039450038660772&invite_code=1df93c39a2b547a4a356b2e75b62ab3d
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 17:46 von Mystia
Styledream101
21.02.19 um 19:04
Avatar von Styledream101

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Riosabell Arobs

Das Frühstück war für mich die reinste Wonne. Es mochte zwar nicht besonders elegant rüberkommen, jedoch aß ich mich vor allem an den vielen Leckereien wie gezuckerten Früchten und anderen Köstlichkeiten satt. Als ich letztendlich Gabel und Messer an den Rand meines Tellers platzierte, spürte ich bereits, wie mein Kleid zu drücken begann. Auch wenn meine Zofen eine prachtvolle Garderobe angefertigten hatten, musste ich zugeben, dass die Kleider enger als erwartet waren. Ich blickte zu der Kandidatin neben mir, wessen Name mir entfallen war, und musterte sie kurz, ehe ich mich erneut kerzengerade aufrichtete und mich umsah. Viele der Kandidatinnen, vórallem eine, welche in normalen Klamotten aufgetreten war, stachen aus der Menge. Einige trugen einen, meiner Meinung nach, viel zu weiten Ausschnitt, andere dafür knallige Farben wie rot oder leuchtend grün. Ich dagegen kam mir vor wie eine kleine, graue Maus. Etwas enttäuscht war ich, nun in der Menge regelrecht zu versinken, allerdings drängte sich schließlich der Gedanke in mein Blickfeld, dass es unnötig währe, sich bereits am ersten Tag mit den anderen Mädchen zu vergleichen. Die Tür schwang auf, und ich sah nur, wie ein türkisener Stoffwirbel an mir vorbeirauschte. Die Prinzessin. Ich drehte meinen Kopf gefühlt um neunzig Grad, um ihr hinterher sehen zu können. Sie sah umwerfend aus. Ich ertappte mich dabei, wie ich sie kurz anstarrte, ehe ich mich, mit einem etwas rotem Kopf, wieder meinem leeren Teller zuwandte. Wie es die Etiquette wollte, saß man nun einmal so lange auf seinem Platz, bis der Rest aufgegessen hatte. Was nach dem Frühstück geschehen würde, war mir nicht genau bekannt, doch um ehrlich zu sein freute ich mich bereits darauf. Ungewissen, gemischt mit einem Hauch Vorfreude; Das war die beste Beschreibung für das Lächeln, welches sich nun auf meinem Gesicht ausbreitete.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 19:04 von Styledream101
Silberbluete
21.02.19 um 19:31
Avatar von Silberbluete

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Julius Dorian Schreave
Wir brauchten nicht lange, um zu entschéiden, dass ich nun also reden würde. Gut, eigentlich beschlossen Seth und Callista das. Er, weil er einfach keine Lust hatte, vor so vielen Mädchen irgendwelche Ansprachen zu halten und Cal's Begründung war, sie wolle Seth nicht reden hören. Eine tolle Begründung um mich zu wählen.
Erneut seufzte ich leise und bedachte die beiden noch einmal mit einem leicht beleidgtem Blick. Anschließend wanderte mein Blick über die Damen, wobei nun auch die Letzte anscheinend mit dem Essen fertig war. Gut.
Ich stand schließlich auf, ebenso wie Seth, wobei er gleich die Stühle an den Tisch schob und Callista zwischen uns trat.
"So, da alle nun das Frühstück beendet haben, hoffen wir, dass es zu aller Zufriedenheit war. Außerdem heißt euch auch unsere Schwester herzlich Willkommen, die zuvor... leider noch verhindert war", sagte ich mit einem kurzen Seitenblick zu ihr, wobei sie mir nur ein breites Grinsen schenkte. Ich unterdrückte das Seufzen und wandte mich mit einem Lächeln auf den Lippen wieder den Mädchen zu.
"Jedenfalls würden mein Bruder und ich nun mit den Gesprächen beginnen. Währenddessen wird Prinzessin Callista mit den übrigen Damen in den Salon gehen."
"Ganz genau. Dort könnt ihr euch auch Tagsüber aufhalten, wenn ihr das wollt. Sozusagen eine Art... Gemeinschaftsraum. Und frei von Männern, also sind Frauen dort einmal unter sich", fügte sie hinzu.
"Gut, sollten dazu noch Fragen sein... Könnt ihr die Prinzessin sicherlich immer gerne ansprechen. Wir würden zum Anfang Miss Lydien und Miss Medina bitten hier zu verweilen, bis die restlichen fort sind", schloss ich dann mit einem leichten Lächeln, wobei meine Schwester nun wieder an die Tür trat und einen Moment wartete, während Stühle gerückt und Kleider gerichtet wurden.



Julius Dorian Schreave ~ Medina
Es dauerte noch einige Minuten, bis sich wieder eine Stille über den Saal legte und alle Mädchen verschwunden waren und in der Körperhaltung meiner Bruders konnte ich erkennen, dass ihm dies schon weitaus besser gefiel, als mit diesen ganzen Frauen in einem Raum zu sein. Während er nun auf die eine Frau zulief, Miss Lydien, begab ich mich zu der anderen Dame. Miss Medina.
"Guten Morgen", begrüßte ich sie noch einmal mit einem Lächeln, da dies vorhin relativ unpersönlich stattgefunden hatte. Und es störte ja auch nichts. Und dennoch wusste ich gerade nicht wirklich, was genau ich sagen sollte. Eigentlich hatte ich keine Probleme mit Gesprächen, aber tatsächlich wollte mir gerade kein guter Einfall kommen. "Ich hoffe, Ihre Reise gestern war nicht allzu anstrengend und sie konnten sich wieder erholen?", erkundigte ich mich schließlich, während ich mit ihr den Raum verließ. Seth war bereits verschwunden.



