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Re: @ ---Lara---

Baidecon
16.07.19 um 22:14
Avatar von Baidecon
Warum versuche ich eigentlich noch, Texte am PC zu verfassen? Jedes Mal komme ich auf irgendeine Tastenkombi, kurz bevor ich fertig bin und alles ist weg.
Baidecon
16.07.19 um 22:14
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Zu meiner Erleichterung musste ich nicht allzu lange warten, bis eine junge Frau mit einem leuchtend roten Rock den Saloon verließ. Meine Erinnerung war nicht klar, aber sie war es tatsächlich wert gewesen, den Revolver abgenommen zu bekommen. Blonde Haare waren schon immer mein Favorit gewesen, richtig klischeehaft, aber so war es nun einmal. Und dieser Rock hob ihre schmale Taille so schön hervor. Wie gern ich meine Hände um sie legen würde... Da stutzte ich. Aus dem Bund ihres Rockes, genau an der Taille, die ich eben noch bewundert hatte, lugte ein Teil eines Revolvers hervor, nicht besonders gut versteckt und auch nur provisorisch gelagert. Eine falsche Bewegung konnte ausreichen und das Teil würde auf den Boden fallen. Aber ich schätzte sie so ein, dass sie wusste, was sie tat. Und genau das war auch der Grund, weshalb ich mich daran machte, sie unauffällig und mit gebührendem Abstand zu beschatten.

Der Ort war nur klein, wie üblich für Dörfer und Siedlungen im Wilden Westen. Trotzdem kam es mir vor, als bräuchte ich eine halbe Ewigkeit, um endlich von weitem zusehen zu können, wie die Frau vor einer kleinen, bescheìdenen Hütte stehen blieb, um die Haustür aufzuschließen. Kaum, dass sie drinnen war, machte ich mich daran, sämtliche Zugänge ausfindig zu machen. Nachdem meine Tour um das Gebäude herum abgeschlossen war, nahm ich Stellung im Schatten eines benachbarten Hauses und ging im Geiste meine Optionen durch. Erstens, durch die Haustür. Ich könnte entweder klopfen und sie offen auf mein Anliegen ansprechen, aber ich war nicht der Typ, der große Entschuldigungen machte und anderen in den Àrsch kroch, oder ich konnte die Tür aufbrechen. Dafür würde es sich anbieten, zu warten, bis sie wieder ging. Aber wer wusste, wie lange das dauern würde und ob sie meinen Besitz dort überhaupt zurücklassen würde. Dieses Vorgehen war mir dann doch zu riskant. Zweitens, durch eines der Fenster, am besten im Badezimmer. Dann könnte ich mich im Haus verstecken, sie belauschen und sofort reagieren. Ja, ich beschloss, es auf die harte Tour zu machen.
Kaum war ich aus meinem Versteck getreten, schlich ich schon zu dem Fenster und vergewisserte mich, dass ich seinen Verschluss unbemerkt kontrollieren konnte. Diese Fenster waren verdàmmt leicht zu knacken, und es war generell meine Spezialität, mir Zugang zu Orten verschaffen, an denen ich nicht erwünscht war. Deshalb dauerte es auch nicht lange, bis ich leise durch das nun offen stehende Fenster hineinklettern und mich im Badezimmer orientieren konnte. Die Tür war nur leicht angelehnt, das bedeutete, es würde kein lautes Geräusch beim Herunterdrücken der Klinke geben. Vorsichtig schlich ich hinter sie und begann, aufmerksam zu lauschen, was die Frau gerade wohl tat und wo sie sich im Haus befand. Sie musste in einem der gegenüberliegenden Zimmer sein, wenn ich ihre Bewegungen auf dem stellenweise knarrenden Holzboden richtig zuordnete.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 um 22:34 von Baidecon
---Lara---
21.07.19 um 17:20
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Es dauerte nicht sonderlich lange, bis ich meine kleine Hütte am Rande des Örtchens erreichte. Bereits vor meiner Ankunft hätte man mir gesagt, dass ich dieses Gebäude bewohnen würde und dass bereits alles vorbereitet wurden war. Es gab unzählige Verstecke, die man nur öffnen konnte, wenn man wusste wo sie waren. In diesen Verstecken befand sich unter anderem das Gerät zur Kontaktaufnahme mit meinen Auftraggebern. Auch hatte man die Wasserleitungen und die Filter modernisiert, damit ich zumindest in meinem Heim vor diversen Krankheiten geschützt war, die sich durchs Schmutzwasser übertrugen. Natürlich war alles so gebaut, dass es fürs bloße Auge nicht sichtbar war. Wir durften auf keinen Fall Gefahr laufen irgendwie aufzufallen.

