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Re: Dollhouse

Silvaniae
03.11.18 um 6:30
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Cyril
Lady Eleanor wirkte ebenso überrascht wie wir uns hier anzutreffen. Aber nachdem ich meine Entschuldigung losgeworden war und Lady Eleanor mich ansprach, war ich fast überraschter als durch die Tatsache Admiral und sie hier anzutreffen. Sie sprach mich mit meinem Namen an. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Immerhin hatte sie diesen erst ein einziges Mal gehört und es gab unzählige verschiedenste Angestellte auf diesem Anwesen. Warum sollte sich eine der Herrschaften die Mühe machen und versuchen sich all diese Namen zu merken? Sie konnten daraus immerhin keinen Nutzen ziehen. Mit nun etwas aufmerksameren Blick betrachtete ich Lady Eleanor wie beiläufig. Sie wirkte anders- ebenso wie ihre Schwester Lady Gracelyn. Sie waren nicht diese typischen vornehmen Herrschaften, die ihre Diener nur wie strohdummes, wertloses Vieh betrachteten. Und sie war aufgeweckter und somit gefährlicher, als ich sie zu Beginn eingeschätzt hatte. Ihr gegenüber musste ich mich in Acht nehmen. Als sie mir versprach dafür zu sorgen, dass Admiral nicht verprügelt werden würde, stahl sich augenblicklich ein dankbares Lächeln auf meine Lippe, welches ehrlich gemeint war. Ihr Zögern danach riss mich aber in die Wirklichkeit zurück. Als sie danach meinte, dass sie dieses Anliegen zuerst ihrem Bruder und oder Vater übermitteln müsste, machte sich ein ungutes Gefühl in mir breit. Ich hatte genug über Lady Eleanors Familie in Erfahrung gebracht, dass ich wusste, dass Admiral den beiden völlig egal sein würde. Keine Ahnung ob sie ihn verprügeln, erschießen oder nur vertreiben würden, aber hier zu bleiben würde ihm unmöglich sein. Lady Eleanor würde sie also bei Gelegenheit informieren? Ich war von Mask ausreichend gut ausgebildet worden, dass ich die Lüge spürte. Es war keine reine Lüge, aber ich spürte eine gewisse Ungewissheit welche Lady Eleanor ausstrahlte. Vermutlich war sie von der aktuellen Situation überfordert und unsicher wie sie weiter verfahren sollte. Um meine Tarnung nicht auffliegen zu lassen- Lady Eleanor war keine schlechte Lügnerin, jeder normalen Person wäre die Lüge oder genauer gesagt die Nicht-Wahrheit vermutlich gar nicht aufgefallen- sagte ich nichts dazu. Als sie sagte, dass ich Admiral erstmal hierbehalten durfte- mich nur um seine Verpflegung kümmern musste- neigte ich meinen Kopf mit aufrichtiger Dankbarkeit. "Ich danke euch Lady Eleanor für eure Großzügigkeit! Ich werde das niemals vergessen. Admiral bedeutet mir alles!" Als sie hinzufügte, dass die Köche ein paar Reste für Admiral übrighaben würden, wanderte ein Lächeln über ihr Gesicht- was sie aber rasch wieder verbarg. Das Lächeln hatte wohl eine Seite von ihr gezeigt, die sie anderen nicht zeigen wollte. "Ich verspreche, dass Admiral keinen Ärger verursachen wird- er gehorcht mir aufs Wort!" Matt machte sich bemerkbar, welcher bei der Tür stand und immer wieder hinausgeblickt hatte ob die Luft dort rein war. "Vielen Dank für alles Lady Eleanor!", bedankte er sich und winkte