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Re: Love is difficult.

dancingqueen12
28.04.19 um 11:46
Avatar von dancingqueen12
Liam Louis.

Eigentlich hätte ich den heutigen Nachmittag lieber mit Harvey verbracht, aber da heute Abend eines unserer wichtigsten Spiele war, hatten wir nochmal extra Training. Leider hatte Harvey beim Training nicht vorbei schauen könnte, da er selbst einen anderen Kurs zu dieser Zeit belegt hatte. Und nun war es endlich soweit. Wir waren gerade alle in der Umkleide und waren sogar etwas nervös denn das Team von der anderen Schule war eine harte Konkurrenz und ich kannte auch einige Spieler , weswegen ich wusste, dass sie mindestens genauso stark sind wie wir. Komischerweise hatte ich meinen besten Freund noch nicht getroffen. Normalerweise fing er mich immer nochmal vor der Umkleide ab um mir viel Glück zu wünschen und jedes Mal gab er mir damit Mut. Aber wahrscheinlich sollte ich mir keine Gedanken machen und er hatte sich einfach nur schon einen guten Platz auf der Tribühne gesucht.
Nacheinander liefen wir alle auf den Platz wo das andere Team schon wartete. Nach kurzer Zeit war das Spiel schon im vollen Gange und ich erwischte mich desöfteren wie mein Blick abschweifte um nach Harvey zu schauen. Auf einmal knallte mir ein Ball gegen den Kopf und ich hörte wie mein Teamkollege leise fluchte warum ich den Ball nicjt angenommen hatte. Danach versuchte ich mich also voll und ganz auf das Spiel zu konzentrieren. Und zum Glück gelang es mir auch denn ich warf zum Schluss tatsächlich den ent***nden Korb der uns zum Sieg verhalf. Alle die gekommen waren, jubelten und kamen aufs Spielfeld gerannt. Beglückwünschten uns und V***lem die Mädchen unserer Schule kamen zu mir und drückten mich feste. Ich bedankte mich und mein Blick suchte wieder nach Harvey, aber auf dem ganzen Feld war ein riesiges Durcheinander. Die einzigen die sich natürlich nicht freuten, waren unsere Gegner. Diese hatten sich nämlich schon in die Umkleide verkrümelt.
TheYuto
28.04.19 um 13:55
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Das Spiel verlief furchtbar. Nicht für das Team, aber für mich. Jedes Mal, wenn ich Liam ansah, spürte ich in letzter Zeit diesen Stich des schlechten Gewissens. Ich wusste, dass ich mit ihm reden musste. Dringend. Ich schob es schon seit Wochen vor mich hin, versuchte, ihn abzulenken, jedes Mal, wenn es mir schlecht ging. Ich hatte ihn sogar über die Zeit, die ich im Krankenhaus verbracht hatte, angelogen. Hatte ihm und allen Leuten um much herum gesagt, ich hätte eine schlimme Erkältung gehabt und mir dann, weil mein Immunsystem ja ihnehin von der vorherigen Krankheit geschwächt war, noch eine Grippe eingefangen. Ich hatte ihm gesagt, das sei der Grund dafür gewesen, dass ich so lange nicht mehr in der Schule gewesen war. Und dass er mich weder dann, noch in den Ferien besuchen konnte. Aber gleichzeitig wusste ich auch genau, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb- und dass es unfair wäre, Liam nichts davon zu erklären. Immerhin war er mein bester Freund. Und wir hatten noch nie Geheimnisse voreinander gehabt. Und nun hatte ich viel zu viele.
Aber immerhin gewann Liams Mannschaft das Spiel und die geballte Euphorie meiner Mitschüler schlug auch auf mich um und ein Lächeln erschien auf meinen Lippen.
Während die meisten Zuschauer hinunter aufs Feld liefen, blieb ich noch ein wenig auf meinem Platz sitzen, recht weit oben auf der Tribüne. Momentan waren die Aufgänge ohnehin so verstopft, dass ich noch nicht herunter, aus Feld, gelangen konnte. So wartete ich erst einmal und fing schließlich Liams Blick auf, um ihm lächelnd zuzuwinken und einen Daumen nach oben zu zeigen. Es machte mich schon stolz, zu wissen, dass mein bester Freund so gut in dem war, was er tat.
dancingqueen12
28.04.19 um 16:17
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Endlich entdeckten meine Augen seine und ich lächelte zurück. Nachdem sich die Situation etwas beruhigt hatte und ich auch schon ein "Interview" für unsere Schulzeitung gemacht hatte, drängelte ich mich zwischen den ganzen Leuten hindurch. Als ich aus der Menschenmenge raus war, und es zum Glück auch niemanden wirklich interessierte, ging ich die Tribüne hoch zu Harvey. "Hey man. Ich dachte schon du bist nicht gekommen.", meinte ich leicht grinsend und umarmte ihn kurz freundschaftlich zur Begrüßung. Er schien sich zwar zu freuen, aber irgendwie wirkte er auch so, als wären seine Gedanken noch woanders. "Hey alles klar bei dir? Wollen wir noch zu dir?", fragte ich also mit einem etwas besorgten Unterton und musterte ihn. Wie immer sah er einfach wunderschön aus. Seine strahlenden Augen sahen mich an und ich musste mich wirklich immer zusammen reißen, ihn nicht zu auffällig anzustarren, weswegen ich ihm nicht durchgehend "tief" in die Augen sah. Seit ich 16 war, stand ich schon irgendwie auf ihn. Früher war er einfach nur mein bester Freund, der einfach für mein Empfinden verdam.mt gut aussieht, aber ich wusste, dass ich viel mehr für ihn empfand, aber wahrscheinlich müsste ich diese Gedanken immer für mich behalten, denn sonst würde unsere Freundschaft kaputt gehen. Auch wenn es mir immer wieder schwer fiel, wenn wir uns nah waren, ihn nicht einfach mal fest zu drücken oder ihm einen Kuss zu geben. Wenn ich ihn verlieren würde, wäre ein großer schöner Teil einfach nicht mehr da und er war mir viel zu wichtig um das zu riskieren. Vielleicht würde ich mich irgendwann nochmal trauen ihm zu sagen, was ich für ihn empfinde, aber das könnte noch dauern. Auch wenn es mich immer verletzte wenn ich ihn bei anderen Mädchen oder Jungs sah.
TheYuto
28.04.19 um 17:19
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