Julius Dorian Schreave - Mea
Und schon befand ich mich im zweiten Gespräch, musste jedoch sagen, dass es mir nach dem Ersten wesentlich besser ging. Wahrscheinlich war das nur das Ungewohnte gewesen.
Mit der nächsten Kandidatin, einem oranghaarigen Mädchen hatte ich es mir auf einem der Balkone bequem gemacht, die einen Ausblick auf den Garten freigaben. "Miss Mea, richtig? Ich hoffe, dass ich Ihren Namen nicht falsch ausgesproche habe", bemerkte ich mit einem kurzen Lächeln auf den Lippen, wobei ich noch immer zu ihr hinüber sah. Sie war mir beim Essen schon ins Auge gesprungen, was allerdings der Sitzordnung zu schulden gewesen war. Flamme und Schnee, war das erste gewesen, was mir bei ihr und ihrer Nachbarin eingefallen war aufgrund der Haarfarben. Aber es stand ihr. "Sie stammen ebenfalls aus Angeles, wenn ich mich nicht irre?"



Seth Edwin Schreave ~ Lydien
Kein Kleid. Vorhin ein wütendes Funkeln in den Augen und jetzt... Nun, ich konnte es nicht sonderlich einschätzen. Diese junge Frau, Lydien, mir gegenüber nicht wirklich einschätzen. Hmpf.
"Sie haben eine interessante Wahl bei der Kleidung getroffen, Miss Lydien", stellte ich fest, während ich neben ihr, mit genügen Abstand, auf einem Sofa im Nebenraum saß. Tatsächlich war sie die einzige, die Hosen und Oberteil trug, anstatt eines Kleides. "Ich nehme an, Sie bevorzugen keine Kleider?" War jedenfalls anzunehmen, wenn sie nicht in einem solchen erschien. Und es sollte erst einmal eine harmlose Frage sein. Auf ihren Blick konnte ich sie genauso gut auch ansprechen, wenn wir schon eine Weile miteinander geredet hatten. Oder es erklärte sich dabei komplett von alleine. Mal sehen. Aber jedenfalls würde es sicherlich interessant werden, auch wenn ich damit unseren eigentlichen Plan mit den Gesprächen zerstört hatte. Musste Jules sich halt umkoordinieren.



Seth Edwin Schreave ~ Antheia
Nach dem ersten Gespräch konnte ich nicht wirklich einschätzen, ob dieses gut oder schlecht verlaufen war, aber was soll's. Es war vorbei und nun ging es zur nächsten Kandidatin über. Antheia. Sagte mir gerade nicht wirklich etwas. Aber zu meiner Verteidigung waren ja auch zahlreiche Mädchen im Speisesaal gewesen. Nachdem Callista mich in der Tür leise angemeckert hatte, einfach weil ich einige Schritte in den Salon gelaufen war, um meine nächste Kandidatin abzuholen, befand ich mich nun mit der jungen Brünetten auf dem Flur, welchen wir gemeinsam entlang liefen.
"Antheia. Das ist ein außergewöhnlicher Name", stellte ich auch fest, kurz nachdem wir einige Schritte vom Salon entfernt waren und meine Schwester mich im Flüsterton ermahnt hatte, beim nächsten mal doch bitte genauso höflich anzuklopfen wie Jules. "Aber er ist auch schön. Ihre Eltern haben wirklich einen... schönen Namen ausgewählt." Japp. Jules war der, der besser mit Worten umgehen konnte. Eindeutig und unumstritten.

Callista Lysanne Schreave
Die Damen folgten mir zum Glück relativ schnell. Bei einigen war schon Enttäuschung zu sehen, dass meine Brüder nicht sie als erstes zu sich gerufen hatten. So ein Schwachsinn. Wirklich. Immerhin hatten sie jetzt einfach per Zufall irgendein Namensschild herausgesucht, dessen Besitzerin sich mit ihnen würde unterhalten müssen. Und der Rest. Nun, sie würden wohl erst einmal mit mir auskommen müssen.
Ich schmunzelte, während ich den Gang voranlief, die Arme locker an den Seiten. Doch der Weg dauerte zum Glück nicht so lange, bis ich die große Tür mit gewissem Druck öffnen konnte. Und der Raum dahinter wurde von dem Licht der Morgensonne durchflutet. Die weichen Sofas schön verteilt im Raum, einige Tische ebenfalls vorhanden. "Wie ich bereits im Speisesaal sagte, könnt ihr diesen Raum hier als Gemeinschaftsraum ansehen. Wenn ihr nichts zutun habt und euch langweilt, könnt ihr immer gerne hierherkommen. Außerdem ist es auch eine gute Gelegenheit, die anderen Damen kennenzulernen, sollte euch der Sinn danach stehen. Ein Fernseher ist weiter hinten, über den ihr allerdings auch einfach Musik laufen lassen könnt. Ansonsten ist hier eine kleine Ansammlung von Büchern, Magazinen und auch einigen Gesellschaftsspielen", erklärte ich, während ich den hellen Raum betrat, der heute Morgen extra noch von Tanja und Railey, zwei Arbeiterinnen aufgeräumt worden war, nicht, dass dies groß von Nöten gewesen wäre.
"Bewegt euch hier ruhig völlig frei. Und solltet ihr irgendetwas brauchen oder hier vermissen, wendet euch am besten an Tanja..." Ich verstummte kurz, sprach allerdings weiter, als die beiden Frauen schon mit einem Lächeln zu uns kamen und die anderen begrüßten. "An Tanja, Railey oder auch mich. Wobei ich persönlich euch nicht immer Gesellschaft leisten werde."
Sibi273
21.02.19 um 20:14
Avatar von Sibi273

