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James

Willow03
11.09.17 um 16:25
Avatar von Willow03
Leise lachte ich  auf. Ich würde ihr ganz bestimmt noch einen Antrag machen. Aber wohl eher nich in nächster Zeit , wir hatten im Moment schon genügend worüber wir uns Gedanken machen mussten. Doch vermutlich war Alice dies bereits klar. Trotzdem erfüllte es mich mit Stolz zu wissen , dass sie zu mir gehörte und das auch wollte. Es machte mich überaus glücklich. Wenn Glück leuchten würde, könnte man mich bis zum Mars leichten sehen! Bei diesem Gedanken musste ich wieder schmunzeln.
In diesem Moment brachte mich alice wieder in die Gegenwart zurück , als sie lautlos verlangte hinunter gelassen zu werden. Natürlich tat ich das dann auch, doch unsere Finger und Hände verwob ich schnell wieder damit wir zusammen blieben. Ich wollte nicht von ihr getrennt werden auch nicht durch nur einen kleinen Schritt oder gar ein paar Zentimeter. Ich wollte sie immer bei mir haben! Den Ganzen tag und die ganze Nacht. Mein ganzes Leben eben.
"Es fühlt sich an, wie ein richtiges Zuhause, in das ich von Tag zu Tag gerne nachhause kommen werde. Ganz anders als Liam's Wohnung. ", diese Worte verzauberten mich. Jetzt war es einfach echt. Vermutlich leuchtete ich schon bis zum Jupiter! Ich zog sie an mich und küsste sie. Doch nur kurz , denn sie löste sich um mir einen Vorschlag zu unterbreiten. Mit diesem war ich überaus einverstanden. Ich nickte ihr zu. "Mit einer klitzekleinen Änderung: Wir machen uns gemeinsam etwas zu essen! ", berichtigte ich sie freundlich.
Dann standen wir einfach still da. Ich spürte sie an mich gekuschelt und konnte ihren sich immer wieder in regelmäßigen Abständen hebenden und senkenden Brustkorb spüren. Wenn ich mich konzentrierte auch ihr rasch schlagendes Herz. Dann zauberte sie plötzlich eine Zeichnung hervor. Darauf war sie zu sehen. So detailgetreu , dass es ein Bild hätte sein können! Ich staunte nicht schlecht. Es war einfach wunderschön!  "Es ist wunderschön. Du ... bist wunderschön. Ich liebe dich. Und ich könnte dich niemals vergessen. Ich habe es bis heute nicht getan und nach heute Abend könnte ich es auch nie wieder tun!" Ich küsste sie zärtlich. Irgendwie übersprangen wir den Schritt mit den Snacks dann ganz einfach und landeten ohne in meinem Schlafzimmer. Dort nahmen wir auf dem Bett platz. Ich gab ihr Zeit sich umzusehen. Hier hingen die vielen Bilder meiner Vergangenheit. Meine Geschwister , Eltern und Freunde. Auch mit ihr hatte ich ein Bild. Mehrere sogar immerhin waren wir beste Freunde gewesen! Sie war immer schon ein wichtiger Part meines Lebens gewesen. Abgesehen von den Bildern und zwei Gitarren welche an der Wand hingen und noch bespielbar waren , gab es nur noch zwei Kästen in meinem Schlafzimmer. Einen Nachttischkasten und eine etwas größere Kommode. Ich fand, dass das Zimmer insgesamt gar nicht so karg aussah. Denn die Fotos die überall auf den Wänden angebracht waren machten es bunt und erzählten außerdem eine Geschichte.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.17 um 16:25 von Willow03
Silvaniae
11.09.17 um 17:15
Avatar von Silvaniae