"Natürlich bin ich bekommen!" empörte ich mich, "Ich bin immer da, wenn du spielst!" Ich grinste breit und boxte ihn spielerisch gegen die Schulter. "Herzlichen Glückwunsch zu dem guten Spiel!"
Ich wusste nicht so recht, was ich auf Liams Frage, ob alles klar bei mir war, antworten sollte. War es nicht. Schon seit einer ganzen Ewigkeit nicht mehr. Aber das würde ich ihm ganz sicher hier nicht erklären. Daher überging ich die Frage ganz einfach und ging stattdessen auf die zweite Frage ein.
"Klar, können wir machen! Mom kommt erst morgen früh zurück. Möchtest du noch etwas essen? Wir haben noch was zu Hause!"
Ich zog meinen Rucksack unter dem Klappstuhl hervor und schulterte ihn und sah Liam dann abwartend an. "Musst du dich noch umziehen? Oder willst du das erst bei mir zu Hause tun?"
Ich schob mich an ihm vorbei, aus der Stuhlreihe hinaus, um die letzten paar Treppenstufen hinab zu laufen, sodass sie die Tribüne verlassen konnten. "Achso", fügte ich dann noch, ein wenig verlegen, hinzu, "Du bist nicht zufällig mit dem Auto da?" Wir besaßen nur ein Auto- und das nutzte gerade meine Mutter. Daher war ich auch gleich in der Schule geblieben und hatte hier das Spiel abgesessen, nachdem die Probe für das Musical beendet worden war. Es waren noch knapp zwei Stunden gewesen, doch die Zeit hatte ich gut mit Lernen und einer heruntergeladenen Serie überbrücken können.
dancingqueen12
28.04.19 um 19:26
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Dass er meine Frage ob alles okay sei ignorierte, ließ ich einfach im Raum stehen. Normalerweise würde er mir immer erzählen, wenn irgendwas wäre, denn wir waren schließlich schon beste Freunde seit wir 8 oder 9 sind, aber wenn er nicht reden wollte, war das auch okay für mich. Ich wollte ihn schließlich nicht dazu zwingen mit mir zu reden, wenn er nicht wollte, denn manchmal war ich nicht anders. Ich hielt auch mal anfangs lieber den Mund, und vielleicht bildete ich mir ja auch nur ein, dass irgendetwas war. Ich machte mir einfach zu schnell Sorgen, wenn es um Harvey ging.
Auf seine Frage hin, nickte ich hastig. "Wo du das gerade fragst, ich habe wirklich Hunger.", antwortete ich ihm also lachend und folgte ihm dann die Treppen hinunter. Wir verließen das Schulgelände, womit die Frage mit dem Umziehen eigentlich auch schon geklärt gewesen war. Natürlich war doch nochmal kurz in die Umkleide gelaufen, um meine Tasche zu holen, die ich fast vergessen hatte. Es war noch nicht soo spät, weswegen es draußen noch relativ hell war und trotzdem war ich schon etwas kaputt vom Spiel und war froh nichts mehr machen zu müssen außer mit meinem besten Freund etwas abzuhängen und zu reden.
Grinsend sah ich zu ihm, als er mich fragte ob ich mit dem Auto gekommen war. "Hast Glück gehabt. Bin mit meinem Auto gekommen." Ich nickte ihm zu, dass er mir zum Parkplatz folgen sollte. Mein eigenes Auto war mein voller Stolz. Mein Dad hatte es mir zu meinem 19. Geburtstag geschenkt und ich war ihm wirklich dankbar dafür. Auch wenn er genug Geld verdiente, war das für mich etwas besonderes gewesen, denn es ist nicht selbstverständlich ein Auto zu bekommen. Ich liebte diesen roten Golf und seitdem ich nach dem 3. Mal durchfallen endlich meine Prüfung bestanden hatte, konnte ich auch damit herum fahren. Ich schloss auf und stieg ein, dann wartete ich darauf, dass Harvey sich neben mich setzte und fuhr los nachdem er sich angeschnallt hatte. "Sag mal. Bedrückt dich irgendetwas? Du bist so ruhig.", fragte ich dann doch nochmal nach, nachdem er einfach nur schweigend neben mir saß, denn normalerweise hätte er mir jetzt von seinem Schultag erzählt.
TheYuto
28.04.19 um 20:18
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