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Medina Marie Cadona
"Wo soll die Schleife gebunden werden?" fragte mich meine Zofe Ankea. Ich zuckte nur mit den Schultern, war das nicht eigentlich egal?
"Ich binde sie nach links, wenn es dir recht ist. So bringt es vielleicht etwas Glück" Ich lächelte und schaute zu meiner Zofe, während diese vor mir stand und die Schleife meines Grünes Kleides band. Netterweise nahmen meine drei Zofen Cosima, Lorea und unter anderem auch Ankea meine Bitte an mich zu duzen. Sonst klangen die Gespräche so formell in meinen Ohren.
Als Ankea vor mir verschwand und sich nun wieder meinen Haaren widmete, schaute ich mich in meinem grünem Kleid im Spiegel an. Cosima hatte es mir kurz bevor ich es angezogen hatte gebracht und gemeint, dass das grün zu meinen Haaren passen würde und so stritt ich das ganze nicht ab. Zudem hatte ich sie darum gebeten mein Kleid schlicht zuhalten, weil ich erstmal nicht wirklich aus der Menge herausstechen wollte. Mir war bewusst, dass diesen Platz erst einmal andere Damen übernehmen würden und es damit sowieso nicht klappen würde mit dem 'alleine' herausstechen. Zumindest bei mir. Außerdem konnte man sich erstmal etwas klassisches anziehen.
Es war nicht so, dass ich mich nichts trauen wollte, jedoch gab es dazu wohl bessere Zeitpunkte, als der erste Eindruck. Den dieser war wichtig.
"Ich werde dich jetzt noch etwas alleine lassen, Cosima und Lorea werden später noch einmal bei dir vorbeischauen" Die braunhaarige Schönheit vor mir lächelte mich herzlich an und schaute noch einmal, ob meine Haare komplett durchgekämmt waren. Wieso auch immer das so wichtig war.
Sie verschwand aus der Tür und ich blickte mich zuerst nur einmal in Ruhe in meinem Zimmer an. Das Ganze war noch immer so surreal. Überall standen teure Gegenstände herum, gefühlt war alles aus Samt und Seide. Es war im Prinzip so, wie man sich ein Königshaus vorstellte. Groß. Teuer. Und zuletzt wunderschön.
Nun machte auch ich mich auf den Weg in den Speisesaal, wo ich wohl mit eine der ersten war und somit einen Moment zum Suchen meines Platzes brauchte.
[...]
Ich riss etwas geschockt meine Augen auf, als mein Name genannt wurde, denn gerne wäre ich zuerst mit Callista gegangen und so hätte ich mich schonmal mental auf die Gespräche einstellen können. Ich bewegte mich auf Prinz Julius zu, mit welchem ich jetzt zuerst redete. Zuegeben musste ich, dass die Zwillinge meinen Geschmack vom Aussehen her entsprachen, auch wenn ich mich da noch nie festgelegt hatte. Zum Charakter konnte ich bisher noch nichts sagen. Das würde sich wohl gleich ändern.
Kurz nachdem ich mich zu Julius begeben hatte, bewegten wir uns auch schon zu einem Nebenraum. "Guten Morgen" sagte ich ebenfalls mit einem leichtem Lächeln auf den Lippen. "Ja, das konnte ich. Ehrlich gesagt empfand ich die Reise auch nicht als allzu schlimm. Wenn es euch Recht ist, dürft ihr mich duzen" Ich wusste nicht, ob es irgendwie kommisch klang, wenn ich sagte, dass er mich duzen konnte, ich ihn aber dabei selber siezte, jedoch war er der Prinz/ einer der Prinzen und so sollte es sich wahrscheinlich gehören. Auch wenn es ungewohnt war so formell zu sprechen.

https://pin.it/ojgkjx7lyt2to4
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Silvaniae
21.02.19 um 20:31
Avatar von Silvaniae

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Lydien Moriana //Kalea

Ich war etwas überrascht gewesen als der Erste der beiden Prinzen- ich kannte ihre Namen, um ehrlich zu sein nicht- sagte, dass ich für das Gespräch dableiben solle. Ich hatte keine Zeit gehabt die Fernsehberichte über die königliche Familie zu sehen- ich musste versuchen zu überleben- und selbst wenn die Namen der Prinzen irgendwo mal genannt worden waren, so waren sie zu unwichtig gewesen, um mich daran zu erinnern. So folgte ich schweigend dem zweiten Prinzen bis wir in einem Nebenraum ankamen und uns dort auf ein Sofa setzten. Ohje, vermutlich würde der Prinz gleich mit seiner hochgestochenen Sprache daherkommen, um mir irgendwelche belanglosen Fragen zu stellen. Ich hatte jetzt schon keine wirkliche Lust auf dieses Gespräch und wäre am liebsten einfach aufgestanden, um wortlos zu gehen. Aber dann würde ich wohl wirklich hochkant herausfliegen und das würde Veron nichts bringen. Ich hatte mir vermutlich wegen meinem Kleid, welches nicht vorhanden war, schon zu viel geleistet. Der Prinz begann zu sprechen und dies tatsächlich hochgestochen, aber nicht ganz so arrogant und überheblich wie ich es erwartet hatte und es war auch nicht ganz so belanglos wie vermutet. Aber das war wohl einfach die Sprache der oberen Kasten. Ich wusste nicht wirklich wie ich antworten sollte und mit was ich den Prinzen ansprechen sollte- das brauchte man nicht zum Überleben auf den Straßen, also wusste ich es auch nicht. Ich musterte den Prinz einen Moment mit Neugierde, aber auch mit einem Funkeln in den Augen, was zeigte, dass ich durchaus meinen eigenen Willen besaß. Seine Frage war immerhin nicht so belanglos ausgefallen wie ich es zuerst befürchtet hatte. Statt auf seine Frage einzugehen legte ich den Kopf leicht schief und beschloss ihn einfach genau so anzusprechen, wie ich jede beliebige Person auf der Straße ansprechen würde. Das war vermutlich besser als falsche Anreden zu verschwenden. "Wie ist überhaupt dein Name?" Mein Blick war auf den Prinzen fixiert und ich versuchte herauszufinden, wie er wohl so tickte. Ich beschloss seine Frage doch noch zu beantworten und fügte ehrlich hinzu: "Ich habe noch nie zuvor ein Kleid getragen und ich verstehe auch nicht, warum man sich in so etwas für ein einfaches Frühstück zwängen muss...Und noch weniger verstehe ich den Sinn dieser ganzen Selection- wer garantiert dir, dass die richtige Auserwählte für dich hier dabei ist? Es gab tausende Bewerberinnen aus dem ganzen Land und letztlich wurden nur 35 ausgewählt. Die Wahrscheinlichkeit ist also doch hoch, dass die Richtige nicht dabei ist..." Ich mochte auf der Straße gelebt haben, aber ich konnte ohne Probleme rechnen und schreiben- es wurde mir von verschiedensten Personen beigebracht. Ich verschränkte meine Arme und wartete auf eine Reaktion des Prinzen- auch wenn diese vermutlich alles andere als gut ausfallen würde. Ich konnte gut lügen, aber ich hatte keinen Sinn darin gesehen. Wenn ich mit meinem wahren Ich nicht hierbleiben konnte, würde ich ohnehin bald gehen müssen. Ich war ein Freigeist, der seine eigene Meinung hatte und diese auch aussprach- ich setzte also alles auf eine Karte in der Hoffnung, dass es den Prinzen vielleicht eher amüsieren als verärgern würde. Ansonsten konnte ich ohnehin gleich abreisen. Es war sozusagen ein kleiner Test für diesen jungen Mann.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 20:32 von Silvaniae
Silberbluete
21.02.19 um 21:10
Avatar von Silberbluete