alice

bei seinen worten wurde mir warm ums herz. er fand mich wunderschön. er liebte mich. es waren so andere worte als die von liam.
"schau dich doch mal an, nicht mal richtig zurecht machen kannst du dich... du bist nichts weiter als ein hässliches entlein...", spottete liam und strich mehr grob als sanft über mein gesicht. "diese stupsnase, diese türkisen augen.. denkst du etwa, dass du hübsch, séxy oder niedlich bist? du kannst froh sein, dass ich mich mit dir abgebe, ansonsten würde es ja niemand tun..."
so etwas htte ich oft zu hören bekommen. allerdings erst, nachdem liam bewusst geworden war, dass ich immer noch james liebte. ab da hatte auch der rest von seinen misshandlungen stattgefunden. vielleicht war das ein weiterer grund warum ich es nie jemandem gesagt hatte- ich fühlte mich schuldig. es fühlte sich an, als wäre ich daran schuld, dass liam mich so behandelte.
ich schob die gedanken beiseite. ich war jetzt gerade nicht bei liam. derjenige der jetzt zählte, war james und niemand sonst.
james führte mich schlißelich in sein zimmer und ich sah mcih fasziniert um. überall an der wand hingen fotos. james mit seiner familie, mit freunden, die ich kannte, mit menschen, die ich nicht kannte. auch zahlreiche fotos von uns beiden waren abgebildet. bei einem feierten wir gerade meinen 8. geburtstag. ich musste lächeln als ich an diesen tag zurückdachte.
2 gitarren hingen ebenfalls an der wand- eine davon erkannte ich sofort wieder. er hatte sie zu seinem 5. geburtstag bekommen und hatte dann so begeistert gelernt darauf zu spielen, dass ich ihn eine woche nicht zu gesicht bekam. aber dann spielte er mir ein lied darauf vor und ich war damals wahnsinnig glücklich, dass ich die erste war, der er gezeigt hatte, wie er spielen konnte. ich setzte mich zu james auf sein großes bett- welches mit leichtigkeit für zwei personen reichte und kuschelte mich an ihn. "erzählst du mir ein bisschen was von deiner zeit ohne mich? nichts was man auch im fernsheen oder radio hätte verfolgen können, sondern erlebnisse, die du nicht mit der öffentlichkeit geteilt hast..." flüsterte ich. "wir haben so viele jahre ohne einander verbracht, dass es unmöglich ist, alles auf einmal zu hören.. aber ich habe eine idee... jedes mal wenn wir uns treffen, erzählen wir einander eine geschichte, was in dieser langen zeit passiert ist. es ist ein versprechen, dass wir uns bald wieder sehen werden. und so werden wir langsam immer mehr und mehr voneinander erfahren, bis wir eines tages endlich alles wissen..." ich lehnte meinen kopf gegen seine brust und hörte wieder seinen herzschlag, welcher mich gleichzeitig beruhigte und in aufregung versetzte. "ach ja, hast du vielleicht irgendetwas für mich, was ich anziehen kann? auf die dauer wird das kleid etwas unbequem...", meinte ich etwas verlegen. "ich weiß, dass du um einiges größer als ich bist, aber hast du vielleicht ein t-shirt oder so etwas?"
Silvaniae
11.09.17 um 17:18
Avatar von Silvaniae

Re: ~A song about my first love ? ~ 2er Partner gesucht!

(Bei mir geht morgen wieder die Schule los, und da ich in die 12. Klasse komme, werde ich wohl weniger schreiben können T.T Aber ich versuche dennoch so oft wie möglich zu schreiben- was vor allem jetzt am Anfang des Schuljahres noch gut möglich sein wird ^^ Meine Texte werden dann zwar vermutlich etwas kürzer als sonst ausfallen, weil ich für ewig lange keine Zeit mehr habe, aber ich werde dieses Rpg nicht vergessen :3 Vor den Klausurenphasen, wo ich nur in Ausnahmen werde schreiben können, werde ich dir Bescheid geben :3)
Willow03
12.09.17 um 17:02
Avatar von Willow03

