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Re: Angels And Demons // closed

Eisfeder002
25.02.19 um 17:45
Avatar von Eisfeder002
Damian
Ich antwortete nicht mehr darauf und anscheinend erwartete sie auch keine Antwort mehr, denn sie betrat ihr Zimmer und knallte die Tür zu. Nun erlaubte ich es mir zu schmunzeln, denn die Aktion mit ihrer Hand und ihrer Stirn hatte amüsant ausgesehen.
Da ich noch etwas vor hatte, wandte ich mich von der Tür ab und ging wieder nach unten, diesmal aber drei Stockwerke, also war ich nun ganz unten, sozusagen im Keller.
Dort befand sich der Kerker, wo inzwischen auch der Mann sein sollte, welchen ich vorhin hier her gebracht hatte.
Dies bestätigte sich, als ich vor seiner Zelle stand. Ängstlich blickte er mich an, doch in seinen Augen konnte ich auch die Wut erkennen. ,,Was willst du, du wìderlicher Dämon", zischte er und eigentlich sollte ich diese Worte ignorieren, doch regten sie mich auf. Mein Blick verfinsterte sich und um den Mann herum bildete sich ein Kreis aus blauen Flammen. Sein wütender Blick verschwand nun ganz und er sah mich ängstlich an. Das gefiel mir schon besser. Die Flammen verschwanden wieder.
,,Hüte deine Zunge, Menschlein", sagte ich verächtlich und öffnete seine Zelle. ,,Wir machen einen kleinen Ausflug", teilte ich mit einem fiesen grinsen mit, woraufhin er langsam aus der Zelle kam.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.19 um 17:46 von Eisfeder002
Rilana
25.02.19 um 18:36
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
Hier war es ja mal absolut langweilig. Was dachten sich diese Dämonen dabei, eine aktive Frau einfach so in einen Raum zu verfrachten? Wütend schnaubte ich und ging auf ein weiteres zur Tür. Hunger hatte ich immernoch und genau diesen würde ich jetzt stillen.
So sachte wie möglich öffnete ich die schwere Tür und lugte aus einem kleinen Spalt heraus. Den Weg hatte ich mir eingeprägt, sodass ich im Nu wieder in diesem Saal von vorhin stand. Der einzige Unterschied war, dass sich jetzt ausser mir niemand dort aufhielt.
Meine Nase ergriff den Geruch von einem heftigen Braten. Obwohl ich strikt gegen das Essen der Dämon war, zog mich der Duft förmlich an. Während ich mich von dem gut riechenden Essen führen liess, dachte ich über das kommende nach.
Diese Veränderung, wenn mein Vater bald sterben würde, machte meine Mission nicht leichter. Emotionen verbergen konnte ich zwar gut, aber auf Dauer? Mir war schon etwas unwohl, wenn ich daran dachte. Ausserdem wollte ich doch Damian nicht belügen, denn er würde mich mit links fertig machen.
Seit wann so pessimistisch? Meine innere Stimme meldete sich zu Wort. Auch das noch. Schönen dank auch. Aber irgendwie hatte sie Recht.
Völlig in Gedanken versunken, merkte ich nicht, dass ich nun vor der Küche stand. Woher ich das wusste? Es stand auf einem Schild auf der Tür und ich konnte den Braten so gut riechen, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief.
Zögernd klopfte ich an die grosse Holztür und erschrak ein wenig, als diese ruckartig aufgerissen wurde. Wärme und heftiges Gerede drang nach aussen und die grosse, mollige Frau, die anscheinend Köchin zu sein schien, starrte auf mich herab. Dann keifte sie mich an: "Was willst du hier du kleine Göre? Wenn du hier bist um zu futtern, kannst du gleich wieder abzischen. In der Küche kriegt man nur etwas, wenn man auch dafür arbeitet."
Der Bärenhunger in mir siegte und ich drängte mich an ihr vorbei in die Küche. Zu meinem Erstaunen arbeiteten hier nur Frauen, besser gesagt Dämoninnen, die ungefähr in meinem Alter zu sein schienen.
Eine rothaarige, blauäugige winkte mich zu ihr. Sie sah nicht gerade böse aus, aber nett schien sie auch nicht wirklich. Argwöhnisch beäugte sie mich und gab mir dann einen schwarzen Stift. Fragend schaute ich sie an, was sollte ich denn mit einem Stift in der Küche? Sie deutete auf meine Haare und ich verstand augenblicklich.
Sobald ich die Haare irgendwie hochgesteckt hatte, half ich ihr mit dem Würzen des Braten, ich hatte also richtig getippt.
Die Minuten verflogen in Windeseile, der Braten wurde schon bald serviert. Und verdàmmt nochmal, gegessen hatte ich immernoch nichts!
Zögernd ging ich auf die Köchin zu, sie wusste meine Frage bereits, bevor ich sie ausgesprochen hatte. "Du hast heute wirklich gut gearbeitet. Nimm dir ein Stück des verbliebenen Kuchens von gestern und verschwinde dann."
Glücklich und zufrieden machte ich mich zurück auf mein Zimmer, mein Schokoladenmund war ziemlich auffällig.
Eisfeder002
25.02.19 um 18:49
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Ich hatte den Mann an die Wachen übergeben, welchen ihn nun zu Luzifer bringen würden. Da meine Arbeit hier nun getan war, begab ich mich wieder nach oben. Gelangweilt und mit langsamen Schritten ging ich durch die Gänge und beschloss zurück zu dem Zimmer von Jessie zu gehen. Dort klopfte ich und als keine Antwort kam, öffnete ich zögernd die Tür. Keiner da. Ich schnaubte und beschloss zu warten. Also schloss ich die Tür wieder und lehnte mich neben dieser gegen die Wand und wartete.
Ich wusste nicht wie lange ich bereits wartete, doch endlich kam jemand die Treppen nach oben. Jessie. Als ich ihren Mund sah, welcher mit Schokolade verschmiert war, musste ich schmunzeln. Sie hatte also etwas von den Köchen bekommen. ,,Hat's geschmeckt?", fragte ich noch immer schmunzelnd.
Rilana
25.02.19 um 19:00
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