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Seth Edwin Schreave ~ Lydien
Man merkte ihr beinahe sofort an, dass sie nicht begeistert zu sein schien, mit mir reden zu müssen. Weshalb war sie dann hier? Wobei ich allerdings gestehen musste, dass dieses leichte Funkeln in den Augen sie nur noch interessanter machte. Nicht so zimperlich, ängstlich wie andere Mädchen.
Und dennoch überraschte mich ihre Frage, sodass ich einen Moment verblüfft schwieg, anschließend einen Moment leise lachte. "Seth. Seth ist mein Name", antwortete ich schließlich, bemerkte dabei, dass sie gleich zum Du übergegangen war. Ob ich sie darauf hinweisen sollte? Nein. Mich störte es ja nicht.
Anschließend legte ich leicht den Kopf schief, musterte sie aus dem Augenwinkel. Interessant.
"Ich teile deine Meinung da komplett, um ehrlich zu sein. Gut, zum Thema Kleid zum Frühstück kann meine Schwester bessere Aussagen treffen. Aber zum Frühstück muss man nicht... wie von einem Ball aussehen, wenn ich das so sagen kann. Und die Selection... Nun. Daran habe auch ich schon gedacht und ich habe auch keine große Hoffnung,die richtige zu finden. Aber wir konnten uns von dem Brauch nicht lossagen, selbst wenn es heißt, dass wir schließlich... unglücklich heiraten. Also glaube mir, den Sinn der Selection hinterfrage auch ich."
Ich zuckte einen Moment mit den Schultern, sah schließlich wieder zu ihr. "Dennoch. Du bist hier, auch wenn du weder die Selection sinnvoll findest, noch uns irgendwie magst, deinen Blicken nach zu urteilen. Weshalb bist du also hier?"

Julius Dorian Schreave ~ Medina
Leicht nickte ich zu, während ich ihr die Tür zu einem Nebenzimmer aufhielt.
"Aber gerne doch. Das gilt andersrum genauso, nun jedenfalls wenn wir unter uns sind. Beim Siezen komme ich mir immer so alt vor", bemerkte ich, während ich nun mit ihr zu einer kleinen Sitzgruppe lief.
"Setz dich doch", bat ich und deutete auf einen der Sessel, während ich mich selbst in einem niederließ. Weiche Polster, gute Federung.
"Wie war Ih... deine erste Nacht hier im Schloss? Ich denke mal, es ist ungewohnt, plötzlich nicht im eigenen Zuhause aufzuwachen."
Leicht fragend warf ich ihr einen Blick zu, wobei ich aus dem Augenwinkel das grüne Kleid registrierte. Dieser Schnitt deutete bereits auf drei Zofen hin. Sie waren wirklich lieb und fleißig. Aber generell unsere Zofen im Schloss waren einwandfrei und fantastisch.
Styledream101
21.02.19 um 21:14
Avatar von Styledream101

Re: Selection / Gruppen RPG

Name: Ihr Name lautet Elysa Melantha Ferrins. Ihr Vorname trägt die Bedeutung ,,Gott ist Fülle,, sowie ,,Dunkle Blume,,.

Alter: Elysa ist 17 Jahre alt, würde am 13. März geboren, und ist somit Sternzeichen Fische.

Aussehen: https://pin.it/prtclf25ewmjmt
https://pin.it/5kb3d3qo62tedu

Familie, Kaste, Provinz: Elysa ´s Provinz ist Midston, und sie würde durch ihre Familie in die Kaste 2 geboren.

Charakter: Temperamentvoll, charismatisch, unabhängig, stur, liebenswert

Stärken, Interessen: Elysa ist sehr dem künstlerischem zugewandt und besitzt Talent im malern.

