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Re: Love is difficult.

dancingqueen12
29.04.19 um 19:41
Avatar von dancingqueen12
Oki Doki. Und niemand weis mehr dann von seinem Tod oder außer halt Liam?
TheYuto
29.04.19 um 19:53
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Genau^^
dancingqueen12
29.04.19 um 21:59
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Eigentlich hatte ich gar keinen Hunger mehr und ich musste sowieso bald gehen, aber da es lieb gemeint war, nickte ich nur als Bestätigung und Harvey verschwand in der Küche. Während ich auf ihn wartete, gingen mir so viele Gedanken durch den Kopf. Ich konnte ihm doch nicht ewig vorspielen, dass ich auf Mädchen stand. Irgendwann wenn ich vielleicht über ihn hinweg war, würde ich vielleicht einen anderen Jungen kennen lernen. Das Problem war einfach, dass ich mich meinem besten Freund nicht outen konnte. Es war mir unangenehm und peinlich, v***lem weil unsere frühere Clique aus der Schule sich immer über Leute, die auf Männer standen, lustig gemacht hatte. Und nun war ich schon etwas länger selber einer davon und ich traute mich nicht es auch nur irgendwem zu erzählen.
Ein lautes Klirren von Glas, riss mich aus meinen Gedanken. Sofort sprang ich auf und lief rüber in die Küche. Harv lag regungslos auf den kalten Fliesen und hatte die Augen geschlossen. Überall lagen Glasscherben. Vorsichtig kniete ich mich neben ihn und nahm sein Handgelenk um nach seinem Puls zu tasten. Nichts. Nicht ein einziges langsames Pochen. Auch sein Herz pochte nicht mehr und ich war mir sicher es war zu spät um ihn zu retten. Ich sollte los heulen, schreien, durchdrehen, aber nichts davon tat ich. Ich saß stumm und *** einfach nur da. Es fließen keine Tränen. Tu was, schrie mein Kopf, aber ich war wie fest gefroren. Nach einer ewig langen Zeit, holte ich mein Handy, wählte die Nummer seiner Mum und sagte was los war. Ich wollte nicht hören wieso. Ich wollte nicht wissen, warum das passiert war. Das einzige was mich interessierte war, ob er wusste, dass er stirbt. Seine Mum antwortete mir darauf. Ich entschuldigte mich und legte auf. Sie wusste es auch und war relativ gefasst gewesen, doch ich verließ einfach das Haus. Lies meine Sachen bei ihm. Ich fuhr einfach nachhause. Lies mich dort in mein Bett fallen und blieb dort liegen. Ich kann nicht ohne dich Harvey, bitte lass mich nicht alleine..


Mein Wecker klingelte. Es war drei Tage nachdem Harvey gestorben war. Ich hatte weder geweint noch sonst irgendetwas. Ich hatte unser Haus nicht verlassen, hatte mit niemandem geredet. Weder mit Cody noch mit Skyla. Es war 11 Uhr und in einer Stunde war die Beerdigung. Ich konnte dort nicht hingehen. Nicht so wie ich aussah. Ich hatte die letzten Tage vielleicht 3 Stunden geschlafen und in diesen Stunden Schlaf hatte ich immer wieder den selben Traum. Harvey fiel tot vor mir um. Und ich konnte nichts dagegen tun.
Mittlerweile war es nachmittags und ich hatte mich aufgerafft. Ich hatte es geschafft mir saubere Klamotten anzuziehen und setzte mir gerade eine Sonnenbrille auf, dann zog ich mir meine Kapuze über und verließ das Haus. Ein Blick auf mein Handy verriet mir, dass es 17 Uhr war und entschlossen machte ich mich jetzt auf den Weg zum Friedhof. Mein ganzer Körper zitterte, als ich diesen einsamen Ort betrat und Harvey´s Grab suchte. Es war wunderschön und plötzlich überkam es mich. Ich fiel vor seinem Grabstein auf die Knie und weinte. Mir liefen tausende Tränen übers Gesicht und innerlich schrie ich mich kaputt. Er war mein Leben gewesen. Mein Ein und alles. Ich wollte doch mit ihm alt werden, wollte noch so viel mit ihm erleben. Aber es ging nicht mehr. Er war nicht mehr da und ich fühlte mich soweit entfernt von ihm. Schluchzend sah ich kurz in den Himmel. Dann holte ich tief Luft und fing an zureden.