Nachdem ich die Hütte betreten hatte, legte ich den Revolver auf einer Kommode ab, denn ich hatte vor mich gleich erst einmal umzuziehen. Das Gebäude war in einen Hauptraum mit Küche und Wohnbereich, ein Schlafzimmer und ein Bad unterteilt. Alles war nicht sonderlich groß, aber es reichte aus, immerhin wohnte ich alleine hier.
Mein Weg führte mich sogleich in mein Schlafzimmer, wo ich mir aus dem Schrank neue Kleidung heraussuchte, ebenso wie ein Handtuch, denn ich hatte vor duschen zu gehen. Nachdem ich mich ausgezogen hatte, wickelte ich mir das Handtuch um den Körper und verließ mit meiner neuen Kleidung in der Hand das Schlafzimmer. Bevor ich mich jedoch ins Bad begab, legte ich die Kleidungsstücke auf dem Küchentisch ab und setzte einen Kessel Wasser auf, um mir nach dem Duschen einen Tee aufzugießen.
Danach setzte ich dann meinen Weg fort und begab mich zum Bad. Als ich die Tür zu diesem öffnete, blieb mir für einen kurzen Moment die Luft weg, denn es stand eine Person in dem Raum. Eine Person, die mir ziemlich bekannt vorkam. Es war der junge Mann, dem ich in der letzten Nacht den Revolver abgenommen hatte. Wie erstarrt stand ich einfach nur im Türrahmen und starrte ihn an. Nicht in der Lage mich zu bewegen oder zu denken.
Baidecon
24.07.19 um 23:50
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Mir schien förmlich die Farbe aus dem Gesicht zu weichen und ich spürte, wie mein Puls stieg, als sich das verhàsste Knarren der morschen Holzdielen immer weiter näherte, anstatt gefälligst zu verschwinden. Bei meinem Glück war es natürlich klar gewesen, dass sie ausgerechnet dann ins Badezimmer gehen musste, wenn ich dort gerade eingebrochen war. Sollte ich sie einfach überrumpeln und K.O. schlagen? Aber wenn ich daran dachte, wie leicht sie sich am Vortag gewehrt hatte, wäre das vielleicht nicht meine erste Wahl gewesen. Man hatte mich vor langer, langer Zeit intensiv trainiert und ich war immer noch in Form, aber ich konnte sie nicht einschätzen.
Mehr Zeit zum Nachdenken blieb mir nicht, denn ehe ich mich versah, stand mir auf einmal die junge Frau aus dem Saloon gegenüber, die nicht minder erschrocken aussah als ich selbst. Wie festgefroren stand sie da im Türrahmen, ungeachtet der Tatsache, dass sie mich fast mit der schwungvoll aufgehenden Tür an die Wand gedrückt hätte. Ich nehme an, dass man eben nicht jeden Tag einen fremden Mann im Badezimmer stehen hat.
Das Alles war aber nicht der Grund für mein Erschrecken. Sie war nàckt, bis auf das Handtuch, welches die wichtigsten Körperregionen abdeckte. Verdàmmt. In dem roten Rock hatte sie ja schon gut ausgesehen, aber jetzt wurde mir erst bewusst, wie schade es wäre, auf diesen Körper verzichten zu müssen. Ihre Haut war so schön glatt und straff und auch ihr Gesicht gefiel mir... Mein Blick musste abgeschweift sein, wie mir auffiel und ich bemühte mich, eilig wieder Kontrolle über mich zu gewinnen und die Situation mit kühlem Kopf anzugehen. Was in diesem Fall wohl mit den Hörnern volle Front voraus bedeutete.
Darauf bedacht, nicht noch meinen Ersatzrevolver zu verlieren, ging ich volles Risiko und verließ mich auf mein körperliches Training. Sie war eine Frau und konnte statt Muskelkraft wahrscheinlich Wendigkeit und Schnelligkeit aufweisen, weshalb ich ihr keine Chance lassen durfte, sich einen solchen Vorteil zu verschaffen. Und ein Überraschungsmanöver wäre vielleicht auch ganz gut. Ich kam auf sie zu, riss in einer abrupten Bewegung ihr Handtuch vom Körper und stieß sie kraftvoll an mir vorbei, damit sie auf den harten Boden fiel und sich hoffentlich den Kopf ordentlich dabei stieß. Das Schlafzimmer im Rücken drehte ich mich zu ihr, den Revolver gezückt in beiden Händen haltend.
"Wo hast du ihn versteckt?"