Schwächen, Abneigungen: [folgt]

Sonstiges:

[Wird erweitert :)]
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never-
21.02.19 um 21:19
Avatar von never-

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Mea Isabellia Gardner

Schon die ganze Zeit über hatte ich mich nicht so ganz wohl gefühlt. Ich war die einzige Dame, die nicht wirklich eine weite Anreise hatte, weshalb ich noch länger zuhause geblieben war und noch länger unsicher sein konnte. Gott, das war irgendwie einfach seltsam nun zu wissen im Palast zu sein und dort um das Herz eines Prinzen zu kämpfen, oder beide. Aber letztlich ging ich nicht davon aus, dass sich beide für mich begeisterten, dass konnte ich mir nun wirklich nicht vorstellen wenn ich ehrlich war. Aber gerade ging es ja nicht darum, was sein würde sondern was gerade war.
Mit meinem schlichten roten Kleid, dass an der Taille einen kleinen schmalen Gürtel aus kleinen Strasssteinen bildete, war ich nun auf dem Weg zum Prinzen. Julius Dorian Schreave. Ich war wirklich aufgeregt, weshalb ich meine orangenen, offenen Haare nochmals hinter die Schultern strich. Bis gerade eben war ich im Gemeinschaftsraum gewesen und hatte mir ein erstes Bild von den anderen Damen gemacht. Sie waren alle hübsch, manche besonderer als andere, vor allem wegen dem Aussehen. Neben mir hatte noch ein anderes Mädchen orangene Haare, ein anderes dagegen fiel mit den weißlichen Haaren wahrlich auf. Aber diese standen ihr. Sie hatte schon eine gewisse besondere Ausstrahlung, die durch ihre Haare nochmals verstärkt wurde. Das war schon besonders. Mit ihr hatte ich aber nicht gesprochen, genauso wenig wie mit einer der anderen. Das wollte ich nicht und zwar nur weil ich zu aufgeregt war. Vermutlich würde ich das nach dem Gespräch machen, wenn ich etwas ruhiger war. Naja das hoffte ich zumindest.
Letztlich hatte sich der Prinz mit mir gemeinsam auf dem Balkon nieder gelassen. Es war schon irgendwie etwas besonderes auf einmal neben dem Prinzen höchstpersönlich zu sitzen. Es war ein seltsames Gefühl, aber es ließ mich Lächeln, ehrlich, aufrichtig. Bei seiner Frage grinste ich schief. "Doch doch. Das war richtig" lächelte ich ihn schüchtern an. "Aber viele sprechen es aber leider falsch aus..." gab ich dann leise von mir, ehe ich ihn schief und schüchtern ansah. "Gewiss. Meine Heimat ist Angeles. Und ich bin stolz darauf" gab ich offen zu.
Silberbluete
21.02.19 um 21:38
Avatar von Silberbluete

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Julius Dorian Schreave ~ Mea
Sie hatte ein hübsches Lächeln. Sympathisch. Das war eines der ersten Dinge, die ihr an mir auffielen. Und auch wenn ihr Lächeln vielleicht etwas schüchtern war, oder gerade deshalb, war es irgendwie auch verdammt sympathisch. Man konnte gar nicht anders, als dieses Lächeln zu erwidern.
"Das freut mich. Und das mit der falschen Aussprache kann sicherlich nervig sein", antwortete ich mit einem leichten Schmunzeln. Aber ihr Name war schön. Ging irgendwie leicht von den Lippen. Vielleicht half die Kürze dabei auch mit.
"Angeles ist auch eine schöne Stadt. Ich bin ebenfalls stolz darauf Mitglíed dieser Provinz zu sein, Titel hin oder her. Natürlich gibt es auch andere schöne Provinzen, aber Angeles ist dann doch Heimat", stimmte ich mit einem Lächeln zu und sah zu der kleinen Flamme hinüber. Sie schien schüchtern zu sein, ein leicht flackernde Flamme... Nein, ich sollte damit aufhören und mich wohl lieber auf das Gespräch konzentrieren. Aber der Vergleich war gut.
"Wenn Ihr übrigens irgendwelche Fragen an mich habt, stellt Sie ruhig, Miss Mea. Und seid beruhigt, Ihr könnt ruhig alles fragen, ohne irgendwie schüchtern sein zu müssen. Ich beiße nicht."
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 21:39 von Silberbluete
Sibi273
21.02.19 um 21:46
Avatar von Sibi273

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Medina Marie Cadona
Es war lustig, dass sich dieses Gespräch in einen Smalltalk verwandelte, aber anderes hatte ich erstmal auch nicht erwartet. Denn schließlich war es sein erstes Gespräch und auch er musste erstmal in diese gesamte Sache hereinkommen.
"Ja, ich auch. Ich glaube so alt sollten wir uns dann wohl doch nicht fühlen" sagte ich schmunzelnd und konzentrierte mich weiter auf seine nächste Frage.
"Ungewohnt ist es, aber Abwechslung tut auch mal gut. Raus aus den alten Gewohnheiten. Und mental konnten wir alle uns auf darauf vorbereiten, also war die Nacht gar nicht so komplett anders - Zumindest für mich. " Eine kurze Pause trennte meinen kleinen Redeschwal, ehe ich fortfuhr. "Der einzige Unterschied war vielleicht das große, weiche Bett. Für euch alle hier ist das Normalität oder? Schließlich seid ihr, also du, Callista und dein Bruder zumindest, ja damit groß geworden..." fragte ich leicht lachend. Auch ich durfte nun mal Fragen stellen, schließlich sollte das Gespeäch nicht zu eintönig werden. Ich versuchte es also etwas aufzulockern und angenehmer für ihn und auch mich zu gestalten.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 21:52 von Sibi273
Mystia
21.02.19 um 21:50
Avatar von Mystia