"Hey man. Ich weiß es ist jetzt zu spät dir das zu sagen, aber du solltest es trotzdem wissen.. Ich liebe dich. Und zwar nicht nur freundschaftlich. Ich liebe dich mehr als alles andere auf dieser beschis.senen Welt. Damals als wir im Sommercamp waren weißt du noch? Wir hatten meinen 16. Geburtstag gefeiert und haben Wahrheit oder Pflicht gespielt. Wir saßen alle am See und du musstest dich oberkörperfrei machen. Ich fand dich einfach so heiß. Wie du dort so beschämt saßt und immer wieder verunsichert in meine Richtung geschaut hast und es tut mir leid, dass ich dir das 3 Jahre lang verheimlicht habe, aber ich wollte dich nicht verlieren. Mir war das peinlich. Und all die Beziehungen, die ich schon hatte, waren nicht echt. Das war alles nur Schein, weil ich Angst davor hatte mich zu outen. Zu sagen dass ich nicht "normal" bin wie alle anderen. Und jetzt hast du mich allein gelassen, man und ich bin alleine. Ich kann ohne dich nicht leben Harvey. Du bist mir so wichtig. Bitte vergiss das nicht. Ich werde immer an dich denken. Ich wünschte du würdest wieder kommen.. " Weinend löste ich unser Armband und legte es auf seinen Grabstein. "Es tut mir so leid, dass ich nie bemerkt habe, wie sclecht es dir geht. Ich bin Schuld daran, dass wir uns nicht verabschieden konnten.", flüsterte ich leise und fuhr mit meiner Hand über seinen eingrafierten Namen. Stundenlang saß ich einfach nur da und weinte. Bis ich irgendwann spät abends wieder nachhause fuhr und mich in mein Zimmer einschloss.. Spätestens übermorgen musste ich wieder zur Schule. Mathe-Abi-Klausur.. Ich tat das nicht mehr für mich sondern für Harvey.. Um für ihn stark zu sein..
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.19 um 22:02 von dancingqueen12
TheYuto
29.04.19 um 22:32
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Liam war in mich verliebt gewesen. Er war in mich verliebt gewesen. Und ich hatte nichts dsvon gewusst. Liam war schwu.l und er hatte mir nichts davon erzählt. Kein bester Freund war in mich verliebt gewesen und ich hattr nichts davon gewusst. Es war nicht einmal ein einziges Wort gefallen- gar nichts. Hatte er mir nicht genug vertraut? Wieso war er in mich verliebt gewesen? Wieso hatte er mich heiß gefunden? Ich war nun wirklich nicht der Typ, den man als heiß bezeichnete. Er viel eher, aber ich?! Generell hatte ich mich auch nicht als die Person gesehen, für die jemand schwärmte. Ich war eher die Person, die im Hintergrund blieb. Und ich war tatsächlich auch nicht gerade die Person, um die sich jemand solche Gedanken machte. Immerhin sprach ich mit kaum jemandem wirklich oft. Generell hatte ich nicht viele Freunde. Eigentlich, wenn ich so darüber nachdachte, war Liam mein einziger Freund. Und bisher hatte das auch immer gereicht. Aber nun?
Und wieso hatte er nie etwas zu mir gesagt? Nun...ich hatte ihm auch nichts gesagt. Und dann war ich gestorben und er hatte miterleben müssen, wie ich ohne jegliche Kontrolle über meinen Körper zuckend auf dem Boden lag, um dort schließlich zu verenden. Das war es wohl, worüber ich all die Zeit, die ich nun nicht mehr hier gewesen war, nachgedacht hatte. Theoretisch gesehen war schon ein Monat seit meiner Beerdigung vergangen. Doch ich hatte eine ganze Weile mehr gebraucht, um wieder hierhin zu finden.
Und nun saß ich wieder hier in der Schule. Ich kritzelte wild auf meinem Block herum, aus Nervosität, was passieren würde, wenn Liam mich sehen würde. Oder besser gesagt, wie ich damit umgehen würde. Denn Liam würde sich nicht daran erinnern. Aber ich würde es. Und ich wusste nun auch, was er für mich empfand. Und ich war mir nicht sicher, ob ich vielleicht einfach so tun sollte, als würde ich ihn nicht kennen. Einen Kurs hatte ich bereits alleine verbracht, weil ich Chor nicht mit ihm zusammen hatte, doch nun, in Geschichte, saß ich direkt an dem Einzeltisch neben ihm. Es gab also keine Möglichkeit, ihm aus dem Weg zu gehen.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.19 um 22:57 von TheYuto
dancingqueen12
29.04.19 um 22:59
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Seitdem Harvey einfach von jetzt auf gleich nicht mehr da war, war alles anders. Ich ging kaum zur Schule, verpasste viel zu viel und hielt mich sogar vom Basketballteam fern. Jede Nacht war eine schlaflose Nacht. Ich schlief maximal 4 Stunden und konnte irgendwann nicht mehr einschlafen weil ich immer und immer wieder schlecht träumte und zwar immer wieder dasselbe. Es war ruhig in meinem Leben geworden, es kam mir so vor als wäre Harvey schon monatelang weg denn ich hatte mich noch nie so einsam gefühlt.
Heute war mal wieder ein Tag an dem ich in die Schule ging und ich erschien sogar zum Training. Ich entschuldigte mich indem ich so tat als wäre ich ziemlich krank gewesen und hatte deswegen nicht spielen können. Der Sport tat mir gut auch wenn ich trotzdem aussah wie der Tod persönlich . Trotzdem behandelten mich alle wie immer und anscheinend war auch noch niemanden aufgefallen dass Harvey fehlte und das nicjt erst seit gestern. Ich wäre auf jeden Fall der letzte der jemanden darauf ansprechen würde.