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.19 um 0:10 von Baidecon
---Lara---
25.07.19 um 0:22
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Ich schaffte es nicht mich aus meiner Starre zu befreien, hatte ich doch keineswegs damit gerechnet in meinem Bad auf eine Person zu treffen. Und dann war es auch noch ein vermutlich rachsüchtiger Mann, der auf der Suche nach seinem Revolver und somit wohl nach einem seiner wertvollsten Besitztümer war.
Und schließlich war es zu spät dafür zur Tat zu schreiten, denn mein Gegenüber kam mir zuvor. Er riss mir das Handtuch vom Körper, welches zu Boden fiel und ich folgte diesem auch sogleich nach einem kräftigen Stoß seinerseits. Bei meinem Fall schrammte ich mir Knie, sowie auch das Kinn an dem unebenen Holzboden auf.
Eine Weile brauchte ich, ehe ich mich wieder aufrappelte und nach dem Handtuch tastete. Lediglich beiläufig bekam ich mit, dass der Mann sich erkundigte wo der Revolver wäre. Zögernd erhob ich mich vom Boden und hielt mir notbedürftig das Handtuch vor den Körper, so dass es die wichtigsten Regionen verdeckte.
Als ich mich zu dem Eindringling umdrehte, war das erste was ich erblickte ein Revolver, mit welchem auf mich gezielt wurde. Kurz schluckte ich schwer. Eventuell könnte ich ihn davon überzeugen, dass ich die falsche Person wäre, immerhin war er am gestrigen Abend ziemlich betrunken gewesen.
"Wo soll was sein? Ich weiß nicht wovon Sie sprechen.", sprach ich mit absichtlich zitternder Stimme, in der Hoffnung, er würde das Ganze schlucken.
Baidecon
25.07.19 um 0:29
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Eine ganze Weile blieb sie einfach nur auf dem Boden liegen, völlig unbedeckt. Bei dem Anblick schluckte ich schwer. Selbst ohne Alkohol fiel es mir schwer, mich bei dieser Frau zu beherrschen. Nicht, dass ich je über große Kontrolle verfügte, aber bei ihr war davon noch weniger vorhanden. Die blonden Haare, die mussten es sein, sagte ich mir innerlich wie ein Mantra vor, um irgendwie meinen Blick von ihr losreißen zu können. Es ging nicht.
Als ich schon aufatmen und mich selbstständig auf die Suche begeben wollte, fing sie leider an, zaghaft nach dem Handtuch zu tasten. Langsam erhob sie sich und versuchte, sich das Stück Stoff so gut wie möglich vorzuhalten, aber ich hatte schon genug gesehen. Vielleicht war sie doch nicht so stark, wie es am Abend geschienen hatte und ich hatte es hier nur mit einem gebrochenen kleinen Mädchen zu tun. Vielleicht.
Nachdem sie sich zu mir umgedreht hatte, konnte ich beobachten, wie sich ihre Augen beim Anblick der auf sie zeigenden Wàffe weiteten und sie erst einmal ordentlich schluckte. Sie hatte zweifelsohne Angst, das war unbestritten, aber Frauen konnten gewieft sein. Mit zitternder Stimme verkündete sie, keine Ahnung zu haben, wovon ich sprach. Unsinn, natürlich wusste sie das.
"Du weißt es ganz genau, du kleines Lùder. Ich hab ihn vorhin noch in deinem Rock stecken sehen.", zischte ich wütend. Langsam wurde ich das ganze Versteckspielen leid und begann, unruhig mit dem Fuß zu wippen. "Ich habe den Fìnger am Trigger, nur dass du es weißt."
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.19 um 0:43 von Baidecon
---Lara---
25.07.19 um 15:39
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Er hatte mich also bereits vom Saloon aus verfolgt. Da war aber jemand ziemlich hartnäckig. Der Revolver lag ihm wohl echt am Herzen.
Ich konnte ihm jetzt entweder sagen wo sich sein Eigentum befand oder eben nicht. Bei der letzteren Option könnte ich ihm einen falschen Ort nennen und während er sich dort hinbegab, um den Revolver zu holen, könnte ich stattdessen dies tun. Dann hätten wir beide die gleiche Voraussetzungen und es würde wohlmöglich darauf hinauslaufen, dass einer von uns beiden als erstes schoss.
Ich hätte kein Problem damit als erstes zu schießen und vor allem einen Vorteil, da er dies wohl nicht erwarten würde. Jedoch setzte ich damit wohl auch meinen Ruf hier im Ort aufs Spiel und riskierte meine Tarnung. Es wäre dumm dies zu tun.