mich dann zu sich. "Wir sollten gehen. Die Luft ist gerade rein..."Ich nickte und huschte zur Tür. Dort befahl ich Admiral lautlos mir zu folgen. Ich hatte ihm einige Handzeichen beigebracht, damit er meine Befehle auch dann verstehen konnte, wenn ich gerade leise sein musste und somit nicht sprechen konnte. Ich warf einen letzten Blick zu Lady Eleanor. Sie könnte in Zukunft zweierlei sein: Entweder ein Weg um schnell aufzusteigen in der Hierarchie der Diener oder ein Hindernis was meinen ganzen Plan zum Scheitern verurteilen konnte. Ich musste in Zukunft ihr gegenüber einfach aufpassen. Ich nickte ihr noch einmal kurz zu und huschte dann hinter Matt gemeinsam mit Admiral aus der Tür und auf den Flur, welcher tatsächlich menschenleer war. Matt lotse mich daraufhin in die Küche und dort zu seiner Mutter, welche gemeinsam mit den anderen an der Vorbereitung des Mittagessens war. "Mom, das ist Admiral- Cyrils Hund. Lady Eleanor erlaubte..." Doch er hatte seinen Satz noch gar nicht zu Ende gebracht als sich die stämmige, aber durchaus hübsche Frau mittleren Alters mit einem warmen Lächeln zu Boden beugte und Admiral ein großes Stück Fleisch entgegenhielt. Sie zwinkerte mir zu. "Gibt%u2019s bestimmt nicht jeden Tag, aber heute sind viele Reste übrig geblieben..." Ich nickte ihre mit einem dankbaren Lächeln zu. So viel Herzlichkeit hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. Admiral schnappte nicht nach dem Fleisch, sondern setzte sich mit aufmerksamen gespitzten Ohren hin und wartete auf mein Okay. Ich bewegte meine Hand leicht und Admiral nahm das Fleisch vorsichtig aus der Hand um sich dann auf den Boden zu legen und das Fleisch genüsslich zu verschlingen. "Keine Sorge- Admiral ist hier gut aufgehoben- kümmert euch ruhig um eure Arbeit!" Ich gab Admiral einen kurzen Befehl, dass er hierbleiben und auf mich warten solle, ehe ich ihn ein letztes Mal kurz kraulte. "Vielen Dank!" Matts Mutter nickte mir lächelnd zu und widmete sich dann wieder ihrer Arbeit, während sich Admiral in eine Ecke der Küche zurückzog und sich dort niederließ. Als Matt und ich die Küche über die Geheimgänge verließen und wieder zurück in den Garten kehrten, merkte Matt an wie gut Admiral auf mich hören würde. "Ich habe ihn lange trainiert...", entgegnete ich mit einem schiefen Grinsen. Anschließend setzte Matt seine Besichtigungstour durch und zeigte mir den Rest des Gartens und des Hauses. Ich würde bei dieser Größe wohl noch ein paar Tage brauchen bis ich mich wirklich zurechtfinden würde. Anschließend kehrten wir in den Stall zurück und Matt begann mir beizubringen wie ich mit den Pferden umzugehen hatte und welche Tätigkeiten ich erledigen musste. Ich hatte zum Glück einen Draht zu Tieren und kam somit gut mit den Pferden zurecht. Trotzdem waren es viele neue Sachen, die ich lernen musste und ich merkte, dass ich mit der Zeit immer erschöpfter wurde. Irgendwann ordnete Matt eine Pause an und ich ließ mich auf einen Ballen Stroh sinken.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.18 um 6:39 von Silvaniae
emordnilaP
12.11.18 um 1:12
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Re: Dollhouse