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Nadege Omina Childs:
Ich hätte durchaus direkt etwas auf die Worte der Prinzessin erwidern können, aber ich wollte nicht unhöflich sein, nicht vor ihr. Und so wartete ich, bis die ersten anderen Mädchen Callista beim Wort nahmen, es sich im Raum bequem machten und angeregte Gespräch erklangen. Natürlich hatten die jungen Damen jede Menge zu bereden, sie hatten gerade schließlich zum ersten Mal die Prinzen aus nächster Nähe gesehen und ebenso auch ihre Konkurrenz, welche es natürlich schlecht zu reden galt. dazu kam, dass die meisten Mädchen wohl schon ziemliche Aufregung empfanden, jetzt wo das erste persönliche Gespräch mit dem potentiellen zukünftigen Ehemann in greifbare Nähe gerückt war. Ich beobachtete nicht weiter was die jungen Frauen taten, lauschte ihren Gesprächen nicht und erst recht beteiligte ich mich an keinem der solchen. Stattdessen wollte ich die Chance nutzen, die sich mir bot und so bewegte ich mich sicheren Schrittes herüber zur Prinzessin. "Guten Morgen." grüßte ich höflich, während sich ein Lächeln auf meinen Lippen abzeichnete, ein ehrliches Lächeln. "Es steht mir wohl kaum zu das zu sagen, aber Sie sehen wirklich wunderschön aus, ich bin ein großer Fan Ihres Kleides." verkündete ich anschließend und dabei wich das Lächeln noch immer nicht von meinen Lippen. Was ich sagte stimmte, ich war ein großer Fan des Kleides, es setzte Callista genau so in Szene, wie sie in Szene gesetzt gehörte.
Natürlich war mir bewusst, dass auch ich nicht gerade den unschuldigsten, prüdesten Schnitt gewählt hatte, immerhin eine Gemeinsamkeit hatte ich also mit der bezaubernden jungen Dame vor mir, eine Gemeinsamkeit, die möglicherweise ein Gespräch in die Wege leiten könnte, zumindest hoffte ich dies. Ich war nicht gewillt, meine Zeit mit den anderen Erwählten zu verschwenden, solange Prinzessin Callista im Raum war, denn keines der Mädchen war auch nur halbwegs so attraktiv wie die Schwester der Prinzen, dessen Herzen es in diesem Wettbewerb zu erobern galt.
Aber okay, ein Vergleich mit der Prinzessin war eben auch einfach etwas, bei dem niemand gut dastehen konnte. Prinzessin Callista war mit unglaublicher Schönheit gesegnet worden, mit welcher sie, wie ihr Kleid mehr als deutlich zeigte, umzugehen wusste.
Silvaniae
21.02.19 um 21:51
Avatar von Silvaniae

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Lydien Moriana //Kalea
Seth also? Hieß so nicht ein ehemals ägyptischer Gott? Ich hörte gerne Geschichten aus aller Welt und vor allem Sagen hatten es mir angetan. So ließ ich mich auf der Straße auch oft Geschichten erzählen, anstatt Geld anzunehmen. Zumindest hatte ich dies getan, als ich noch nur für mich und nicht auch noch für Veron sorgen musste. Die Menschen aus den höheren Kasten erzählten mir gerne allerlei Sagen und Märchen aus ihren Büchern im Gegenzug für ein paar Lieder auf meiner Querflöte. Und vor allem die ägyptischen Götter und Sagen hatten es mir angetan. "Du bist nach dem ägyptischen Gott des Unheils und Chaos benannt?", fragte ich mit einem leicht spöttischen Unterton. "Entweder wussten dies deine Eltern nicht oder sie haben einen merkwürdigen Sinn für Humor, wenn sie so einen möglichen Thronfolger benennen..." Auch wenn ich zugeben musste, dass mir sein Name gefiel- er klang außergewöhnlich und die Ironie seines Namens machte das ganze noch interessanter. Dann hörte ich ihm erst einmal stumm zu. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Prinz hierbei meiner Meinung sein würde. Ich hatte damit gerechnet, dass er mich auslachte oder mich einfach sofort rausschmiss, aber nicht damit, dass er mir sogar zustimmte. Dieser Prinz war wirklich anders, als ich es erwartet hatte. Ob sein Bruder wohl genauso war? "Du befolgst also lieber die Regeln mit einer großen Wahrscheinlichkeit eine unglückliche Ehe zu führen, anstatt einmal die Regeln zu brechen, diese Selection nicht mitzumachen, deine Traumfrau zu finden und ein glückliches Leben zu führen?", fragte ich mit hochgezogener Augenbraue nach. Der Prinz war gerade beachtlich in meiner Achtung gesunken. Ich befolgte nur ungerne Regeln- ich brach sie lieber vor allem wenn das bedeutete, dass mein Leben dadurch besser werden würde. So wie er vorher geantwortet hatte, hätte ich erwartet, dass er nichts gegen eine kleine Regeländerung hatte, aber so wie es aussah, ordnete er sich bei größeren Angelegenheiten dann wohl doch unter, anstatt einen Weg zu finden die Regeln zu umgehen. Selbst wenn es ein Brauch war- er machte keinen Sinn. Selbst wenn die Königin aus dem einfachen Volk stammen sollte, so musste deswegen doch keine Selection abgehalten werden. Der Prinz konnte doch auch einfach so Menschen aus dem Volk kennen lernen, ihnen dabei sogar helfen und dadurch seine Traumfrau finden. Mit Seths Frage hatte ich schon gerechnet, aber dass er meine Blicke erwähnte, überraschte mich. Hatte er gesehen wie ich die Prinzen vorhin beim Frühstück angesehen hatte? Ich ließ mir meine Überraschung aber nicht anmerken. "Ich mag euch weder, noch mag ich euch nicht. Ich kenne schließlich weder dich noch deinen Bruder. Ich habe euch noch nie zuvor gesehen und kannte, wie du bereits bemerkt hast auch nicht eure Namen. Aber was ich von euch weiß, ist, dass ihr die niedrigsten Kasten im Stich lasst. Wir führen ein Leben nahe dem Abgrund und haben jeden Tag mit dem Überleben zu kämpfen. All diese Gegenstände, die sich in dem Schloss befinden- davon könnte man alle Mitglíeder der Kasten 6 bis 8 für Jahre, wenn nicht sogar für ihr ganzes Leben ernähren. Hier wird jeden Tag so viel Essen aufgetischt, was niemand jemals essen könnte, während da draußen die Menschen verhungern. Ja, ich finde die Selection nicht sinnvoll, aber es ist eine Möglichkeit, um an Geld zu gelangen, um den Menschen da draußen zu helfen. Ich habe jemanden, der wie ein Bruder für mich ist und an einer tödlichen Krankheit leidet. Medikamente könnten ihn heilen, aber ich könnte in Jahren nicht genug Geld verdienen, um ihm diese zu kaufen. Und so wie ihm geht es vielen. Ich will diesen Menschen helfen!" Entschlossenheit und Wut blitzte in meinen Augen auf. Ich war bei der Wahrheit geblieben, auch wenn ich ein paar Dinge verschwieg, wie zum Beispiel, dass ich mit der Möglichkeit an Geld zu kommen nicht gerade die wöchentliche Abfindung meinte. Ich hatte keinen Grund gesehen Seth anzulügen, auch wenn mir dies leichtgefallen wäre. Er hatte meine Wahrheiten schon zuvor ertragen können, also würde er es auch jetzt schaffen.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 um 21:53 von Silvaniae
never-
21.02.19 um 22:53
Avatar von never-