"Er liegt auf einer Kommode in der Nähe der Haustür.", antwortete ich nun also wahrheitsgemäß.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.19 um 15:39 von ---Lara---
Baidecon
26.07.19 um 0:27
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Während sie über ihre Antwort nachdachte, meinte ich, förmlich erkennen zu können, wie ihr Gehirn arbeitete. Würde sie mir die Wahrheit sagen? Einen Grund dafür hätte sie wahrlich nicht, aber am Körper konnte sie momentan keine Wàffe tragen, um mir im Notfall zuvorzukommen. Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass ich auf sie geschossen hätte, egal, wie ihre Reaktion ausfallen würde. Es war etwas Anderes, einen ebenbürtigen Gegner zu haben oder einfach eine Person, die überrumpelt wurde.
Ihre Äußerung, er läge auf einer Kommode nahe der Haustür, riss mich aus meinen Gedanken. Eine Kommode nahe der Haustür, wie bitte? Ging es noch präziser?
Einen Moment stand ich einfach nur da und überlegte. Das war ein ganz dummes Spiel, das sie da mit mir spielte. Ich konnte sie schlecht vor mir herlaufen lassen, da sie so schneller an den Revolver kommen und mich dann ebenfalls ins Visier nehmen könnte. Beinahe hatte ihr Hinweis etwas von Topfschlagen an sich. Bei dieser bánalen, beinahe absonderlichen Erinnerung musste ich unwillkürlich lachen. Ich befand mich hier inmitten des Wilden Westens und sah ein Bild vor Augen, wie ich beim Topfschlagen auf dem Geburtstag eines Freundes eine Packung Schokolinsen gewonnen hatte.
"Willst du mir dann auch Hinweise wie 'Warm' oder 'Kalt' geben?", fragte ich mehr im Spaß als ernst. Diese Leute hier hatten doch sowieso keine Ahnung von solchen Dingen. Denn am Ende waren sie doch alle nur Wilde, und ich auf dem besten Weg, ebenfalls so zu werden.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.19 um 0:28 von Baidecon
---Lara---
26.07.19 um 0:37
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Ich stutzte kurz, als sich mein Gegenüber erkundigte, ob ich ihm dann auch Hinweise wie 'warm' und 'kalt' geben würde. Warum brachte ich das Ganze gerade mit dem Spiel Topfschlagen in Verbindung? Wie kam es überhaupt zu einer solchen Aussage? Kurz fühlte ich mich, als wäre ich wieder in meiner eigenen Zeit und nicht im Wilden Westen. Trotzdem entschied ich mich dafür an meiner Tarnung festzuhalten und tat verwirrt und unwissend über diese Aussage. Eventuell war sie ja bereits schon jetzt in anderen Teilen des Landes üblich und er kam nicht von hier.
"Ich habe keine Ahnung, was du mir damit sagen willst, aber es eine Kommode direkt neben der Haustür. Die einzige dort wohl bemerkt und die Haustür sollte nicht schwer zu finden sein, immerhin gibt es nur drei Räume.", antwortete ich also lediglich schnippisch, während ich meinem Gegenüber in die Augen blickte. Meine Unterlegenheit blieb mir stets im Hinterkopf, jedoch zeigte ich keine Angst. Auch wenn mir bei dem Gedanken an die Bedrängnis und Forderung am gestrigen Abend schlecht wurde. Heute sahen meine Chancen in einem solchen Fall wohl eher schlecht aus.
Baidecon
26.07.19 um 1:03
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Während sie mir in die Augen blickte und schnippisch von sich gab, keine Ahnung zu haben, wovon ich sprach und dass es die einzige Kommode neben der Haustür war, erinnerte sie mich an irgendjemanden. Vielleicht eine ehemalige Bekanntschaft? Mädchen waren doch alle gleich, Frauen auch. Immer einen auf bockig machen und damit genaue Absichten verfolgen. Ich konnte ihr nicht trauen, so gern ich auch einfach zur Haustür gehen und dort nach einer Kommode sehen würde. Diese junge Dame war gerissen, wie sie am Vortag bewiesen hatte.
"Gut, dann kommst du allerdings solange in Gewahrsam, während ich suche.", verkündete ich, während ich meinen Revolver hinten in meinen Gürtel steckte, damit sie ihn mir ja nicht wegnehmen konnte. Dann näherte ich mich ihr zügig, um sie unvermittelt zu packen und ins gegenüberliegende Zimmer zu tragen. Es war mir egal, ob sie ihren Körper dabei bedecken konnte oder nicht. Sie musste in ein Zimmer, in dem ich sie einsperren konnte, solange ich suchte. Und das am nächsten gelegene Zimmer war das Schlafzimmer, in welches ich sie bringen wollte. Ihr Körper war so warm und während ich diese Wärme zwangsläufig an meiner Brust spürte, wurde mir selbst ganz warm, beinahe schon heiß. Sie sah nicht nur gut aus, sie fühlte sich auch gut an. Ich könnte sie auch einfach aufs Bett werfen und das nachholen, was ich schon am Vortag vorgehabt hatte.