"Natürlich bist du mit dem Auto hier!" grinste ich. Das hätte ich gar nicht fragen müssen. Liam hatte immer sein Auto dabei, sofern das möglich war, die Frage musste gar nicht erst gestellt werden- nicht bei ihm. Nicht, seitdem er das Auto besaß. Manchmal fühlte ich mich sogar schlecht, weil wir sein Auto so oft nutzten. Sogar bei dem gemeinsamen Roadtrip, den wir in den letzten Ferien unternommen hatten, war er gefahren. Ich hatte, so oft er es angenommen hatte, das Essen bezahlt, damit ich irgendwie für den Sprit aufkommen konnte.
Und nun lief ich schweigend neben Liam her, aus der Sporthalle und vom Schulgelände, bis hin zu Liams Auto, wo ich mich auf den Beifahrersitz fallen ließ, meinen Rucksack auf dem Schoß. Ich lehnte den Kopf ans Fenster und drehte das Radio ein wenig lauter, um nicht mit Liam reden zu müssen. Denn irgendwie wusste ich nicht, was ich ihm sagen sollte. Mein Kopf war voll von all dem, was ich ihm sagen wollte aber nicht konnte. Wie sagte man auch seinem besten Freund, dass die Ärzte einem allerhöchstens achtzehn Monate gaben. Und selbst das war schon recht unrealistisch. Wie sagte man seinem besten Freund, dass man sterben würde? Etwas, das man sich selbst noch nicht eingestehen wollte.
"Sag mal. Bedrückt dich irgendetwas? Du bist so ruhig." Liam riss mich schließlich aus den Gedanken und ich sah auf. Ja. Aber das konnte ich ihm nicht sagen. Es gab viel zu viel, das mich bedrückte. Viel zu viel, das ich ihm einfach nicht erzählen konnte. Eilig schüttelte ich den Kopf. Ich wollte ihm nicht so sehr weh tun. Und doch...ich konnte ihn nicht weiter anlügen. Das wäre unfair. "Nein...das heißt...ja. Es gibt etwas, das ich dir schon ziemlich lange gestehen muss...aber...vielleicht nicht hier."
dancingqueen12
28.04.19 um 20:46
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Ich schwieg für eine kurze Weile, als er mir antwortete. So kannte ich ihn gar nicht, so unsicher. Wie gerne würde ich ihn jetzt ansehen um zu sehen, wie es ihm ging beziehungsweise wollte ich auch wissen ob er mich gerade ansah? Denn was das Auto fahren anging, war ich wirklich sehr vorsichtig. Ich fuhr immer erst los, wenn ich mich vergewissert hatte, dass jeder angeschnallt war und wenn ich fuhr, hielt ich meinen Blick stets auf die Straße gerichtet. Reden war kein Problem für mich solange ich mich gut genug auf den Verkehr konzentrieren konnte und fast jeder der schon mit mir zusammen Auto gefahren ist, sagte dass sie noch nie bei jemanden im Auto so sicher gefühllt hatten, wie bei mir.
"Ehm okay.. WIllst du zuhause reden?", sagte ich dann mit einem sanften und beruhigenden Ton in meiner Stimme. Er hatte sehr unsicher geklungen, als er zuerst verneinte und dann doch sagte, dass er mir etwas gestehen musste. Auch wenn ich wusste, dass es nicht stimmte, schlummerte irgendwo in meinem Kopf ein kleiner Funken Hoffnung, dass er für mich auch mehr empfand, als nur Freundschaft. Ich biss mir nervös auf die Unterlippe und schüttelte dann innerlich den Kopf. Daran sollte ich nicht denken, denn sonst wäre ich eh nur enttäuscht, weil ich mir sicher war, dass ich für ihn zwar sehr wichtig bin, aber niemals mehr als Freundschaft. Wir sind schon immer zusammen durch dick und dünn gegangen, egal was passiert ist und das sollte auch so bleiben, denn nur mit ihm fühlte ich mich so stark und selbstbewusst. Nach einer guten viertel Stunde kamen wir bei ihm zuhause an. Harvey hatte meine Frage noch nicht beantwortet, sondern hatte nur wieder das Radio etwas lauter gedreht. Ich hielt an der Straße an und parkte dort. Ich schnappte mir meine Tasche und stieg aus. Dann schloss ich ab und steckte meinen Autoschlüssel in meine Jackentasche. Kurz sah ich Harvey an. Es war eine komische Stille. Während wir zu seinem Haus gingen, ergriff ich wieder das Wort. "Egal was ist, du kannst mir alles erzählen."
TheYuto
28.04.19 um 20:55
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Aaach, ich kann mich micht ent***n, ob Har es ihm noch sagen soll, oder nicht XD
dancingqueen12
28.04.19 um 20:58
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