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Mea Isabellia Gardner
Irgendwie beruhigte ich mich je länger diese Situation anhielt, wohl auch weil es einfach schlichtweg so war, dass ich merkte, dass ich nicht aufgeregt sein musste weil ich hier war. Prinz Julius war ein wundervoller Mensch und sehr freundlich. Naja zumindest wirkte er so und darüber war ich sehr froh. Er machte diese ganze Situation mit seiner Art sehr locker, was mich beruhigte. "Ja, gewiss. Es ist teils sehr nervig, dass können Sie mir glauben. Zumal es ja nur drei Buchstaben sind, dennoch. Für viele scheinen diese wenigen Buchstaben schon zu reichen um den Namen nicht aussprechen zu können. Oder ich habe einfach nur zu besondere Namen, dass kann natürlich auch sein..." Vor allen den letzten Satz gab ich nur etwas leiser von mir, auch weil es eher grübelnd und nachdenklich gemeint war. Ein laut gedachter Gedanke wenn man es so wollte. Jetzt hieß es zu hoffen, dass er das nicht gehört hatte.
Mit einem Lächeln stimmte ich ihm zu. Angeles war wirklich eine schöne Stadt. "Ich denke aber , das Klima und die Lage macht diese Provinz so einzigartig und schön. Denn, wenn ich ehrlich sein darf, finde ich genau das ist die richtige Mischung für ein Stück Heimat" erklärte ich ihm nun. Und es stimmte. Es war warm, es war am Meer, es war sonnig und wirklich angenehm. Hier lebte man gerne. Zumindest ich tat dies.
Nachdenklich blickte ich dann wieder zu ihm, hatte ein Lächeln auf meinen Lippen. Wie lieb von ihm. "Das ist sehr freundlich von ihnen. Nur wie kann ich mir sicher sein, dass Sie nicht beißen?" in meiner Stimme lag ein freudiger Unterton, sodass er merken musste, dass ich das sehr freundlich gemeint hatte, nicht irgendwie böse oder so. Vielleicht wollte ich ihn etwas necken, aber nicht sehr. Ich meinte es schließlich nicht böse. Sachte lächelte ich ihn nun an, ehe ich nochmals durch meine Haare fuhr. Für einen Moment blickte ich in den wundervollen Garten. Hier konnte man bestimmt sehr viel Zeit verbringen wenn man das wollte. Unwillkürlich drang sich mir eine Frage auf. "Verbringt Ihr viel Zeit in der Natur, beziehungsweise in eurem Garten? Er wirkt so als könnte man sich dort nur wohl fühlen..." Je weiter ich sprach und desto länger ich in diesen wundervoolen garten sah, desto mehr legte sich ein roter Schimmer auf meine Wangen.
Silberbluete
22.02.19 um 6:40
Avatar von Silberbluete

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Julius Dorian Schreave ~ Mea
Mea schien sich mit der Zeit mehr zu entspannen, was wirklich gut war. Keiner sollte sich hier unwohl fühlen. Leise lachte ich dann auf und fuhr mir einen Moment durch das Haar.
"Tja, auch drei Buchstaben können wohl eine ganze Hürde sein", stimmte ich zu, ging auf ihre weiteren Worte allerdings nicht mehr ein. Sie hatte zum Schluss einfach zu leise gesprochen, als dass ich sie richtig hätte verstehen können. Vielleicht beabsichtigt, wer weiß?
"Da stimmte ich ihnen zu, das warme Klima ist wirklich fantastisch und ich denke,.mir würde generell das alles anderswo irgendwie... Fehlen. Vielleicht liegt das auch einfach nur daran, dass ich hier aufgewachsen bin, aber ich bin dennoch immer gerne hier." Leicht lächelte ich auf, sah anschließend jedoch einen Moment verwundert zu ihr, Ehe ich erneut begann zu lachen.
"Ich fürchte, da müssen Sie einfach auf mein Wort vertrauen, Miss. Aber wenn Ihnen das hilft, schwöre ich auf die Krone, dass ich nicht beißen werde", schmunzelte ich und blickte zu ihr hinüber, grinste sie einen Moment freundlich an, bevor ich auf ihre Frage einging.
"Ja, ich bin tatsächlich relativ oft draußen. Man kann gut entspannen und hat auch Ruhe, wenn man etwas Lesen möchte oder anderweitig beschäftigt ist. Aber zugegeben wäre ich auch gerne öfter draußen, als ich es bin." Manchmal ging es eben einfach nicht, weil dann doch die Pflicht rief. "Sie scheinen die Natur zu mögen, wenn Sie das wünschen, würde ich Sie gerne beizeiten mit in den Garten nehmen. Von nahem ist die Pracht noch viel schöner."