Doch dazu kam es nicht. Mein Blick war den Großteil des Weges über auf ihre Brüste gerichtet gewesen, welche mir in ihrer momentanen Haltung geradezu entgegengestreckt wurden. Doch dann nahm ich im Augenwinkel eine Kommode wahr. Eine Kommode mit einem Revolver...
Ich könnte ihn mir jetzt einfach nehmen und verschwinden. Aber ich wollte sie unbedingt auf das Bett legen und zu ihr kommen. Es war schon viel zu lange her, dass ich weibliche Gesellschaft gehabt hatte. Anschließend konnte ich mir immer noch holen, was mir gehörte. Ich legte sie kurzerhand auf dem Bett ab und schwang mich über sie, sodass wir uns gegenseitig in die Augen sahen, meine Hände fest an ihren Handgelenken. Ihr Körper war so verdàmmt schön. "Du bist viel zu schön, um in so einem kleinen Dorfsaloon zu arbeiten. Dir könnte die Welt zu Füßen liegen.", murmelte ich.
---Lara---
26.07.19 um 1:14
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Er verkündete, dass ich ihn Gewahrsam käme, während er nach seinem Revolver suchte und hob mich dann kurzerhand hoch, wobei er keinerlei Probleme haben zu schien. Es war als würde er das jeden Tag machen und ich nichts wiegen. Als er dies tat erschrak ich etwas, da ich damit nicht gerechnet hatte und zuckte leicht zusammen. Meinen Körper zu verdecken war mir nun nicht mehr möglich und ich spürte förmlich seinen Blick auf mir liegen. Lediglich von seinem Revolver auf der Kommode wurde dieser kurz abgelenkt.
Geradewegs trug er mich ins Schlafzimmer, wo er mich auf meinem Bett ablegte. Dabei rutschte mich das Handtuch schlussendlich gänzlich aus der Hand und ehe ich mich erheben konnte, befand sich der junge Mann über mir, meine Handgelenke fest im Griff. Hüllenlos lag ich vor ihm, nicht in der Lage mich zu bedecken, nicht in der Lag zu fliehen. Langsam kam doch eine gewisse Unruhe und auch etwas Angst in mir auf, doch ich musste einen kühlen Kopf bewahren. Es half nichts der Angst nachzugeben. Das einzige was half war diese zu bekämpfen.
"Ich brauche nicht die Welt, um glücklich zu sein.", erwiderte ich lediglich auf seine Aussage, ehe ich einmal versuchte meine Arme aus seinem Griff zu ziehen, doch es war sinnlos.
Baidecon
26.07.19 um 1:28
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Etwas verblüfft sah ich mein Òpfer kurz an, da ich nicht mit einer Antwort gerechnet und mehr vor mich hin geredet hatte. Aber wo sie Recht hatte, da hatte sie Recht. "Ja, diese Welt brauchst du wirklich nicht, um glücklich zu sein.", erwiderte ich und stellte mit Genugtuung fest, dass sie sich erfolglos aus meinem Griff zu befreien versuchte. Einen Moment überlegte ich, dann setzte ich mich auf ihrem Körper ab, ihre Handgelenke immer noch im Griff, und legte ihre Hände auf ihrem Bauch ab. "Du hast ja keine Ahnung... Ihr alle nicht.", verkündete ich mit lauter werdender Stimme, wobei ich mehr auf mich selbst wütend war als auf die armen Schwèine, welche hier ihr ganzes Leben verbringen mussten. Ohne um ihre Zustimmung zu bitten, senkte ich mich über ihre Brudt herab, um ihr einen Kuss auf die Lippen drücken zu können, der sich schnell von meiner Seite aus intensivierte. So schön hatte sich ein Paar Lippen noch nie angefühlt. Ich vergaß mich selbst, als die Gefühle begannen, mich zu überwältigen, und löste meine Hände von den ihren, um ihren Körper berühren zu können.
---Lara---
26.07.19 um 1:38
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Und wieder wählte er Worte, die mich stutzen ließen. Es schien als wüsste er mehr, mehr als alle anderen Leute hier. Genau wie ich. Doch das wäre unmöglich. Man hatte mir mitgeteilt, dass sich lediglich eine andere Person aus der Zukunft hier aushielt und dessen Bild, dass ich gesehen hatte, sah dem jungen Mann nicht im geringsten ähnlich.