(Wie kommst du denn auf Jessie? XD)
Diana
Dieses Mal öffnete ich die Tür ganz normal, da ich erwartete allein sein zu können. Ich erschrak ziemlich heftig, als ich unerwartet Damian nach Schliessen der Türe entdeckte.
Ein kurzer Schrei entwich mir und ich fuhr in an: "Was willst du denn schonwieder hier? Bin ich etwa dein Zeitvertreit oder so?"
Genervt wischte ich mir nach seiner Bemerkung den Mund ab und funkelte ihn wütend ins Gesicht. "Im Gegensatz zu dir habe ich heute gearbeitet, weil ja niemand so nett war um an meine Nahrung zu denken. Ist die Küche eigentlich der einzige Ort, an dem sich hier noch andere Frauen befinden?"
Diesen einigermassen netten Damian mochte ich, aber meine Einstellung zu ihm liess sich trotzdem nicht so schnell umkehren. Er schob immer alles auf mich und wie er mich im Endeffekt tö-ten würde, blabla. Alles nur lahmes Geschwätz.
Eisfeder002
25.02.19 um 19:12
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

(Hat Diana mal in der Bar zu ihm gesagt xD ich glaub es war auf Seite zwei ^^')

Damian
Mein schmunzeln verschwand. Sie war ja so reizend nett wie all die anderen, na gut, ich selbst war wohl auch nicht besser, Dämonen eben. ,,Ich habe sehr wohl gearbeitet, wie bereits erwähnt kennst du mich nicht, also solltest du wohl auch nicht wissen können was ich so mache während du auf Erkundung gehst." Ich stieß mich von der Wand ab und trat etwas näher zu ihr. Da ich größer war als sie, sah ich zu ihr nach unten. ,,Wie dem auch sei, ich werde Luzifer nichts von deinem kleinen Ausflug erzählen. Sehr gnädig von mir, hm?", grinste ich, wurde aber schnell wieder ernst. ,,Nein, keine Sorge, Luzifer ist nicht Frauenfeindlich, also sind hier im Schloss noch weitere Frauen, außer in der Küche, du musst dich nur umsehen. Ich werde dich da nicht abhalten, aber kleiner Tipp, lass dich nicht erwischen."
Somit ging ich an ihr vorbei und verließ ihr Zimmer. Ich hatte immerhin nichts bestimmtes von ihr gewollt, ich hatte nur nach ihr schauen wollen und dies war nun erledigt. Also konnte ich jetzt wieder meinen eigenen Aufgaben nachkommen und mich endlich mal ausruhen.
Rilana
25.02.19 um 19:32
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