Julius Dorian Schreave ~ Medina
"Nun, dass man sich mental auf etwas vorbereiten kann, heißt dies nicht automatisch, dass man in der Praxis auch gut vorbereitet ist. Die mentale Vorbereitung kann in Sekunden zerfallen, deswegen würde ich da nicht voll und ganz mitgehen. Aber wenn du damit keine Probleme hattest, freut mich das natürlich", bemerkte ich nachdenklich.
Für viele war es sicher etwas anderes gewesen. Und die ein oder andere empfand vielleicht auch Heimweh. Daher würde es allen auch erlaubt sein, Briefe abzuschicken, soweit es gewünscht war. Oder anderweitig mit ihren Familien zwischendurch in Kontakt zu treten.
"Tatsächlich ja", stimmte ich schief grinsend zu. "Für uns gehört das der Normalität an, wobei ich gestehen muss, dass die Betten der Erwählten allesamt größer sind als meines. Ich nutze den Platz meines Zimmers lieber anderweitig und brauche keine große Liegefläche. "Aber vor allem Prinzessin Callista würde dir da sicher auf alle Fälle zustimmen."
Ja, sie liebte ihr Zimmer, auch wenn dies manchmal eventuell tatsächlich merkwürdig aussehen konnte, mit einigen der Waffen, die in ihrem Zimmer waren. Jedenfalls wenn man Callista zuvor einmal gesehen hatte. Da nahm man eben einfach nicht an, dass sie irgendwie mit solchen Sachen umgehen konnte.
Silberbluete
22.02.19 um 15:09
Avatar von Silberbluete

Re: Selection // Gruppen-RPG.

Seth Edwin Schreave ~ Lydien
Bei ihrer Bemerkung hob ich leicht die Schultern, grinste kurz schief. "Tatsächlich ja. Ich bin wirklich nach diesem benannt. Warum der Name ausgewählt wurde, weiß ich allerdings nicht genau. Jedenfalls hat es während unserer Geburt gestürmt. Eventuell kommt es daher, aber ich habe keine Ahnung. Es hat mich nie wirklich interessiert, warum sie mich gerade Seth genannt haben", entgegnete ich mit einem erneuten Heben der Schultern. Ich mochte den Namen und mehr brauchte ich eigentlich auch nicht zu wissen. Von daher.
"Um ehrlich zu sein habe ich der Selection nur meiner Mutter und Jules wegen zugestimmt. Mein eigentlicher Plan war es tatsächlich mit Vater zu reden, aber Jules ist der Meinung, dass man, wenn es irgendwann abgeschafft werden sollte, ein wenig Anlaufzeit nehmen sollte. Der Konsequenzen war ich mir vorher bewusst, aber da mein Bruder diesen Brauch auch nicht schlimm fand, habe ich zugestimmt. Wenn Jules damit glücklich werden will, soll er es werden, da möchte ich ihm nichts nehmen, was er sich vielleicht wünscht." Und vielleicht war eine gewisse Anlaufszeit auch besser, um alles vorzubereiten. Aber naja.
Schweigend hörte ich dann ihren Worten zu, sah jedoch immerhin weiter zu ihr. Mutig. Und voller Leidenschaft. Es schien sie wirklich zu beschäftigen und ich konnte es ihr nicht verübeln.
"So ist es in anderen Provinzen noch, das stimmt. Aber hier in Angeles ist die Lage besser. Callista als auch Julius haben sich schließlich durchgesetzt, jeden Tag die restlichen Mahlzeiten an Gaststätten zu verteilen, die diese an die niederen Kasten weitergeben. Kostenfrei. Die Köche machen seitdem meistens bewusst mehr. Und wir versuchen ja etwas zu unternehmen, aber solange noch keiner von uns regiert, hat immer noch Vater das letzte Wort", entgegnete ich ruhig, sah weiterhin zu ihr. Es stimmte ja. Wir versuchten unser möglichstes, aber bis auf weiteres war dies noch nicht viel.
"Was für Medikamente benötigt dein Freund?"


Callista Lysanne Schreave
Immer mehr Damen kamen nun meinen Vorschlägen nach, wobei die meisten sich zurzeit auf die Sofas setzten und sich einfach unterhielten. Nur leise, als wollten sie nicht, dass ich die Gespräche hörte. Wie niedlich, dabei würde ich es so oder so irgendwann mitbekommen.
Eine weibliche Stimme erklang nun in meiner Nähe, weshalb ich mich zu der Frau umwandte, die sich nun in meiner Umgebung befand. Ein dunkles Kleid. Und ebenfalls nicht sehr unschuldig geschnitten. Traute sich ja anscheinend doch jemand mal etwas, wie schön.
"Guten Morgen", entgegnete ich mit einem leichten Grinsen auf den Lippen., schmunzelte anschließend leicht.
"Vielen Dank. Eine umwerfend gute Arbeit meiner Zofen, sie sind spitze und kennen meine Vorlieben genau. Allerdings ist auch Ihr Kleid wirklich hübsch, Miss..." Ich verstummte kurz legte einen Moment den Kopf leicht schief, während die Haare die Haut meiner Arme zärtlich streiften, ein kitzelndes Gefühl hinterließen.
"Dürfte ich Ihren Namen erfahren, Miss?", erkundigte ich mich dann bei der kleineren Frau mit den hellbraunen Haaren und den hübschen grünlichen Augen. Und sie hate tatsächlich hübsche Augen. Und diese Mischung aus grau und grün sah wirklich klasse aus.