ja das ist echt schwierig xd es wäre natürlich herzschmerz und drama pur wenn er es nicht tun würde xd
TheYuto
28.04.19 um 21:55
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Dankbar sah ich Liam an und nickte dann. "Ich denke, das wäre besser." Nein, eigentlich dachte ich, dass es am besten gewesen wäre, wenn ich ihm von Anfang an alles erzählt hätte. Denn ich wusste genau, dass ich als bester Freund hätte ehrlich zu ihm sein müssen. Von Anfang an.

Das Haus, in dem meine Mom und ich gemeinsam lebten, seitdem wir hierher gezogen waren, als ich sechs Jahre alt gewesen war, lag etwas außerhalb der Stadt, gleich an der Küste. Es war klein und nicht besonders zentral gelegen, doch dafür war das Grundstück günstig, sodass wir es uns leisten konnten. Wir waren schon immer alleine gewesen, seitdem wir hierher gezogen waren. Und ich konnte mich an so viele schöne Tage erinnern, die Liam und ich gemeinsam dort verbracht hatten. Er war schon so lange ein Teil unser Familie, dass es schon ganz normal war, wenn ich ihn nach der Schule einfach mitbrachte, ohne meiner Mutter vorher bescheid zu sagen.
Ich sah auf, als Liam meinte, ich könnte ihm alles sagen. "Ich weiß", seufzte ich leise. Das wusste ich wirklich. Nur hatte ich viel zu viel Angst davor, ihm so weh zu tun. Schweigend lief ich zum Haus und schloss die Haustür auf. Ich wusste noch immer nicht, wie ich ihm all das erklären sollte.
Wenn man das Haus betrat, kam man gleich in der Küche an. Gerade aus führte die Treppe ins zweite Stockwerk, in dem mein Zimmer, das Badezimmer und ein weiteres Zimmer für die Zeichnungen meiner Mutter befand. Links von mir lag das Wohnzimmer, dahinter der Masterbedroom meiner Mutter. Ich lief erst einmal hinüber ins Wohnzimmer, um meinen Rucksack auf dem Sofa abzuwerfen. "Möchtest du duschen gehen? Weißt ja, wo das Badezimmer ist." Ich hingegen lief zurück in die Küche, um das Essen, das nich vom Vortag übrig war, aufzuwärmen. "Wir könnten gleich einen Film gucken, oder Karten spielen, oder so?"
dancingqueen12
28.04.19 um 22:15
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Innerlich dachte ich die ganze Zeit darüber nach, was er mir erzählen wollte, aber ich schob die Gedanken etwas beseite, als wir eintraten. "Gerne. ", antwortete ich ihm darauf und sah kurz in meine Tasche, aber auch mein normales Shirt war etwas schmuddelig und das wollte ich ungerne nach dem Duschen wieder anziehen. "Ich darf mir doch sicherlich ein Shirt von dir ausleihen oder?", fragte ich Harv grinsend, obwohl ich seine Antwort eh schon wusste.
Desöfteren hatten wir uns gegenseitig Klamotten gegeben, wenn wir mal spontan bei einander übernachtet hatten und selbst nichts dabei gehabt hatten. Früher war das natürlich viel öfter gewesen, denn da hatten wir auch mehr Zeit gehabt. Aber trotzdem war ich immer noch gerne hier, ich fühlte mich hier auch zuhause. Sein Zuhause war wie mein zweites Zuhause. Ich schnappte mir meine Jogginghose aus meiner Tasche und ging die Treppen nach oben. Auf der Hälfte, blieb ich nochmal stehen. "Film klingt gut. Kannst dir gerne einen aussuchen.", rief ich dann noch auf seine Frage und verschwand erst kurz in seinem Zimmer. Harvey ist zwar etwas kleiner als ich, aber seine längeren Shirts passten