(ou ups haha)

Diana
Während Damian so nahe bei mir stand konnte ich seinen warmen Atem auf meiner Wange spüren. Nur weil er fast ein Kopf grösser war als ich, bedeutete das noch lange nicht, dass er mir überlegen sein musste. Auf den Mund gefallen war ich nicht und mit meiner Magie konnte ich auch sehr gut umgehen, allgemein lag meine Stärke im mich selber schützen.
Sehr gnädig von ihm? Wohl eher gnädig von mir, dass ich ihm nicht in die Nüsse getreten habe. Zu meinem Glück verliess er das Zimmer, was er machen wollte, sagte er mit keinem Wort. Irgendwie gab sein Besuch immernoch keinen Sinn, aber irgendwie mochte ich seine Gesellschaft.
Wie dem auch war. Nachdenklich suchte ich Kleidung um zu Schlafen, denn die Müdigkeit hatte mich eingenommen.
Dieser Ort war mir so fremd wie eine neu gekaufte ***. Einschlafen gelang mir nicht wirklich, da in meinem Kopf zu viele Gedanken herumschwebten.
Jemand stiess meinem Vater einen Dolch in die Brust. Als ich in den Spiegel blickte, bemerkte ich, dass seine eigene Tochter seine Mörd-erin ist.
Völlig verschwitzt wachte ich auf. Dummerweise war es noch nicht Morgen, ich konnte also nichts tun. Mir war absolut schwindelig, schwankend stand ich auf.
Ich war völlig verzweifelt, denn jedes Mal wenn ich die Augen für einen kurzen Moment schloss, sah ich das Gesicht meines sterbenden Vaters. Da ich es nicht besser wusste, machte ich mich auf den Weg zu Damians Zimmer. Leise schlich ich mich zu ihm hoch, währenddessen ich darauf achtete gegen nichts zu stossen. Sobald ich sein Zimmer betrat, hörte ich ein leises, gleichmässiges Atme und betrachtete den Dämon. Anscheinend hatte er den Schlaf sehr dringend nötig und ich setzte mich auf die Fensterbank. Wie ungerecht, er hatte den viel besseren Ausblick als ich.
Eisfeder002
25.02.19 um 19:43
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Ich begab mich also in mein Zimmer und öffnete meinen Schrank. Nach kurzem Überlegen zog ich eine lockere Jogginghose raus und dazu ein ebenso lockeres T-Shirt, beides in schwarz. Müde ließ ich mich in mein Bett fallen und schloss meine Augen, dabei hatte ich mich noch nicht einmal zugedeckt. Und bevor ich noch etwas machen konnte, fielen mir bereits die Augen zu und ich versank im Land der Träume.
Als ich das nächste Mal meine Augen öffnete, war es noch dunkel. Wieso also war ich aufgewacht? Ich drehte mich um und wollte wieder schlafen, doch da fiel mir eine Person an meinem Fenster auf. Es war Jessie. Da ich zu müde war um aufzustehen, blieb ich liegen, ließ meine Augen jedoch offen und sah sie an. Ich wollte wissen wieso genau sie hier war, immerhin konnte die Dämonin mich doch nicht ausstehen, oder? Generell konnte dies niemand richtig außer Luzifer, da alle dieses Bild als böser Dämon und Liebling Luzifers von mir hatten. Schlimm fand ich es nicht, doch trotzdem war ich einsam, selbst als Dämon hätte man gerne wenigstens einen Freund auf den man sich verlassen könnte. Doch sie kam nicht in Frage, denn ich kannte sie kaum und generell wusste ich nicht, ob ich ihr wirklich trauen konnte.
Da ich sie meiner Meinung nach lange genug beobachtet hatte, ergriff ich das Wort: ,,Was suchst du hier?" Es klang kein bisschen wütend, nein, meine Stimme klang müde und so als würde mir ihr Besuch nichts ausmachen. Wieso auch? Sie saß einfach nur still an meinem Fenster.
Rilana
25.02.19 um 19:57
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
Die Schönheit der Stadt hatte mich verzaubert, sie zog mich an. Manchmal täuschten die Äusserlichkeiten, denn in der Nacht befiel die Stadt eine grenzenlose Schönheit. Dasselbe dachte ich von Damian. Sein Vertrauen musste er sich zuerst arbeiten, denn er war ein Dämon. Noch dazu schien er sich nur für sich selber zu interessieren und das zeigte er mir seit der Bar immer wieder. Innerlich hoffte ich, dass er nur den harten, unerreichbaren abgab und es nicht immer war.
"Was suchst du hier?" Da mir vor Müdigkeit fast die Augen zufielen, erschreckten mich seine Worte nur gering. Bevor ich ihm Antworten konnte, gähnte ich eine Runde. Wie sollte ich ihm das denn bitte erklären? Hey Damian, hab schlecht geträumt und da du die einzige Person die wenigsten meinen fake Namen kennt, dachte ich, warum nicht gleich auf deiner Fensterbank hängen? Schnauben schob ich diesen Gedanken beiseite und antwortete stattdessen:
"Du hast halt eben viel die bessere Aussicht als ich. Ausserdem ist mir saukalt, weil ich schon eine ganze Weile hier sitze." Neidisch betrachtete ich sein grosses Bett mit dem Fell und der riesigen Decke.
Wahrscheinlich war er nicht gerade erfreut, denn er wünschte sich sicher nicht, beim Aufwachen als erstes mich zu sehen. Seufzend stand ich auf und begann auf und ab zu laufen um mich aufzuwärmen. Zum Glück war es dunkel, sodass er nicht mitbekam, wie kurz meine Hose war. Wenn er mich nicht mehr im Zimmer haben wollte, würde er es bald sagen.
Eisfeder002
25.02.19 um 20:55
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Ich antwortete ihr nicht sofort und so entstand eine kurze Stille. Ich beobachtete, wie sie durch mein Zimmer lief. Gut, vielleicht sollte ich sie nicht frieren lassen. Also stand ich auf, ging zu ihr und bevor sie protestieren konnte, hob ich sie hoch und trug sie zu meinem Bett. Dort legte ich sie ab und deckte sie mit meiner Decke zu. ,,Du solltest schlafen, wer weiß was Luzifer morgen alles von dir möchte", meinte ich nur und wandte mich ab, um mir eine Decke aus einem Schrank zu holen. Mit dieser machte ich es mir auf meiner Couch gemütlich und schloss schließlich meine Augen.
Ich wusste selbst nicht wieso ich sie nicht einfach aus meinem Zimmer schickte und vor allem wieso ich sie in meinem Bett schlafen ließ, doch irgendwie fühlte ich mich sonst schuldig und so wie es jetzt war, waren auch keine Schuldgefühle da. Ich verfluchte mich dafür. Normalerweise bekam ich nicht so schnell Schuldgefühle.
Rilana
25.02.19 um 21:24
Avatar von Rilana