*Ey Liam? Kommen Harvey und du heute Abend zu meinem Geburtstag. Morgen ist erst um 12 Schule und ich werde doch 18.*, sprach mich Kyle von der Seite an und ich zuckte zusammen weil ich ihn gar nicht gehört hatte. Er lief neben mir zum Klassenraum. Wiebitte? Wusste er etwa auch nicht dass Harvey gestorben war? *Ehm was?*, fragte ich also verwirrt und zog mir meine Kapuze mehr ins Gesicht. Er lachte nur und gab mir einen leichten Stoß in die Seite. *Ich zähle auf euch.*, grinste er und betrat als erstes die Klasse. Ich sah auf den Boden und setzte mich an meinen Tisch. Auch wenn die Lehrer es nicjt mochten trug ich aucj Jetzt nocj eine Sonnenbrille, denn meine Augenringe wollte ich den anderen wirklich ersparen. *Hey Harv. Auch mal wieder da? Warst im Urlaub mit deiner Mum oder?* rief Kyle plötzlich und ich drehte mich zur Seite. An dem Tisch wo Harvey immer gesessen hatte und der jetzt die ganze Zeit über leer gewesen war, saß Harvey. Mein bester Freund, der eigentlich tot ist. Wie konnte das sein?? Wollten mich hier eigentlich alle ver***en? Träumte ich nur oder war ich aucj schon im Himmel? Ich wandte meinen Blick wieder ab. Dann riss ich einen Zettel aus meinem Block und schrieb etwas darauf. Unter meiner Sonnenbrille kullerten Tränen auf das Blatt und ich wischte mir schnell über meine Augen. ?Harvey wir müssen reden. Jetzt. Sag mir bitte dass das alles nicjt Echt ist.., ich knüllte den Zettel zsm und lies ihn in seinen Rucksack Fallen. Ich könnte das nicht.. Ich muss hier raus. Mir war komisch. Das konnte doch nicht wahr sein. Wie konnte mein bester Freund neben mir sitzen und so tun als wäre nichts passiert? Und v***lem wieso hatte er nocj nicht mit mir gesprochen? Ich stand auf und verließ den Raum. Gerade in dem Moment klingelte es zur Stunde. Die Flure leerten sich und ich ging durch den Hinterausgang in die Raucherecke wo ich immer war wenn ich mal kein Bock auf Unterricht hatte und zum Glück war dieser Bereicj auch eher nur ein Ort von meinen Freunden und mir. Ich zog meine Sonnenbrille ab und zündete mir eine Zigarette an bevor ich mich gegen die Schulmauer lehnte und leise fluchte.
TheYuto
30.04.19 um 21:20
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Ich sah erst von meinem mittlerweile vollgekritzelten Block auf, als Kyle mir quer durch den Raum etwas zurief. Dabei blieb mein Blick an jemandem hängen, den ich am liebsten noch ein wenig länger nicht gesehen hätte. Liam. Und für den Bruchteil einer Sekunde traf mein Blick den seinen, bis ich eilig wieder auf meinen Block sah.
Erst, als ein zusammengeknülltes Stück Papier in meinem Rucksack landete und ich Liams Schritte hörte, die ich wohl auf eine Meile entfernt erkennen konnte, an mir vorbei kommen hörte. Eine Weile lang blieb ich noch sitzen, dann hielt ich es nicht mehr aus und holte den Zettel aus meinem Rucksack- langsam nur, damit es meinem Lehrer nicht auffiel, dann faltete ich ihn langsam auseinander und las, was darauf stand. Es dauerte noch eine Weile, die ich brauchte, um darüber nachzudenken, ob ich wirklich kommen sollte, oder nicht. Doch schließlich tat Liam mir leid, weshalb ich schließlich doch aufstand und mich mit der Entschuldigung, ich müsste nur einmal die Toilette besuchen, aus dem Klassenraum verabschiedete. Bevor ich die Tür öffnete, stand ich eine Weile davor herum, meine Entscheidung bereits bereuend. Dann atmete ich tief durch und trat ins Freie, lief bis hin zu Liam. Er rauchte. Ich has.ste es zwar, dass er seiner Gesundheit damit schadete, doch wenn er so seinem Stress entgegenwirken konnte, dann war es okay für mich. Nun, da Liam seine Sonnenbrille abgezogen hatte, konnte ich seine Augenringe deutlich sehen. Mein Inneres zog sich bei diesem Anblick krampfhaft zusammen. Das hatte ich nicht gewollt. Sicher, ich hatte damit gerechnet, aber ihn nun so zu sehen, tat dennoch mehr weh, als jemals etwas zuvor. Ich hatte wohl noch nie jemanden so verletzt- wenn auch nicht mit Absicht.
Ich räusperte mich leise. "Uhm...darf ich auch mal?" Ich deutete auf seine Zigarette.