mir dafür dann halt perfekt von der Länge her. Im Gegesatz dazu waren meine ihm immer etwas zu lang, aber das machte nichts. Ich schnappte mir wahllos irgeneins aus seinem Schrank und verschwand dann im Badezimmer. Ich schloss die Tür und zog mich dann aus. Schnell huschte ich unter den warmen Strahl und dachte nicht mehr daran, dass er gerade eben so komisch zu mir gewesen war. Wenn er dazu bereit war mit mir zu reden, würde er das schon tun. Und das war auch okay für mich, ich war nur leider manchmal zu ungeduldig und konnte es nicht ab, wenn ich wusste dass es meinem besten Freund schlecht ging. Eigentlich durfte ich auch gar nicht so denken, denn ich war ja selber nicht besser. Weil auch ich wusste, dass es mir besser gehen würde, wenn er von meinen Gefühlen wüsste beziehungsweise wenn ich ihm das einfach unverbindlich erzählen könnte.
Nach dem Duschen zog ich mich wieder an und föhnte mir leicht die Haare, die trotzdem immer noch sehr zerzaust aussahen. Ich roch ohne wirklich darüber nachzudenken kurz an seinem Shirt als ich es anzog und joggte dann die Treppe wieder runter ins Wohnzimmer. Ich fuhr mir durchs Haar, dass mir gerade ins Gesicht fiel und sah ihn an. "welchen Film gucken wir?"
TheYuto
28.04.19 um 22:59
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

"Klar! Irgendwo müsste ich sonst auch noch ein T-Shirt von dir herum liegen haben!" Unter Garantie hatte ich das. Das wusste ich ganz genau. Immerhin nutzte ich seine Shirts ständig als Schlafshirts, weshalb ich heimlich immer wieder eins seiner Shirts mitgehen ließ, wenn ich bei ihm übernachtete. Ich lieh sie mir einfsch aus und...gab sie erst sehr spät zurück. Oder auch gar nicht. Große Oberteile waren einfach angenehm zu tragen. Das war auch meine Entschuldigung gewesen, als ich Liam mit einem kleinen, unsicheren Grinsen davon erzählt hatte.
Zufrieden, dass ich einen Film heraussuchen durfte, holte ich Teller uns Gläser aus dem Küchenschrank. Kurz lief ich hinauf in mein Zimmer, um mir selbst eine meiner vielen, karierten Pyjamahosen anzuziehen. Und einen Hoodie über mein Shirt, weil mir ohnehin immer viel zu schnell kalt wurde.
Fertig angezogen sprang ich die Treppen wieder hinunter, in die Küche, wo die Nudeln mit Soße mittlerweile fertig waren. Mein Lieblingsessen, von dem ich sehr froh war, dass noch etwas übrug war. Als ich Liams Stimme hinter mir hörte, drehte ich mich um, zwei Teller in der Hand, von denen ich ihm einen in dir Hand drückte, gemeinsam mit Löffel und Gabel. "Du hast die Wahl zwischen 'Taran und der Zauberkessel' und 'Unser Blauer Planet'. Über die Tiefsee." Disney oder eine Dokumentation. Beides Filme, die ich liebte und zu denen ich Liam wohl schon hunderte Male gezwungen hatte, sie mit mir zu gucken. Manchmal bewunderte ich ihn wirklich dafür, dass er so eine Geduld mit mir hatte und noch nicht so genervt von mir und meinen Macken war. Ich grinste schief und lief hinüber ins Wohnzimmer, um mich dort auf die Couch fallen zu lassen.
"Steht dir gut, mein T-Shirt!" bemerkte ich mit einem Grinsen und lief dann hinüber zum Regal, um die beiden DVDs heraus zu holen und sie ihm hinzuhalten. "Du hast die Wahl!"
dancingqueen12
28.04.19 um 23:41
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.