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Diana
Wie versteinert lag ich in seinem Bett, welches von ihm vorgewärmt war. Die Wärme drang in mich ein, ich saugte sie fast auf. Gott weiss wie lange ich auf der Bank gesesssen hatte. Die Couch war viel zu klein für ihn, aber wieso lag er überhaupt da? Er war doch immer die harte Nuss und arrogant noch obendrein. Anscheinend war ich ihm doch nicht so egal, wie er immer tat.
Um auch nett zu sein flüsterte ich lesie: "Hör zu. Wenn es dich nicht stört, kannst du gerne mit deiner Decke in dein Bett kommen. Meinetwegen können wir auch noch eine dritte zwischen und tun, aber das würde die Platzverhältniss um einiges verkleinern. Du brauchst deinen Schlaf auch, auf der Couch wirst du morgen die Verspannung deines Lebens erleben."
Es fühlte sich an, als ob ich betrunken war, denn so nette Worte hatte ich zu ihm noch nie gesagt. Obwohl er seine Antwort noch nicht bekannt gegeben hatte, rutschte ich zur Seite bis ich den Bettrand spürte.
Eisfeder002
25.02.19 um 21:36
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Stumm horchte ich ihren Worten. Gut, sie hatte recht. Sie Couch war sehr ungemütlich. Da mein Bett groß genug für zwei war und ich am nächsten Morgen ausgeschlafen sein musste, stand ich auf, nahm meine Decke und ging zu ihr. Dort legte ich mich auf die freie Seite des Bettes hin und deckte mich zu. ,,Viel besser", murmelte ich eher zu mir selbst. Kurz schwieg ich, dann ergriff ich noch einmal das Wort: ,,Du weißt meinen Namen bereits von Luzifer, doch trotzdem möchte ich ihn dir noch einmal sagen." Ich hielt inne und überlegte kurz. Was genau sollte ich ihr alles über mich erzählen? ,,Früher hieß ich Angel, benannt nach einem Engel, doch nun, als gefallener Engel, als Dämon, heiße ich Damian", erklärte ich und gegen Ende wurde meine Stimme immer leiser. Interessierte es sie überhaupt? Bestimmt nicht. ,,Entschuldige, ich halte dich vom schlafen ab", meinte ich deshalb schnell und schloss meine Augen.
Rilana
25.02.19 um 21:45
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
Als sich das Bett unter seinem Gewicht neigte, hatte ich ein leises Lächeln auf meinen Lippen. Auf eine unbestimmte Art mochte ich Damian. Das grösste Arsc-hloch und doch nett auf seine eigene Weise.
Erstaunt lauschte ich seinen Worten und murmelte dann leise: "Keine Sorge. Solange du mir keine Horrorgeschichten erzählst, höre ich deiner Stimme gern zu." Jap, ich war definitiv müde, denn wer war ich? Zumindest gab ich mich sonst immer als die eiskalte "Dämonin".
Ein kleiner Teil meines Herzen litt darunter, dass ich ihm meinen richtigen Namen nicht verraten konnte. Diese Geschichte zwischen uns durfte nicht ernst werden, am Schluss musste ich ihn sowieso verlassen, da ich ein Engel war.
"Angel. Gefällt mir." Zögernd suchte ich seine Hand und drückte ihn leicht. Ich konnte mir nicht im Geringsten vorstellen, wie er sich als gefallener Engel fühlen musste. Vielleicht war das ja einer seiner Gründe, warum er Meinesgleichen has-ste.
Eisfeder002
25.02.19 um 22:08
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Ihre Worte beruhigten mich. Ich nervte sie also nicht. Als sie meine Hand ergriff, beruhigte es mich noch mehr und da ich zu müde war, wehrte ich mich auch nicht. Außerdem war sie doch nicht immer so aufbrausend. ,,Angel ist meine Vergangenheit. Als ich ein gefallener Engel wurde, habe ich alles hinter mir gelassen, meine Familie, meinen alten Namen und meine alte Persönlichkeit." Doch dank dir bin ich gerade dabei meine alte Persönlichkeit zurück zu bekommen, fügte ich in Gedanken hinzu, sprach es aber nicht laut aus, da mir diese Worte dann doch etwas zu unangenehm waren, immerhin hatte ich mich ihr bisher immer als der kalte Dämon gezeigt. Bisher. Doch seit sie mein Zimmer betreten hatte brachte ich es nicht übers Herz wieder so kalt zu sein, ich brauchte dringend mal Schlaf. Sie dachte ich würde sie wirklich töten, sie oder andere, doch tat ich nur so. Natürlich hatte ich schon paar Mal getötet, doch nur wenn Luzifer es ausdrücklich von mir verlangte und ich der Meinung war die Person hätte es tatsächlich verdient. Doch diesen Fakt verschwieg ich vor Jessie. Sie musste ja nicht alles wissen.
Vielleicht war ich tief in mir drin ja wirklich noch ein Engel, denn ich war kein reiner Dämon, ich war ein gefallener Engel.
Rilana
26.02.19 um 18:53
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
"Ein gefallener Engel also. Für mich scheinst du eher wie ein junger Fastherrscher, denn du bist eiskalt. Bis auf... jetzt. Zeige deinem Feind niemals, dass du verletzlich bist."
Der letzte Satz war kaum mehr als ein Flüstern, denn er wusste ja nicht, dass ich dieser Feind war. Nur ungern würde ich ihm das sagen wollen, v***lem nicht jetzt. Damian faszinierte mich auf eine verbotene Art.
In der Bar gab er sich als der eiskalte, undurchdringliche Dämon, doch das hier war ganz anders. Seine Fassade durfte nicht zu bröckeln anfange, nur wegen mir... Das wollte ich ihm einfach nicht antun.
"Wie dem auch sei. Schlaf gut mein gefallener Angel..." Bevor ich entgültig die Augen schloss, blickte ich in seine Augen. Kleine, rote Flammen loderten um die Iris, ob er wohl sauer war?
Sobald ich meine Hand aus der Seinen gezogen hatte, kühlte sie ab. Mein Bettgenosse strahlte eine sonderbare Wärme aus, meine Hand fühlte sich im Nu kalt an. Langsam drehte ich mich von ihm weg, denn wenn ich so einschlafen wollte, wäre ich morgen noch wach. Wenn mein Blick einmal zu lange auf seinem schönen Gesicht lag, verlor ich mich selber. Das durfte einfach nicht passieren.
Eisfeder002
26.02.19 um 19:09
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Ich erzählte ihr etwas von mir und das war der Dank? Als sie sich dann umdrehte und schlief, drehte auch ich mich um, schlief jedoch noch nicht. Ich wirkte also wie ein junger Fastherrscher? Tja, das hatte ich immer gewollt. Ihre Worte nahm ich als Zeichen, dass ich ihr zu viel erzählt hatte und ich vor allem zu nett zu ihr gewesen war. Und das sollte ich schnell wieder ändern. Genau morgen.
Ich beschloss nun zu schlafen und meine Gedanken zu verbannen, denn ich brauchte dringend Schlaf.