(In welchem Land spielt das Ganze eigentlich?^^)
dancingqueen12
01.05.19 um 21:41
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Schweigend sah ich auf, als ich hörte wie sich mir Schritte näherten. Einerseits war ich froh, dass er gekommen war, andererseits wusste ich nicht, wie ich damit umgehen sollte. Weil sowas kann doch eigentlich nicht sein. Ich saß doch neben ihm auf den Boden und er lag dort ohne Puls und ohne Herzschlag. Das war eigentlich unmöglich. Und irgendwie war es auch irgendwie etwas beängstigend. Vielleicht war ich ja im Koma und ich wusste nicht mehr was passiert war und träumte das alles nur? Dann schüttelte sich mein Körper innerlich. Das war kompletter Schwachsinn, noch unwahrscheinlicher, als das hier.
Ich nahm meine Kapuze ab und fuhr mir durch mein blondes Haar. Erst sah ich an Harvey vorbei, aber als er mich dann ansprach, blickte ich ihm kurz in die Augen und bei diesem Anblick würde ich am liebsten wieder heulen. Es war schön ihn wieder zu sehen, aber ich hatte Angst, dass ich Wahnvorstellungen hatte und er sich jeder Zeit wieder in Luft auflösen konnte, denn seit diesem Tag, wo ich Harvey verloren hatte, war mein Leben komplett an mir vorbei gezogen. Ich hatte meine erste Abi Klausur sogar nicht mitgeschrieben, weil ich mich einfach nicht konzentrieren konnte, sondern immer nur an Harv gedacht hatte.
Ich versuchte mich zusammen zu reißen und keine Tränen zu vergießen, denn ich hatte bis jetzt wirklich noch fast nie vor Harvey geheult, weil ich dachte, dass ich dann schwach war. Zu schwach und zu verletzlich gegenüber ihm. Ich war immer derjenige gewesen, der versucht hatte alles negative weg zu drängen oder zu besiegen, aber jetzt gerade fiel es mir sehr schwer.
Ich nahm noch einen Zug und hielt sie dann Harvey hin. Wie gern ich ihm jetzt um den Hals fallen wollen würde. Nur um zu wissen, ob er es wirklich war. Ich hatte ihn noch nie rauchen gesehen, aber das war jetzt auch wirklich das kleinste Problem.
"Man sag mir bitte nicht, dass ich halluziniere. Du bist es wirklich oder?", murmelte ich leise und wusste nichtmal so recht, ob ich gerade mit ihm sprach oder mit mir selbst.
dancingqueen12
01.05.19 um 21:42
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

(Hm vlt irgendwo in Südamerika?)
TheYuto
01.05.19 um 21:54
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

(Wollen wir vielleicht eher Nordamerika nehmen?^^ Also USA oder Canada? Da kenne ich mich eher mit aus als mit Südamerika xc
Ich hab mich nur gewundert, weil du immer vom Abi schreibst, aber das gibt es ja nur in Deutschland und ich dachte nicht, dass es da spielt XD)
dancingqueen12
01.05.19 um 21:58
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Zitat von TheYuto(Wollen wir vielleicht eher Nordamerika nehmen?^^ Also USA oder Canada? Da kenne ich mich eher mit aus als mit Südamerika xc
Ich hab mich nur gewundert, weil du immer vom Abi schreibst, aber das gibt es ja nur in Deutschland und ich dachte nicht, dass es da spielt XD)


(haha sorry xD hab ich gar nicht dran gedacht. Ja Canada finde ich gut x3 ich kenne mich ehrlich gesagt gar nicht so mit irgendwelchen ländern aus was sowas angeht haha also ich passe mich einfach dir an sorry :D)
TheYuto
01.05.19 um 22:00
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

(Okii dann Canada^^)
dancingqueen12
01.05.19 um 23:17
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

(Gut xd)
TheYuto
01.05.19 um 23:29
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Bevor ich antwortete, nahm ich die Zigarette entgegen. Dabei konnte ich mir den unwilligen Blick darauf nur schwer verkneifen. Dennoch nahm ich einen Zug, wenn auch erst nach einigen Sekunden, in denen ich das aufgerollte Stück Papier misstrauisch betrachtet hatte. Den Zug an drr Zigarette bereute ich gleich darauf sofort schwer, als der Rauch in meiner Lunge zu brennen begann und ich von heftigem Husten geschüttelt wurde. Mit tränenden Augen sah ich wieder zu Liam auf und reichte ihm die Zigarette zurück. Das würde ich ganz sicher nie wieder tun. Ein Zug hatte mir gereicht. Wie konnte Liam das einfach so tun? Zur Entspannung?
Andererseits, wenn ich ihn so betrachtete, sah er beinahe so aus, als wäre das alles, wovon er sich in der letzten Zeit so ernährt hatte. Er sah furchtbar aus. Ganz ähnlich wie ich. Die tiefen Ringe unter seinen Augen spiegelten sich auch in meinem Gesicht wieder und ich hatte abgenommen. Meine Wangen waren eingefallen und meine Schlüssbeine stachen stark hervor. So hatte ich mir unser Wiedersehen eigentlich nicht vorgestellt.
Ich brauchte eine Weile, um auf Liams Frage zu antworten. Sollte ich ehrlich sein oder so tun, als wäre gar nichts geschehen? Sollte ich in seiner Realität mitspielen, oder in der der Leute um ihn herum? Oder vielleicht in meinee ganz eigenen Realität?