Ich nahm den Teller dankend entgegen und folgte ihm zur Couch. Auf dem kleinen Beistelltisch stellte ich kurz meinen Teller ab um ihm einen Film aus der Hand nehmen zu können. *Danke Danke. Mir steht doch alles.*, gab ich ihm daraufhin lachend zurück. Er wusste , dass das Spaß war denn ich war kein bisschen selbstverliebt auxh wenn ich sehr auf mein Aussehen achtete, aber nur weil ich mich dann einfach wohler fühlte. Ich wünschte dieses *Kompliment* könnte ich ihm zurück geben ohne dass es so rüber kommen würde als würde ich ihn Mega heiß finden. Also lies ich es lieber denn ich fand er sah wirklich wieder richtig süß aus in seinen Schlafsachen. Diese Hosen standen aber auch wirklich nur ihm. Ich versuchte nicjt die ganze Zeit über sein Aussehen nachzudenken und schnappte mir seinen Lieblingsdisneyfilm und steckte ihn in den DVD-Player. Wir beiden kannten diesen Film wirklich schon in und auswendig denn wir hatten ihn auch schon sehr oft gesehen, aber mich störte das kein bisschen. Ich guckte diesen Film genauso gerne wie er auxh wenn ich ihn anfangs nie so mega gut fand. Aber nach einer gewissen Zeit mochte ich ihn doch fast genauso doll wie Harvey.
Seufzend ließ ich mich neben ihm auf der Couxh nieder und nahm meinen Teller. Dann sah ich kurz zu Harvey. *Pass bitte auf, dass ich nicht einschlafe. Ich würde zwar gerne über Nacht bleiben, aber mein Dad muss heute Nacht arbeiten und ich muss auf Skyla und Cody aufpassen.* meinte ich dann zu ihm und lächelte leicht. Das war nicht gelogen, wie gerne wäre ich hier geblieben, aber da mein Dad nachts arbeitete und meine Mum momentan in einer anderen Stadt war wegen ihrem Job musste ich öfter mal springen. Allgemein waren meine Eltern viel arbeiten und selten zuhause. Klar konnten wir uns dadurch auch viel leisten, aber meine Geschwister taten mir manchmal leid. Wir hatten ja so etwas wie eine Nanny Elly. Ich mochte sie auch. Sie war lieb und fast wie eine Ersatzmutter für Skyla aber sie machte halt trotzdem aucj nur iwie ihren Job.
Ich fing dann an meine Nudeln zu essen und sah zum Fernseher.
TheYuto
29.04.19 um 9:24
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Ich grinste breit, als Liam sagte, ich sollte aufpassen, dass er nicht einschlief, weil er noch auf seine kleineren Geschwister aufpassen musste. "Ich versuche es, ja? Dabei bin doch eigentlich immer ich derjenige, der bei Filmen einschläft!" Das stimmte tatsächlich. Und ich schlief grundsätzlich bei meinen Lieblingsstellen ein, nur um dann beim Abspann wieder aufzuwachen und mich darüber aufzuregen, dass ich wieder eingeschlafen war und mich niemand aufgeweckt hatte. Und das, obwohl ich eigentlich sehr gerne Filme ansah. Das machte die Sache ja noch schlimmer.
Ich legte die DVD, die er ausgesucht hatte, in den Spieler und schaltete den Fernseher an, dann ließ ich mich wieder neben Liam auf die Couch fallen und griff nach meinem Teller.
Eine Weile lang saßen wir schweigend nebeneinander und aßen unsere Nudeln, dann stellte ich den leeren Teller auf dem Couchtisch ab und zog stattdessen die Beine an. Dann begann ich, an meinem Armband herumzuspielen.
"Liam, ich...ich muss dir wirklich etwas sagen." Ich sah noch immer auf mein Handgelenk hinab, an dem sich das rote Bändchen befand. Was sollte ich ihm schon sagen? "Ich..." Ich bin krank. Ich werde sterben. Der Gedanke trieb mir Tränen in die Augen. Ich hatte schon eine ganze Weile lang nicht mehr geweint, besonders seit meiner Diagnose nicht mehr. Aber nun ging es einfach nicht anders. Ich fuhr mir mit den Händen übers Gesicht, um die Tränen wegzuwischen und sie gleichzeitig vor Liam zu verstecken. "Ich..." Ich konnte es ihm nicht sagen. "Ich habe Angst, Liam", schluchzte ich schließlich auf. Eine Weile lang saß ich einfach nur da und schluchzte vor mich hin, die Hände vor das Gesicht gepresst.
Schließlich schaffte ich es, aufzusehen. Ich musste mir irgendetwas ausdenken, um ihm zu erklären, wieso ich plötzlich so einen Nervenzusammenbruch erlitt. Hastig wischte ich mir die Tränen aus den Augen. "Es...es ist einfach so ein verdammt ***ener Gedanke, dass es nie wieder so werden wird, wie jetzt." Das stimmte sogar. "Ich meine...in einem halben Jahr machen wir unseren Abschluss. Und danach...keine Ahnung, du gehst auf das eine College, ich auf das andere...Und...ich weiß nicht. Ich has.se einfach den Gedanken, dass es niemals wieder so sein wird..." Ich spielte wieder an meinem Armband herum. Der Knoten war mittlerweile so fest, weil ich es seit Jahren nicht mehr abgenommen hatte, doch nun nästelte ich daran herum, bis sich die abgenutzten Fäden schließlich lösten. Dann sah ich zu dem Armband, das sich an Liams Handgelenk befand. Ich hatte es ihm geschenkt. "Hier..." Ich löste mein Armband und hielt es ihm hin. "Ich dachte, das solltest du vielleicht haben. Als...Erinnerung." Ich griff sanfst nach Liams Handgelenk und knotete mein Armband darum zusammen. "Vergiss mich nicht, okay?"
dancingqueen12
29.04.19 um 13:22
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Liam Louis.