Am nächsten Morgen wachte ich von selbst auf, wahrscheinlich bereits eine Angewohnheit, da ich so gut wie jeden Morgen früh aufstand. So auch heute. Mein Blick ging nach links. Da lag sie und schlief noch. Ich schnaubte, zwar leise doch ich tat es. Keine Sorge, ich bin nicht verletzlich und schon gar nicht zeige ich dies, dachte ich und stand dann auf, nicht bemüht leise zu sein. Sollte sie doch aufwachen.
Ich zog mich um, wie immer dunkle Klamotten, nur waren diese etwas angsteinflößender als die Schlafklamotten.
Als ich fertig war, verließ ich mein Zimmer und begab mich direkt zum Esssaal. Vielleicht würde Luzifer bereits warten, wenn er wach war.
Rilana
28.02.19 um 22:58
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
Morgens aufzustehen war einfach nicht mein Ding. Überhaupt nicht. Vor allem dann nicht, wenn ich mich an einem fremden Ort befand und mich einem fremden Typ im Bett geschlafen hatte.
Mürrisch zog ich mich aus Damian Bett, seine Schlafstelle war längst kalt. Anscheinend hatte er das Zimmer schon länger verlassen. Ich ging schnurstracks in mein Zimmer und zog mir eine dieser komischen schwarzen Hosen an. Es fühlte sich an wie ein Montagmorgen, denn meine Laune war im Keller. Die Shirts waren entweder zu gross oder absolut nicht mein Stil. Ich fand schliesslich ein rotes Oberteil, welches im ersten Moment stink normal ausschaute. Mit einem selbstfälligen Grinsen liess ich ein wenig Magie wirken und setzte den Spruch "Sprich mich nicht an" drauf. Mal schauen wieviele Blicke von meine *** angezogen wurden. Ein leises Lachen entfuhr mir, eigentlich war diese Idee ziemlich unüberlegt.
Meine Haare band ich eilig zu einem Dutt, der aussah wie ein Vogelnest. Als ich den Spiegel blickte, erschrak ich für einen Moment, denn das war ja "Jessie" und nicht das echte Ich. Dieser Mensch im Spiegel hatte ein markantes Gesicht und volle Lippen. Ganz wie ein typischer Dämon.
Obwohl mich niemand dazu eingeladen hatte, schlich ich mich ebenfalls in den Frühstückssaal, denn mein Bauch knurrte wie der eines Bären. Hoffentlich hörte ihn niemand.