"Naja...ich bin hier, oder nicht? Aber...wenn du halluzinieren würdest, würde ich dir das vielleicht auch sagen." meinte ich leise und zog dann die Augenbrauen eng zusammen. "Du siehst ganz schön übel aus, Liam..." Meine Stimme war nun noch leiser geworden. Es tat mir weh, ihn so zu sehen. Und noch dazu zu wissen, was er fühlte und wie sehr ich ihm weh getan hatte. Ich wollte mich unbedingt bei ihm entschuldigen, aber...es ging einfach nicht. Was sollte ich auch sagen? Sorry, dass ich gestorben bin? Sicher nicht.
dancingqueen12
01.05.19 um 23:58
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Fast hätte ich Schmunzeln müssen, als Harvey wahrscheinlich das erste Mal an einer Zigarette zog und deswegen einen Hustenanfall bekam. Eine andere Reaktion hatte ich bei ihm nicht erwartet, allein schon deswegen weil ich wusste wie furchtbar er das fand , dass ich rauchte. Er hatte auch schon desöfteren mich versucht davon abzubringen und ich hatte es ihm zu Liebe auch versucht, aber leider hatte das nicht geklappt und so hatte er und auch ich es irgendwann aufgegeben. Ich war zwar keiner, der eine Packung am Tag rauchte, aber trotzdem wusste ich dass es nicht gesund war. Aber es tat mir gut, um runter zu kommen und um mich besser zu fühlen. Es war irgendwie ein befreiendes Gefühl wenn ich dachte mir fehlt die Luft zum Atmen obwohl rauchen da ja eigentlich eher nicjt so eine gute Idee ist.
Ich winkte ab als Harvey meinte dass ich schlimm aussah. Ich wusste dass ich aussah wie ein Häufchen Elend und das war mir unangenehm. Ich moxhte es nicht wenn mein bester Freund mich so sah.
*Du siehst aber auch nicht besser aus man.* würde es mir nicht so ***ig gehen, hätte ich wahrscheinlich noch einen halbwegs lustigen Spruch dazu abgegeben aber an all dem hier war absolut überhaupt nix lustig.
*Harvey mir gehts gut.* Ich wollte ihn anlächeln aber es fiel mir einfach zu schwer. Es machte mich noch viel verletzlicher ihn dann auch noch in so einer Verfassung zu sehen denn er sah mindestens genauso fertig aus wie ich. Und trotzdem sah er immer noch mega gut aus. Ich räusperte mich um wieder das Wort zu ergreifen und meine Gefühle beiseite räumen zu können.
*Harvey du weißt genau was passiert ist und du weist auch, dass ich das weiß.* murmelte ich als Antwort als er davon abschweifen wollte warum wir uns nicjt gesehen hatte. Es war nämlich nicht so wie alle anderen dachten, dass er einfach nur ein paar Tage weg gewesen war. Ich nahm einen weiteren Zug und atmete seufzend aus.
*Bro ich hab dich vermisst. Egal wie das hier alles passiert ist. Ich bin froh dich zu sehen..* sagte ich dann plötzlich ohne nachzudenken und mir liegen ein oder zwei Tränen über die Wange. Und das stimmte. Auch wenn ich irgendwo sauer war und wissen wollte was los ist, war ich einfach glücklich ihn zu sehen.
TheYuto
02.05.19 um 0:15
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Als Liam mich als seinen "Bro" bezeichnete, verzog ich unwillkürlich das Gesicht. Damit, dass er rauchte, konnte ich mich noch abfinden, weil es ihm half, sich zu beruhigen, aber diese Bezeichnung hatte mir noch nie gefallen. Ich hatte nie verstanden, wieso die Jungen meines Alters sich so riefen- mir war das immer ziemlich albern vorgekommen- besonders, da die ganzen Möchtegerns unseres Jahrgangs diesen Ausdruck benutzten, was ihn mir noch mehr zuwider machte. Doch bei Liam hielt ich dieses Mal den Mund. Nicht, dass ich bei den Anderen etwas gesagt hätte, ich sagte nie etwas, auch wenn es mir nicht passte, weil ich mich das gar nicht traute. Nur Liam gegenüber, weil ich mich bei ihm wohlfühlte. Und weil wir schon immer ehrlich zueinander gewesen waren. Zumindest, bis wir Beide angefangen hatten, Geheimnisse voreinander zu hüten. Das hätten wir niemals tun sollen.
Ich schluckte, als ich sah, dass ihm Tränen über die Wangen liefen. Zaghaft hob ich die Hand, wollte sie von seiner Wange wischen, doch dann traute ich mich doch nicht. Auch das has.ste ich. Ich has.ste es, Leute, die mir nahe standen, weinen zu sehen. Ich wollte nicht, dass es ihnen so schlecht ging. Und ich wollte auch Liam nicht so traurig sehen. Dennoch ignorierte ich seine Worte und schüttelte stattdessen heftig den Kopf.