Ich grinste nur schief und nickte, wenn jemand beim Film gucken einschlief dann er. Komischerweise immer bei seinen Lieblingsfilmen. Es war komisch zwischen uns, als wir den Film schauten und unsere Nudeln aßen. Ich war wirklich froh darüber, als er plötzlich die Stille brach. "Ich muss dir etwas sagen." Ich musste schlucken und sah ihn fragend und zugleich besorgt an. Am liebsten würde ich ihm jetzt antworten, dass ich ihm auch etwas sagen möchte, aber das war unpassend und würde ich mich sowieso nicht trauen. Also hörte ich ihm erstmal schweigend zu. Als er plötzlich anfing zu weinen, zog sich mein Herz zusammen. Es tat mir immer wieder weh, wenn ich ihn so sehen musste und nicht wusste wie ich ihm helfen sollte und trotzdem hörte ich erstmal einfach nur zu. Ich war schon etwas erleichtert, denn ich hatte mit Schlimmeren gerechnet.
"Was redest du denn da Harvey?" Ich sah ihm in die Augen und musste mir meine Tränen stark verkneifen, als er sagte. "Vergiss mich nicht okay?"
Ich zwinkerte ein paar Mal damit ich nicht weinen musste und überlegte, was ich jetzt sagen sollte. Am liebsten würde ich ihn einfach nur gerne in den Arm nehmen und ihn so lange drücken, bis es ihm wieder gut ging, aber stattdessen rückte ich einen Millimeter von ihm weg. Mein Herz raste wie verrückt, als er sanft mein Handgelenk nahm und sein Armband an meinem befestigte. Ich war mehr als verwirrt. So emotional hatte ich ihn zwar schonmal erlebt, aber nicht wegen so etwas. Dass es zwischen uns nicht mehr so sein wird wie jetzt. "Harv. Beruhig dich. Auch wenn das College anfängt, werden wir uns genauso oft sehen können, wie jetzt. Und wenn wir beide weniger Zeit haben weil wir lernen müssen, steig ich einfach ins Auto und fahr zu dir. Mach dir keine Sorgen, dass wir uns aus den Augen verlieren. Das werden wir nie. Und ich vergesse dich niemals. Du bist doch mein bester Freund, Harv. Wir packen alles zusammen. " Ich strich über unsere nun verbundenen Armbänder und klopfte ihm dann zart und freundschaftlich auf die Schulter. "Lass den Kopf nicht hängen. Best Buddies forever." Ich lächelten ihn aufmunternd an. Wenn ich ehrlich war hatte sein letzter Satz mich ganz schön getroffen. Ich wollte ihn schließlich nicht verlieren.