Eleanor Joan Leighton

Stirnrunzelnd blickte ich den beiden Dienern nach, bis sich die schwere Tür mit einem leisen Klicken hinter ihnen schloss. Der Hund war seinem Herrn lautlos gefolgt, ganz ohne Befehl.  Ein einfaches Handzeichen hatte scheinbar genügt. Beeindruckend, obwohl es auch einige Fragen aufwarf. Zum Beispiel die, warum ein einfacher Stadtjunge gewiss viel Zeit und Mühe darauf verwendete, seinem Hund stumme Signale beizubringen. Aus Langeweile? Er hatte doch sicher besseres zu tun, oder nicht? Arbeiten zum Beispiel. Ich dagegen... Ein leichtes Lächeln huschte über mein Gesicht als ich mir vorstellte, Chocolate auf die gleiche Weise zu trainieren. Vielleicht könnte ich ihm beibringen auf mein Zeichen hin etwas umzuwerfen und somit eine Ablenkung zu schaffen, wenn Mutter mal wieder kurz davor war sich über die eine oder andere Unzulänglichkeit meinerseits aufzuregen. Zeit dafür hätte ich jedenfalls mehr als genug zur Verfügung - auch wenn der kleine Kater von der Idee wahrscheinlich weniger begeistert wäre.
"Genug davon.", ermahnte ich mich selbst streng, aber schmunzelnd, bevor ich mich abwandte. Mein Blick wanderte ziellos durch den jetzt leeren Raum. Dank der schweren Vorhänge war es einigermaßen dunkel hier drin, aber das Licht reichte trotzdem aus um die wenig benutzten Instrumente des alten Musiksalons zu erkennen. Ungebetene Gedanken schossen mir durch den Kopf. War ich vielleicht zu nachgiebig gewesen; zu freundlich? Die Regeln derartig zu brechen, nur aus Mitleid für Cyril, den ich eigentlich nicht einmal kannte. Ich musste in Zukunft besser aufpassen. Meine Maske musste perfekt sein. Jederzeit.
Schließlich zog der große Flügel in der Ecke meine Aufmerksamkeit auf sich und ich lächelte schwach, als ich mich an die vielen Stunden erinnerte, in denen ich gelernt hatte darauf zu spielen. Die Dienerschaft würde das Mittagessen sicher bald servieren, aber bis es so weit war sollte mir gerade noch genug Zeit bleiben um seinen Klang zu testen. Ich zog die Vorhänge ein kleines Stück auf um etwas mehr Licht zu haben. Durch das staubige Fenster konnte ich in einiger Entfernung gerade noch zwei Reiter erspähen, die sich dem Haus langsam näherten. Ich lächelte erneut als ich sie erkannte, aufrichtiger diesmal, dann setzte ich mich und begann zu spielen.

Adrian Leighton

Gekonnt parierte ich mein Pferd durch, nachdem ich dicht gefolgt von meinem Vater und einigen Jagdhunden den Stall erreichte. Vor uns erhob sich das Anwesen der Familie; jedes Mal aufs Neue imposant. Und das, obwohl ich in meinem Leben wahrlich genug Gelegenheiten gehabt hatte es zu bewundern. Deutlich weniger bemerkenswert war dagegen mein Stallknecht, dessen Aufgabe es sein sollte sich um mein Pferd zu kümmern, und zwar augenblicklich! Stattdessen glänzte der Kerl durch Abwesenheit, was mich ungemein ärgerte. Immerhin musste ich vor dem Mittagessen noch meine Reitkleidung ablegen und etwas anderes anziehen. Ich wollte für meinen Kammerdiener hoffen, dass er daran gedacht und bereits etwas hingelegt hatte, aber so wie ich ihn kannte hatte er es vergessen. Am Ende würde ich noch aufgrund meiner unfähigen Diener zu spät kommen, war das zu fassen? Mein Magen jedenfalls hatte lautstarke Einwände gegen diese Vorstellung. Und war es denn zu viel verlangt, nach einem (im übrigen sehr erfolgreichen) Jagdausflug mit seiner Lordschaft, meinem Vater, einen anständigen Stallburschen zur Stelle zu haben? Was glaubten diese faulen Angestellten denn eigentlich wen sie hier warten ließen?! Zugegeben, ich war vielleicht nicht mein älterer Halbbruder und Erbe, aber etwas Respekt stand mir doch wohl trotzdem zu, verdammt! Auf jeden Fall mehr als denen.
Verärgert und ungeduldig drückte ich meinem Pferd die Beine in die Flanken, was der Stute ein entrüstetes Schnauben und Vater einen tadelnden Blick entlockte. Aber zum TeufeI mit ihnen, immerhin hatte ich allen Grund ungeduldig zu sein!
"Ihr da!", rief ich zwei der nächstbesten Stallburschen zu, "Sitzt dort nicht so unnütz herum! Kommt her, sofort!"
Wild mit einer Hand gestikulierend winkte ich die beiden zu mir heran, während ich mit der anderen die Zügel fester anzog um meine Stute ruhig zu halten. Mein scharfer Ton gefiel ihr anscheinend nicht besonders. Und nicht nur ihr. Ich wusste, dass Vater es nicht mochte wenn ich so mit der Dienerschaft umging. Allerdings störte es ihn auch nicht genug um mich ernsthaft davon abzuhalten.
"Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!", blaffte ich einen der Männer an, bevor ich schwungvoll aus dem Sattel stieg und dann dem anderen die Zügel in die Hände drückte. Beide waren älter als ich, aber ich kommandierte schon mein ganzes Leben lang Leute herum, ganz egal welchen Alters, also stellte das kein Problem für mich dar.
"Ihr wisst ja hoffentlich selbst was jetzt eure Aufgabe ist. Na los, warum steht ihr denn immernoch hier? An die Arbeit!"
Silvaniae
06.01.19 um 17:13
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Re: Dollhouse