Mittlerweile befand er sich direkt auf meinem Körper und langsam kam eine gewisse Verzweiflung in mir auf, denn ich sah keinen Ausweg. Es war als würde mir diese Situation meine Kraft rauben. Zumal alles in der Theorie um einiges einfacher zu lösen war, als wenn es wirklich passiert. Es war das erste Mal, dass ich mich unvorbereitet und alleine gelassen fühlte. Das erste Mal, dass ich diesen Job wirklich bereute.
Und dann plötzlich lagen seine Lippen auf den meinen und seine Hände fuhren meinen nackten Körper entlang. Ich versuchte ihn mit meinen nun freien Händen von mir zu drücken, doch sein gesamtes Körpergewicht stemmte sich gegen mich. Es hatte keinen Sinn.
Aus diesem Grund biss ich ihm feste in die Unterlippe, damit zumindest der Kuss gelöst wurde.
Baidecon
26.07.19 um 15:41
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Ich spürte ihre Hände an meinem Körper, wie sie sich wehrte. Ein hilfloses Unterfangen, wie sich herausstellte, da ich um einiges schwerer war als sie. Ungeachtet ihrer schwachen Abwehr machte ich weiter und legte meine Hände um ihren Hals, als sie unvermittelt fest auf meine Unterlippe biss. Der Schmerz brachte mich dazu, einen kurzen Schmerzensschrei loszulassen und mich wieder aufzusetzen. Es tat ziemlich weh und das würde sie büßen, jedoch blieb ich einen Moment einfach nur sitzen und starrte sie wütend an.
In dem Moment wurde mir klar, was ich hier eigentlich gerade tat. War es schon so weit gekommen, dass ich mich anderen Frauen gegen ihren Willen aufzwängte und ihres Körpers bemächtigte? Sofort ließ ich von ihr ab und verließ zügig das Bett. Ich war nur gekommen, um meinen Revolver zu holen, aber nicht, um diese Frau zu belästigen, weshalb ich ihn mir von der Kommode schnappte und dann noch einmal zögerlich zu ihr sah. Ich wusste nicht recht, ob ich einfach verschwinden und mich nie wieder im näheren Umkreis dieses Dorfes blicken lassen sollte oder ob es doch besser wäre, sich einfach den Konsequenzen hinzugeben. Aber ein simples 'Entschuldigung' schien mir auch nicht angebracht. Zumal es niemals ein triftiger Grund war, zu sagen, dass ich zu viel Zeit unter Wilden verbracht und mich gewissermaßen ihrer Lebensweise angepasst hatte. Deshalb blieb ich weiterhin unschlüssig stehen, um ihre Reaktion abzuwarten.
---Lara---
28.07.19 um 0:18
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Als ich seine Hände an meinem Hals spürte, hob ich instinktiv mein Kinn etwas in die Höhe und schnappte einmal nach Luft. Doch kurz darauf entfernten sich seine Hände dann auch schon von meinem Körper. Er hatten kurz aufgeschrien, als ich ihm auf die Lippe gebissen hatte. Es hatte den gewünschten Effekt gehabt, denn er brachte wieder etwas Abstand zwischen uns. Jedoch verharrte er auf mir und noch immer konnte ich ihn nicht von mir drücken.
Scheinbar war dies aber auch gar nicht nötig, denn er stand einfach auf. Er stand auf und verließ das Zimmer. Sogleich wickelte ich die dünne Decke um meinen Körper und setzte sich mich im Bett auf. Mein Blick lag auf dem jungen Mann, welcher sich nun zur Kommode bewegt hatte, um sein Eigentum wieder an sich zu nehmen. Jedoch ging er nicht. Er sah sich um und blickte dann schließlich wieder mich an. Stand einfach dort. Regte sich nicht. Als würde er auf etwas warten. Aber auf was? Wieso ging er nicht einfach. Nach der Angst kam nun langsam die Wut in mir auf. Die Wut darüber, wie man so etwas einem Menschen antun konnte. Hatte dieser Mann den gar keine Moral?
"Wären wir nicht hier würde man jemanden wie dich anklagen und verurteilen.", rutschte es mir in meiner Wut heraus. Nun hatte ich mich verplappert. Hatte in gewisser Weise von meiner Zeit gesprochen. Eventuell würde er es einfach nicht hinterfragen. Ich schob also schnell was hinterher. "Was willst du noch hier? Verschwinde endlich. Du hast doch jetzt weswegen du gekommen bist."
Baidecon
28.07.19 um 0:34
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Lange konnte es nicht gedauert haben, dass ich auf eine Reaktion ihrerseits gewartet hatte. Ehe ich mich versah, wich der erschrockene Blick einem wütenden Gesichtsausdruck. Ihre aufgebrachten Worte hingen mir etwas nach, ich konnte sie beinahe nachhallen hören. Wären wir nicht hier, würde man jemanden wie dich anklagen und verurteilen.