"Dir geht es nicht gut, mach' mir nichts vor." Dann biss ich mir auf die Lippe und fügte schließlich leiser hinzu "Ich bin auch froh, dich zu sehen, Liam." Und verdammt, es fühlte sich so gut an, endlich seinen Namen wieder aussprechen zu können. Endlich, nach all der Zeit. Es war viel zu lange gewesen. Viel länger, als ich jemals geglaubt hätte, ohne ihn zu überleben können. Und theoretisch hatte ich das auch nicht getan.
dancingqueen12
02.05.19 um 22:21
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Mein Herz schlug wie verrückt, als er sagte, dass er ebenso froh war mich zu sehen. Zumindestens ging es mir dadurch ein ganz kleines bisschen besser. Und ich wusste, dass ich gelogen hatte. Mir ging es nicht gut, alles lief seit diesem einen Tag den Bach runter. Und dann heute war plötzlich alles wieder anders. Zwar war auch nicht alles kaputt, aber es war komisch. Komisch zu wissen, dass wir Geheimnisse voreinander haben, die wir sonst nie hatten. Ich hatte ihm immer alles erzählt, selbst wenn es peinlich war und irgendwann fing diese Lüge an, dass ich hetereo bin obwohl ich anders fühlte. Und ich fühlte mich immer irgendwo schlecht, auch weil ich es immer verheimlichen musste. Wie oft musste ich mich zusammen reißen ihn nicht anzustarren, wenn er mal nur in Boxershorts war. Jedes Mal hatte ich es einfach weg geschoben, diese Gefühle und das war ein Fehler gewesen. Ich hatte es ihm gebeichtet, als es zu spät war und jetzt?
Auch Harvey hatte ein Geheimnis vor mir beziehungsweise bestimmt nicht nur eins und das machte uns irgendwie etwas fremd, auch wenn wir uns doch so nahe standen.
"Was hast du für eine Krankheit? Und könntest du jderzeit wieder sterben? Und wieso hast du mir nichts davon erzählt?.. Wieso..", fing ich an und hörte dann wieder auf. Ich wollte ihn nicht volllabern denn er sah keinstenfalls besser aus als ich. Ich sollte ihn nciht zu sehr überfordern auch wenn es mir schwer fiel, weil ich einfach immer noch nicht drauf klar kam, dass mein bester Freund der eigentlich in meiner Nähe tot umgefallen ist, auf eimal wieder neben mir sitzt und so tut als wäre nie etwas passiert
Zumindestends schaffte ich es mich wieder einigermaßen zufassen sodass auch keine Tränen mehr floßen, denn das war wirklich ein Schwachpunkt vor mir. Ich wollte einfach nicht, dass mich jemand heulen sah, wenn man es so nennen konnte. Vor niemanden wollte ich schwach wirken, klar wusste ich, dass jeder verletzlich sein darf, aber ich fand das furchtbar, wenn Leute mich traurig ansahen, weil ich traurig war und umgekehrt.
"Ehm.. wollen wir vielleicht woanders reden?" Ich wusste nicht was seine Antwort war. Vor ein paar Stunden hätte ich gesagt, ich wüsste zu 100 Prozent, dass zwar sagen würde, dass er den Unterricht nicht schwänzen würde, mir zuliebe aber eine Ausnahme machen würde. Das war selten vor gekommen. Seitdem wir uns kannten , hatte ich zwar immer versucht ihn zu überreden mal einen Tag blau zu machen, aber er hielt nicht viel davon. Nur manchmal hatte er zugestimmt. Trotzdem war er keineswegs ein Spießer oder so, wir waren uns halt in manchen Sachen sehr untersvhiedlich, aber das brachte uns irgendwie auch noch mehr zusammen. Unsere komplett verschiedene Persönlichkeiten. Und jetzt war dicke Luft zwischen uns und das tat mir wirklich im Herzen weh.
TheYuto
02.05.19 um 23:11
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Ich beantwortete Liams Fragen nicht. Stattdessen schwieg ich eine ganze Weile lang nur. Ich wollte es ihm ja sagen. Ich wollte Liam nicht weiter anlügen. Ich wollte endlich ehrlich zu ihm sein, immerhin war er mein bester Freund- zumindest war er das gewesen, bis ich alles versaut hatte. Bis ich gestorben war. Aber ich konnte ihm auch nicht alles erklären. Nicht so, wie es gerade aussah. Das würde er nicht verstehen können und es würde ihm auch nicht gut tun. Es würde ihn nur noch mehr verletzen. Und das verdiente Liam wirklich nicht.
Und ja, ich wollte wirklich mit ihm reden. Danach hatte ich mich so sehr gesehnt. Aber ich war irgendwo doch immer noch der, der ich einmal gewesen war. Und so machte mich der Gedanke, Schule zu schwänzen, doch ein wenig nervös. Hatte er schon immer getan. Außerdem musste ich immerzu daran denken, was Liam damals am Grab zu mir gesagt hatte. Dass er in mich verliebt war. Und ich wollte ihn nicht wirklich darauf ansprechen, so lang ihm nicht bewusst war, dass ich über all das bescheid wusste, um all das nichy noch schwieriger zu machen, als es schon war. Die Situation zwischen uns war so schon unangenehm genug, das wollte ich nicht noch schlimmer machen.