Cyril

Matt hatte sich neben mich in das Stroh gesetzt und erzählte mir ein bisschen mehr über die Familie für die wie arbeiteten. Ich war ihm dankbar dafür, dabei hatte ich nicht mal danach gefragt, aber es konnte mir nur zum Vorteil gereichen. Admiral kam herbeigelaufen und rollte sich neben mir zusammen. Ich kraulte ihn kurz hinter seinem Ohr, ehe ich mich wieder komplett auf Matts Ausführungen konzentrierte. Ich war so darauf fokussiert gewesen, dass ich gar nicht bemerkt hatte, wie sich Hufgeklapper näherte- ich bemerkte es erst, als jemand sprach. Innerlich schalt ich mich sofort dafür. Ich musste aufmerksamer werden und zu meiner alten Form zurückfinden, sonst konnte ich den Coup sofort vergessen. Ich merkte erst, dass die Person uns gemeint hatte, als Matt eilig aufsprang und zu dem Jungen auf dem Pferd hinüberlief. Ich stand ebenfalls auf- auch wenn ich mir dazu etwas mehr Zeit ließ als Matt und ging zu dem jungen, vermutlich Adligen, hinüber. Ob er einer der Söhne der Leightons war? Wenn ich sein Alter richtig einschätzte, stand vor mir vermutlich Adrian Leighton. Und er wirkte nicht gerade wie die Liebenswürdigkeit in Person. Allein wie er das arme Pferd behandelte- es wirkte ziemlich unruhig. Ich war ihm fast schon dankbar, als er mir die Zügel in die Hand drückte und uns dann anblaffte, dass wir wussten, was zu tun sei. Matt entschuldigte sich bei mir, weil er sich um das Pferd seiner Lordschaft höchstpersönlich kümmern musste. Der Stallbursche, welcher normalerweise für dessen Pferd zuständig war, hatte an dem heutigen Tag frei. Ich nickte und meinte, dass ich mich selbst um Adrians Pferd kümmern konnte. Ich hatte zum Glück schon genug Erfahrung im Umgang mit Pferden. Beruhigend strich ich dem wunderschönen Geschöpf über seine Nüstern und flüsterte ein paar beruhigende Worte, woraufhin es tatsächlich ein wenig ruhiger wurde. Ich wandte mich zu Matt um ihn zu fragen, wo überhaupt die Box dieses Pferdes war, denn Adrian war schon längst verschwunden und den wollte ich eigentlich auch nicht wirklich gerne fragen. Doch auch von Matt war nicht gerade was zu sehen. Ich seufzte und gab Admiral ein Zeichen zu mir zu kommen, dem er auch sofort folgte. Tatsächlich schaffte es Admiral den Geruch des Pferdes in einer der Boxen wiederzufinden und ich vertraute einfach darauf, dass es tatsächlich die richtige war. Ich kümmerte mich ausreichend um den hübschen Hengst, ehe ich mich wieder erschöpft in das Stroh fallen ließ. In meiner eigentlichen Mittagspause zu arbeiten war nicht gerade erholend. Matt stieß etwas später wieder zu mir und gemeinsam beschlossen wir uns in der Küche eine Kleinigkeit zum Essen zu holen. Der restliche Tag war gefüllt mit zahlreichen Aufgaben und am Ende fiel ich erschöpft in mein Bett. Die andere Person, mit welcher ich mir das Zimmer teilte, war noch nicht zurück von seiner Arbeit, worüber ich aber ehrlich gesagt einfach nur froh war. Ich wollte einfach nur noch schlafen. Die nächsten Tage vergingen rasch und so kam es, dass ich nun fast zwei Wochen auf dem Anwesen