Betroffen senkte ich den Blick auf die Holzbretter, welche als Boden dienten. Wie sehr ich mir jetzt wünsche, ich könnte eines davon hochklappen und dadurch einen Mechanismus auslösen, der mich verschwinden ließ. Wie hatte ich nur so tief sinken können?
"Gewissermaßen ist es doch eine Strafe, sich hier aufzuhalten.", flüsterte ich leise. Ich wollte nicht, dass sie mich hörte. In diesem Moment wurde mir erst bewusst, wie sehr ich mir eigentlich mein altes Leben zurückwünschte. Ich wollte wieder mit Freunden abends ausgehen und morgens zur Arbeit gehen können, einen normalen, ganz zivilisierten Lebensstil haben. Aber dafür war es zu spät, kein Weg führte mehr zurück.
"Du kannst mich dem Sheriff melden, wenn du das willst. Auf mich ist in den größeren Städten ein Kopfgeld ausgesetzt.", erwiderte ich auf ihre Vorwürfe und die Aufforderung, zu gehen. Ob sie meinen Vorschlag in die Tat umsetzen würde, wusste ich nicht, aber mir wurde es hier zu unangenehm. Ich drehte mich um und ging Richtung Haustür, um zu verschwinden. Sollte sie doch machen, was sie wollte. Für mich war sowieso schon alle Hoffnung verloren.
---Lara---
28.07.19 um 0:48
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Ich stutzte leicht. War es wirklich Reue? Woher kam dieser plötzliche Sinneswandel? Irgendwas an diesem Kerl war doch komisch. Irgendwas...passte nicht. Seine Aussagen, sein Verhalten. Alles widersprach ihm selbst und dieser Zeit. Ich konnte nicht genau sagen, was hier gerade los war.
Nachdem er angemerkt hatte, dass ich das Ganze ja dem Sheriff melden könnte und dass ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt war, wandte er mir schließlich den Rücken zu. Nicht besonders schnell bewegte er sich zur Haustür, hatte wohl vor zu gehen.
"Der Sheriff würde keinen Finger krumm machen.", merkte ich leise an, während ich zögerlich vom Bett aufstand. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Ob ich überhaupt noch was sagen sollte. Ich wollte, dass er einfach ging. Bestenfalls verließ er auch noch den Ort und ich sah ihn nie wieder. Jedoch sagte mir etwas in mir, dass es ein Fehler war. Etwas sagte mir, dass ich ihn nicht gehen lassen sollte. Dass mehr an der Sache dran war.
"Warte.", sprach ich also schließlich. "Du sagtest vorhin, dass ich diese Welt wirklich nicht brauchen würde. Was genau meintest du mit diese? Du betontest es so...so sonderbar."
Baidecon
28.07.19 um 1:07
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Während ich mich entfernte, hörte ich hinter mir, wie die Frau sich vom Bett erhob und leise kommentierte, dass der Sheriff keinen Finger krumm machen würde. Wenn er wüsste, was für ein Kopfgeld er für mich bekommen könnte, sähe die Sache bestimmt anders aus. Aber diese Person kannte meinen Namen nicht und ohne den würde es schwierig werden, mich zu melden. Wobei sie daran ohnehin nicht interessiert schien.
Noch zwei, drei Schritte war ich von der rettenden Haustür, dem Weg in die geliebte Stille, entfernt, als sie mich aufforderte, zu warten. Sie wollte mich freiwillig noch länger hier behalten?
Erstaunt drehte ich mich um und sah sie verwundert an. Was könnte sie wollen?
Was dann kam, überraschte mich. Was ich vorhin gemeint und warum ich das Wort 'diese' so betont hätte?
Einen Augenlick musterte ich sie nur. Wer war diese Frau? Es kam nicht alle Tage vor, dass man mir solche Fragen stellte. Schließlich entschied ich mich dazu, möglichst ehrlich, aber an ihr Denken angepasst zu antworten.
Eine kurze Kunstpause gönnte ich mir, nicht umsonst war ich früher Theaterschauspieler gewesen, dann setzte ich an: "Ich bin viel herumgereist. Das kannst du dir vielleicht nicht vorstellen, weil du aus diesem winzigen, gottverlassenen Dörfchen kommst, aber es gibt noch mehr als nur diese fürchterliche Einöde. Orte, an denen sich die Menschen nicht so verhalten, wie hier. Wie ich..."
Beim letzten Satz versagte meine Stimme, das war wirklich ein wunder Punkt und etwas, über das ich noch nie gesprochen hatte. Hoffentlich hielt sie mich jetzt nicht für total bescheuert.