(Sry, für die Länge oder besser gesagt Kürze.)
Eisfeder002
09.03.19 um 9:26
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Ich betrat den Saal und tatsächlich saß dort Luzifer auf seinem Stuhl am Tisch. Ich begrüßte ihn mit einem nicken und setzte mich dann neben ihn. ,,Damian, ich habe einen neuen Auftrag für dich. Ein Dämon, eine Wache, hat sich etwas von meinem Gold genommen und ist damit in die Menschenwelt abgehauen. Du sollst ihn finden und hierher bringen." Ich nickte und bereits jetzt wusste ich, dass wenn ich diesen Dämon hierher zurück bringen würde, dieser eine schlimme Strafe bekommen würde. Immerhin hatte er Luzifer beklaut. Die Tür wurde leise geöffnet und Jessie trat ein. Sofort war das Gespräch von Luzifer und mir verstummt, als hätte es nie existiert. ,,Jessie, setz dich." Es klang freundlich von Luzifer, doch in seinem Ton lag ein kleiner Befehl.
Rilana
09.03.19 um 9:39
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
Hinter diesen freundlichen Worten lag definitiv noch etwas anders als nur Positives. Wahrscheinlich kostete ein Dämon nett sein viel Konzentration. Widerwillig setzte ich mich, was blieb mir schon für eine Wahl?
Es war ein deutlicher Vorteil einer von Luzifers Lieblingen zu sein. Liebling war vielleicht übertrieben, schliesslich kannte mich das Oberhaupt der Dämon überhaupt nicht. Ohne zu fragen griff ich nach den lecker aussehenden Brötchen und würgte eines herunter. So lecker waren sie nun auch wieder nicht. Diese Lady, die gestern mit Luzifer geredete hatte, sass mir gegenüber und schaute mich angeekelt an.
Wenn sie etwas an mir auszusetzen hatte, konnte sie das ruhig tun. Hilflosigkeit gehörte nicht zu meinem Charakter, wenn also irgendjemand ein Problem mit mir hatte, sollte er mir das besser direkt ins Gesicht sagen.
Eine ganze Weile sassen wir nun schon hier, fragend schaute ich also zuerst zu Damian und dann zu seinem Boss.
Eisfeder002
09.03.19 um 9:49
Avatar von Eisfeder002