arbeitete. Ich war mit meinem Plan vorangeschritten- hatte viele neue Freundschaften geschlossen, welche bestimmt noch hilfreich sein konnten. Doch am besten verstand ich mich immer noch mit Matt, mit welchem ich inzwischen regelmäßig zusammenarbeitete, nachdem sein Vater erkannt hatte, dass ich einen guten Draht zu Pferden hatte und die Arbeit als einfacher Stallbursche, welcher nur den Mist der Pferde entsorgte und den Stall fegte, ein verschwendetes Talent war. Auch einer meiner besten Freunde war mein Zimmergenosse Jay geworden. Er arbeitete als Gärtner bereits seit vier Jahren hier auf dem Anwesen und war ein eher zurückhaltender junger Mann, dennoch hatten wir uns auf Anhieb gut verstanden und die gemeinsame Zeit abends auf engem Raum hatte uns noch näher zusammengebracht. Die Geheimgänge kannte ich mittlerweile in und auswendig- das einzige Problem bei diesen war, dass man eigentlich immer jemanden begegnete. Auch gelangte man in meiner Position nur selten in die Räume, in welchen etwas Wertvolles gelagert war und selbst wenn man sich dort befand, so war doch immer jemand mit einem im Raum, sodass man nichts stehlen konnte. Ich hatte also Geduld ausüben müssen und wartete nun auf eine Gelegenheit mich hochzuarbeiten, sodass ich leichteren Zugriff zu den Schätzen bekam. Admiral hatte sich zum Glück daran gewöhnt, dass ich während des Tages nicht viel Zeit für ihn hatte und er sich mit sich selbst beschäftigen musste, ohne dass er jemanden dabei störte. Ich hatte glücklicherweise nichts mehr von Eleanor über ihn gehört. Insgesamt hatte ich nichts mehr von Lady Eleanor gehört. Ich war kaum auf die Leightons gestoßen, außer auf Adrian, da ich mich noch immer um sein Pferd kümmerte- das war zu meiner neuen Hauptaufgabe geworden. Sein ehemaliger Stallknecht, der sich um sein Pferd gekümmert hatte, war zu unzuverlässig gewesen, weswegen er eine andere Aufgabe bekommen hatte, nämlich meine ehemalige. Ich hatte gerade mit Matt mein Mittagessen in der Küche eingenommen und machte mich nun auf den Rückweg zum Stall. Adrian wollte zur Jagd ausreiten und ich musste sein Pferd für ihn vorbereiten. Ich betrat die Box und begrüßte den Hengst. Dieser wirkte aber merkwürdig unruhig und selbst ich schaffte es kaum ihn zu beruhigen, geschweige denn zu satteln. Ob Adrian mit ihm klarkommen würde? Ich bezweifelte es irgendwie. Der Hengst war sowieso schon temperamentvoll, aber nun, da ihn irgendetwas zu beunruhigen schien, war er kaum noch zu bändigen. Nach einer Weile hatte ich es dann doch geschafft ihn vorzubereiten und führte ihn aus der Box und fand dort dann auch Adrian vor. "Euer Hengst ist heute in keinem guten Zustand. Er wirkt sehr unruhig. Ich würde euch vorschlagen, dass ihr heute ein anderes Pferd reitet...", meinte ich mit leicht gesenktem Kopf, während ich ihm die Zügel reichte.

Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.19 um 17:13 von Silvaniae
Silvaniae
10.06.19 um 11:31
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Re: Dollhouse

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