Wie so oft, wenn ich nervös war, spielte ich mit meinen *** herum, die plötzlich ganz schwitzig geworden waren. "Weißt du...also...mein ganzes Zeug liegt noch im Klassenraum...Und du solltest den Unterricht auch nicht schwänzen!" Anklagend sah ich ihn an. Ich konnte mir ziemlich gut vorstellen, dass seine Anwesenheit in letzter Zeit nicht allzu blendend gewesen war. "Uhm...wie wäre es, wenn du nach der Schule zu mir kommst? Mom ist nicht da...wir können dann alles klären, wenn das okay für dich wäre..." So konnte ich auch sicher gehen, dass er gegen Mitternacht nicht in meiner Nähe war. Sich all das anzusehen konnte ich Liam nun wirklich nicht antun. Besonders nicht nach all dem, was er mich vorhin gefragt hatte.
Unsicher blinzelte ich Liam an. Ich wünschte mir so sehr, dass er mir das nicht übel nahm. Denn verdammt, ich hatte ihm nie weh tun wollen. Genau das war doch der Grund gewesen, weshalb ich ihm nichts von all dem erzählt hatte. Und plötzlich stiegen mir doch Tränen in die Augen, obwohl ich die ganze Zeit über dagegen angekämpft hatte. "Has.st du mich jetzt?" presste ich schließlich hervor, ganz leise nur. Dann biss ich mir auf die Lippe, um die Tränen zu vertreiben.
dancingqueen12
02.05.19 um 23:43
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Ich has.ste es wenn er mir nicht gleich sofort antwortete. Sondern es auf später verschieben wollte, aber naja wenn er sowieso hier bleiben wollte, war das wohl besser so denn hier in der Schule fand ich es auch nicht wirklich passend über so etwas zu reden.
*Mir ist der Unterricht eh egal..*, murmelte ich also ziemlich leise und das stimmte leider. Nur meine Mannschaft wollte ich nicjt im Stich lassen aber für den ganzen anderen Kram hatte ich gar keinen Platz in meinem Kopf. Mir schwirrten viel zu viele andere Gedanken im Kopf herum die mich zu sehr vom Unterricht ablenkten. Also was sollte ich hier?
*Ehm ja gute Idee. Kannst ja nach der Schule zu meinem Auto kommen..*, fügte ich dann hinzu denn selbst wenn ich hier bleiben würde, hatten wir in den letzten Stunden unterschiedliche Kurse und irgendwo mussten wir uns ja treffen. Wie in guten alten Zeiten Auto fahren war wohl nicjt drinne aber naja.
Als er mir dann mit gläsernen Augen diese Frage stellte, warf ich meine Zigarette und ging einen Schritt auf ihn zu.
*Nein verdammt niemals. Ich..* Mitten im Satz stockte ich aber. Ich hatte einfach nicht nach gedacht. Fast hätte ich gesagt nein Harvey ich liebe dich doch über alles, aber das konnte ich nicht tun und zum Glück war es mir rechtzeitig eingefallen. *Du kannst doch nichts dafür. Und wir sind doch beste Freunde.*, versuchte ich ihn wieder zu beruhigen. Und er wusste, dass ich ihn nicjt anlog. Das war alles ernst gemeint, ich würde ihn niemals has.sen und wir hatten uns geschworen immer zusammen zu halten aucj wenn das schon in der 5. Klasse gewesen war, aber trotzdem war mir dieses Versprechen wichtig. Denn ich wollte nichts von all dem was wir erlebten hatten wegwerfen. Egal ob es etwas negatives oder positives war.
Ich nahm ihn freundschaftlich einmal in den Arm. *Bitte Wein nicjt Harvey. Wir kriegen das irgendwie wieder hin.* dann löste ich mich aucj genauso schnell wieder von ihm. Ich hoffte sehr, dass wir das wieder hinbekommen würden. So wie es vor seinem Tod gewesen war beziehungsweise eher vor unseren Geheimnissen.
TheYuto
05.05.19 um 0:06
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Ich seufzte leise. Natürlich wusste ich bereits, dass ihn der Unterricht nicht allzu sehr interessierte. Schon vor all dem hier hatte ich mich immer darum gekümmert, dass Liam zumindest so oft wie nötig zum Unterricht kam und auch mindestens so oft seine Hausaufgaben erledigte, dass er seine Kurse bestand. Oder manchmal auch öfter, als er gerade so brauchte.
Ich nickte, um zu zeigen, dass ich einverstanden war, mich später mit Liam bei seinem Auto zu treffen. Tatsächlich war ich schon jetzt nervös, weil ich einfach nicht wusste, was ich sagen sollte.