Re: Angels And Demons // closed

Damian
Als Jessie anfing zu essen, begann auch ich zu essen. Da ich nicht allzu viel Hunger hatte, reichte mir eins der Brötchen. Ich legte meinen Kopf etwas schief. ,,Gut geschlafen?", fragte ich Jessie unschuldig und grinste. Dann, ohne auf eine Antwort zu warten, erhob ich mich. ,,Luzifer, ich bringe es dir heute Abend", versprach ich und machte mich dann auf den Weg aus dem Saal. Ich sollte es zumindest bis abends schaffen, denn dieser Dämon war anscheinend nicht besonders schlau wenn er Luzifer beklaute.
Aus dem Saal draußen machte ich mich sofort auf den Weg zum Portal, welches außerhalb des Schlosses gut bewacht stand.
Rilana
12.03.19 um 17:44
Avatar von Rilana

Re: Angels And Demons // closed

Diana
Mein Gähnen schien Damian Antwort genug zu sein, denn mit einem Mal erhob er sich und spazierte seelenruhig aus dem Saal. Fragend schaute ich zu Luzifer, als Botschafterin wollte ich natürlich informiert werden.
Vielleicht hatte das Oberhaupt aller Dämonen einen Auftrag für mich, was ich jedenfalls hoffte, denn den ganzen Tag nur hier zu sitzen, war nicht meine Lieblinsbeschäftigung. Wenn ich die Chance dazu hätte, würde ich auf der Stelle zu meinem Vater gehen. Mit einem Mal wuchs die Sehnsucht nach ihm, jede Faser meines Körpers schrie nach ihm. Ob es ihm wohl gut ging?
"Mein Herr, wenn ihr erlaubt würde ich dem Herrscher der Engel einen unerfreulichen Besuch abstatten..."
Damit Luzifer ja nichts ahnen konnte, beruhigte ich mich innerlich und grinste boshaft, damit es glaubwürdig war.