"Ich besorg dir ein neues Armband. Das gebe ich dir dann an unserem letzten Schultag. Als Ersatz für mich, wenn wir beide auf verschiedene Colleges gehen.", grinste ich und fuhr mir durchs Haar. Inzwischen war schon einige Zeit vergangen und es war draußen dunkel geworden. Bald müsste ich nachhause, auch wenn ich wirklich ungern gehen wollte. Der Film war schon lange nebensächlich geworden. "Aber nicht dass du mich vergisst, wenn du noch mehr büffeln musst, als jetzt schon.", meinte ich dann scherzend und auch um ihn wieder etwas lächelen sehen zu können. Denn jeder wusste, dass er wirklich fleißig und auch gut war in der Schule, im Gegensatz zu mir. Wenn er mich nicht immer dazu überreden würde mit ihm zu lernen oder allgemein mehr zu tun, dann würde ich sicherlich nicht gerade mein Abi machen können.
TheYuto
29.04.19 um 14:23
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Harvey Theodore Watson

Ich schüttelte den Kopf und winkte ab. "Du musst mir kein neues Armband holen...es wäre nicht wie das Alte, das kann nichts ersetzen." Liam konnte schließlich auch niemand ersetzen. Außerdem wusste ich nicht einmal, ob ich bis dahin überhaupt noch hier sein würde. Ich schluckte, um weitere Tränen herunter zu schlucken. Und selbst, wenn ich es noch bis zum College schaffen würde, dann bedeutete das noch lange nicht, dass wir auch das selbe College besuchen würden. Und wenn wir das nicht taten, gäbe es keine Möglichkeit, dass wir uns weiterhin so oft sahen- wem versuchte Liam etwas vorzumachen?
"Und außerdem lerne ich gar nicht so viel!" beschwerte ich mich, wobei ich ihn locker anstieß. Ich wusste, dass ich tatsächlich recht viel lernte. Allerdings war ich auch stolz auf meine guten Noten, immerhin arbeitete ich hart dafür. Dafür war ich nicht einmal halb so sportlich wie Liam. Eigentlich sogar ziemlich unsportlich. Wenn wir für ein Musical einmal tanzen mussten, war das schon so weit wie mein sportliches Talent reichte. "Außerdem musst du dann jemand anderes finden, der dir den Stoff beibringt!" Ich streckte ihm die Zunge heraus und erhob mich dann vom Sofa. "Ich mache noch Popcorn, ja?"

Mein Gewissen war furchtbar. Ich fühlte mich schrecklich, Liam so angelogen zu haben. Nein, theoretisch hatte ich ihn ja nicht angelogen. Es stimmte, dass uch mir darum Sorgen machte. Oder zumindest hatte ich das getan, bevor ich meine Diagnose bekommen hatte- wodurch ich mich mit viel schlimmeren Problemen hatte herumschlagen müssen.
In der Küche wartete ich alleine darauf, bis das Popcorn fertig wurde, dann füllte ich es in eine Schüssel um. Gerade als ich die Schüssel in die Hände nahm und hinüber zum Wohnzimmer laufen wollte, begann das Kribbeln. Zuerst meine Arme, dann mein Körper. Ich wusste was das bedeutete. Und es war nicht gut. Solche Anfälle waren Teil der Krankheit. Meistens waren sie nach ein paar Sekunden von Kribbeln und Muskelzuckungen wieder vorbei- doch nicht dieses Mal. Dieses Mal wurde das Kribbeln schlimmer. Und meine Muskeln begannen, heftig zu zucken, bis mir schließlich die Schüssel mit einem lauten Klirren aus der Hand fiel und auch ich zu Boden sank. Ich konnte nicht mehr atmen. Mein Kopf schlug mehrfach heftig auf dem Boden auf, während mein Körper unkontrolliert zuckte- bis mir schließlich schwarz vor Augen wurde und ich fiel, tiefer und immer tiefer in die Dunkelheit.
dancingqueen12
29.04.19 um 18:48
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Aww ist das sad x( und ehm soll ich jetzt auch schon den nächsten Tag weiter schreiben mit der Beerdigung? Oder nur jetzt den Abend?
TheYuto
29.04.19 um 19:02
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Wie du möchtest^^ Du kannst ja notfalls aich innerhalb deines Textes springen und einen Absatz machen. Die Beerdigung ist dann ja ein paar Tage später.
Also, Harvey hat einen Hirntumor, falls du schon springen möchtest. Hier hat er einen Epilepsieanfall, aber im Endeffekt stirbt er an recht plötzlichem Aussetzen des Herzens, weil kein Sauerstoff mehr gepumpt werden kann.
dancingqueen12
29.04.19 um 19:17
Avatar von dancingqueen12

Re: Love is difficult.

Guddi alles klar. Setze mich nachher dran :3 und weist du schon wie er zurück komme wird? xd
TheYuto
29.04.19 um 19:35
Avatar von TheYuto

Re: Love is difficult.

Also ich schätze, er wird einfach wieder in der Schule auftauchen^^