---Lara---
31.07.19 um 0:15
Avatar von ---Lara---

Re: @ ---Lara---

Rosabelle Temple
Er stoppte. Er blieb wirklich stehen und drehte sich zu mir um. Ich hätte es nicht erwartet, aber nach all dem war er mir wohl zumindest eine Antwort auf diese Frage schuldig. Und dieser Antwort lauschte ich aufmerksam.
Orte, an denen Menschen nicht so waren wie hier. Die kannte ich auch. Wobei das Wort Zeiten wohl besser passte, als Orte.
Die Decke noch immer um meinen Körper gewickelt, trat ich ein paar Schritte nach vorne, so dass ich nun im Türrahmen des Schlafzimmers stand. Es befand sich jedoch noch immer ein ausreichend großer Abstand zwischen uns beiden.
"Ich kann es mir vorstellen. Ich kenne auch Orte, an denen Leite anders sind. Und doch schien deine Aussage vorhin mehr zu umfassen. Sie umfasste nicht nur Orte. Du sagtest diese Welt. Und die Welt schließt alles mit ein, was es momentan gibt. Jeden Ort. Deine jetzige Antwort ist also nicht die richtige Antwort auf meine Frage. Meinst du nicht, dass du mir nach all dem was passiert ist zumindest die Wahrheit schuldig bist.", sprach ich zu dem jungen Mann.
Baidecon
31.07.19 um 1:33
Avatar von Baidecon

Re: @ ---Lara---

Adam White
Mit ihrer Antwort ließ sie sich Zeit, wohl, um nachzudenken und meine Äußerungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Dabei trat sie in den Türrahmen des Schlafzimmers, wohl aber nur, um sich mit mir unterhalten zu können und nicht, um näheren Kontakt aufzubauen. Ich konnte es ihr nicht übelnehmen, keineswegs.
Schließlich erhob sie ihre Stimme und teilte mir ihre Überlegungen mit. Fast klang es, als wisse sie Bescheid. Als hätte sie eine Ahnung, wovon ich sprach, woher ich kam und wer ich gewesen war. Aber das war völliger Unsinn, es war nichts weiter als ein Hirngespinst meinerseits. All die Zeit unter diesen Wilden hatte mich nicht nur zu einem von ihnen gemacht, sondern mich offenbar auch noch um meinen Verstsnd gebracht.
Ich spürte eine immense Wut in mir hochkommen. Wut vor allem auf mich selbst, weil ich alles verbockt und mir mein Leben im wahrsten Sinne des Wortes verbaut hatte. Sollte sie es doch erfahren, am Ende würde man eben noch auf mein Fahndungsplakat schreiben, dass ich verrückt war, mir doch egal. Ich hatte es satt, den Dummen für diese Anàlphabeten zu spielen.
"Du willst die Wahrheit, ja?", fragte ich mit leiser, ruhiger Stimme, obwohl ich innerlich am Zerreißen war. "Dann pass aber mal gut auf, ich wiederhole es nicht für deinen geringen Intellekt, du Hinterwäldlerin. Wir befinden uns hier im sogenannten Wilden Westen, ja so nennt man diese scheìßverdàmmte Epoche tatsächlich im Nachhinein! Aber ich gehöre nicht hierher, genauso wenig wie mein Revolver in deinen Rockbund gehört. Ich bin verdàmmt noch mal aus dem 21. Jahrhundert und habe mich von ein paar Idìoten überreden lassen, dass eine gute Idee sei, für sie das Versuchskaninchen zu spielen und in die Vergangenheit zu reisen, um eine Angelegenheit zu klären. Dumm nur, dass es offensichtlich nicht funktioniert hat, denn sonst wäre ich nicht schon seit zwei oder vielleicht auch drei Jahren hier gefangen in dieser Zeit, in der ein Mann mit Anstand und ohne Wàffe ein armer Lappen ist! Immerhin eines kann ich und das hast du ja gerade selbst gemerkt - mir das Leben verbauen!"
Während meines Ausbruchs wurde meine Stimme immer lauter und mein Tonfall immer aggressiver, das Gefühl, etwas werfen und zerstören zu wollen, stieg langsam in mir auf. Vor Wut auf mich selbst und meine Auftraggeber, die mich überhaupt hierher geschickt hatten, ging ich beinahe durch die Decke und das nur, weil mich diese Frau um eine Erläuterung gebeten hatte. Ich war abscheulich, absolut abscheulich. Erst brach ich bei ihr ein, dann bedrängte ich sie und nun musste sie auch noch meine eigenen Probleme ertragen. Und vermutlich erleben, dass für sie eine Welt zusammenbrach.