Als Liam mich plötzlich in seine Arme zog, musste ich noch heftiger schlucken als ohnehin schon. Ich hatte ohnehin schon mit den Tränen kämpfen müssen und nicht wirklich erwartet, dass Liam mich jemals wieder umarmen würde, weil ich eigentlich geglaubt hatte, er würde unfassbar wütend und enttäuscht sein, sodass ich nun noch sentimentaler wurde, als er mir doch so viel näher kam, als ich erwartet hatte. Sein vertrauter Duft, den ich so lang vermisst hatte, umhüllte mich für ein, zwei Sekunden und seine Wärme umhüllte mich für einen Augenblick. Doch ehe ich reagieren konnte, löste Liam sich auch schon wieder, als wäre ich giftig und mir wurde wieder so kalt, wie mir mittlerweile immer war. Ich hatte anfangs geglaubt, ich würde mich daran gewöhnen, doch mittlerweile glaubte ich viel eher, dass das niemals geschehen würde. Mir war immer kalt und ich hatte keinen Herzschlag mehr.
Noch immer mit Tränen in den Augen sah ich zu Liam auf und schluckte erneut heftig. Dass er mich anwies, nicht zu weinen, half nicht wirklich. Aber es tat gut, zu hören, dass er das alles wieder richten wollte. Und gleichzeitig brach es mir das Herz, weil ich ganz genau wusste, dass es nie wieder so werden würde, wie es einmal gewesen war. Ganz egal, wie sehr wir das versuchten.
"Weißt du..." murmelte ich leise, ausweichend, "Ich denke, wir sollten dann wohl am besten wieder rein gehen, bevor die sich fragen, wo wir geblieben sind...ich meine, was wollen wir ihnen sagen...wir reden dann nachher weiter?" Ich blinzelte unsicher. Irgendwie würde ich das schaffen. Hoffentlich, ohne Liam wieder so sehr zu verletzen. Er war mein bester Freund, ganz egal, was geschehen war doer geschehen würde. Zumindest für mich, in meiner Erinnerung, würde er immer mein bester Freund bleiben. Und für Liam würde es wohl besser sein, wenn er all das endlich vergessen würde.
dancingqueen12
05.05.19 um 22:01
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Mein bester Freund sah nicht wirklich besser aus, auch wenn ich mein Bestes versucht hatte, aber es war auch für mich keine einfache Situation. Ich hätte ihn am liebsten nie wieder los gelassen. Es hatte sich so gut angefühlt ihn nach gefühlt ziemlich langer Zeit wieder zu umarmen, aber ich musste ihn schnell wieder los lassen, denn sonst würde mein Herz nur noch mehr durchdrehen und mein Kopf erst recht und ich konnte es auf keinen Fall zulassen, dass ich mich nicht unter Kontrolle hielt und ich womöglich doch etwas tat, dass man als bester Freund eigentlich nich tat.
Auf seine Frage, ob wir nachher reden würden, nickte ich nur knapp. Die Sache mit dem Unterricht gefiel mir nicht so recht. Ich konnte mich nachdem hier sowieso nicht mehr konzentrieren, als ich es ohnehin vorher schon nicht konnte. Zum Glück wussten meine Eltern nichts von dem allem hier, da sie momentan einfach viel zu viel um die Ohren hatten, um sich darum zu kümmern und das war auch besser so. Mich störte das nicht im Geringsten denn so konnte ich tun und lassen was ich wollte und da ich ja schon erwachsen war, würden meine Eltern auch nichts durch die Lehrer oder den Direktor erfahren.
"Ach wir müssen denen gar nicht sagen, wo wir fahren.."; murmelte ich nur leise und warf einen Blick in den Himmel. Ich wusste, dass Harvey meine Meinung zu dem ganzen lernen und so, nicht mochte und ich versuchte mich ja auch anzustrengen, aber leider konnte ich auch ein ziemlicher Sturkopf sein. "Ich komme nicht wieder mit rein.", sagte ich dann aber gefasst und sah ihn kurz entschuldigend an. "Bitte sei mir nicht böse, aber es geht einfach gerade nicht.. Will nicht, dass irgendjemand auch nur mitbekommt, dass ich geheult habe oder überhaupt wie es mir geht." Ich wusste nicht ob Harvey das störte, aber er wusste wie sehr mich so etwas belastete beziehungsweise wieviele Gedanken ich mir darüber machte, wie andere mich wahrnahmen und was sie über mich wussten und was nicht. Mir war das irgendwie wichtig, warum auch immer. "Sag einfach ich habe Migräne. Bitte. Ich hole das dann irgendwie nach.. ", flehte ich ihn an. Er log auch nicht gerne, da war so wie ich. Wir has.sten es beide uns anzulügen, aber auch andere anzulügen. Aber das mit der Migräne war ja auch nicht ganz gelogen. Dadurch dass ich so wenig geschlafen und auch gegessen oder getrunken hatte, plagten mich Kopfschmerzen. Denn ich bekam immer dann Migräne, wenn ich viel Stress und wenig Schlaf hatte.
Ich drehte mich um und ging Richtung Ausgang des Gebäudes. Kurz drehte ich mich nochmal um. "16 uhr an meinem Auto. Ich warte auf dich..", krächzte ich noch und verließ dann mit schnellen Schritten den Hof. Mir liefen Tränen übers Gesicht und ich beschloss etwas herum zu fahen und zu überlegen, ob ich nachher noch kurz zum Training fahren sollte.