james

als ich sah wie sich ein lächeln auf ihrem gesicht ausbreitete , als sie meine älteste gitarre entdeckte , musste ich ebenfalls lächeln. und sofort wurde ich in gedanken wieder zurückgeworfen. ich hatte die gitarre zu meinem fünften geburtstag erhalten und hatte mir sofort vorgenommen für alice ein lied spielen zu lernen. verbissen hatte ich so lange gelernt, bis ich es nach einer woche hatte spielen können. überglücklich und dazu unheimlich stolz hatte ich es ihr dann präsentiert und vorgespielt. ich war mir nicht sicher , wer von uns beiden sich in diesem moment mehr gefreut hatte. ich endlich einen weg gefunden meine gefühle mehr oder weniger auszudrücken , oder sie, wissentlich die erste person , welcher ich etwas auf dem instrument vorgespielt hatte , welches mir ab nun viel bedeuten würde. und noch dazu dasjenige mit dem oder besser gesagt durch welches ich später berühmt geworden war.
als alice dann endlich platz neben mir pöatz nahm, zog ich sie sofort näher und in meine arme. sie erhielt einen sanften kuss auf ihre stirn. dann begann sie zu sprechen. 
ich sollte ihr etwas von meiner zeit ohne ihr erzählen. doch eigentlich wusste sie ja viel mehr durch die medien als ich von ihr. erlebnisse die ich nicht an der öffentlichkeit geschehen waren? natürlich gab es solche , doch mein ganzes leben war von der presse und sämtlichen reportern genauestens seziert worden. beinahe gar nichts war mehr übrig geblieben , was nur mir gehörte. außer meine erinnerungen an alice. mir fiel im moment wirklich nichts anderes ein. ich wusste selbst nicht genau , warum mir nur sie geblieben war , aber wieder winmal war sie mein einziger punkt zur realität geblieben. sie war das einzige wohinter die klatschreporter nicht gekommen waren. das einzige worüber sie sich nicht ihr vorlautes maul zerissen hatten.  mit der zeit hatte ich einen regelrechten has.s gegen alle reporter und sämtliche kameras hinter denen fremde menschen standen entwickelt.
"alice? du hast vielleicht viel zu erzählen, was ich nicht weiß. aber bei mir gibt es da nur dich. dich ganz allein. alles andere haben die zeitungen und das fernsehen verfälscht und zu ihren zwecken verwendet.  du bist das einzige was mir allein geblieben ist." den letzten satz flüsterte ich beinahe. denn jetzt erst verstand ich die gesamte wahrheit. mein leben war schrecklich. ich wollte sie da nicht mit hinei ziehen. sie musste doch wenn sie liam endlich los war machen können was siw wollte. sie sollte frei sein! damit es wenigstens einer von uns war. sie konnte es auch für mich sein. auf jeden fall wäre es schrecklich und unverzeihbar , wenn ich so egoistisch wäre und sie nicht gehen ließe. sie sollte leben. von minute zu minute wurde mir immer bewusster , dass ich sie daran hindern würde. und das wollte ich nicht. ich rückte wortlos von ihr ab und stand auf. innerlich bereitete ich mich schon auf meine folgenden worte vor. ich wollte sie frei geben. sie sollte lieben wen sie wollte ohne dass es die ganze welt erfuhr! sie sollte ein normales leben führen können. und auch ihre kinder sollten unter normalen umständen aufwachsen können! immer noch in gedanken reichte ich ihr ein shirt aus meiner kommode.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.17 um 17:02 von Willow03
Willow03
12.09.17 um 17:07
Avatar von Willow03

Re: ~A song about my first love ? ~ 2er Partner gesucht!

(Ja ich wusste, ja worauf ich mich einlasse. ;) Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück bei deinen Klausuren und beim Schulstart! ^^ Freue mich natürlich weiterhin über jeden Beitrag, egal wie kurz oder lang. Und bei mir ist die Situation auch ähnlich, weshalb ich auch nicht für tägliche und ellenlange Beiträge garantieren kann. )
Silvaniae
12.09.17 um 19:01
Avatar von Silvaniae

alice

ich war das einzige was ihm geblieben war? diese worte von ihm machten mich unendlich traurig. musik war doch seine große leidenschaft, oder? warum musste james dann wegen ihr so sehr leiden? er hatte es einfach nicht verdient... sanft und tröstend umarmte ich james kurz. vielleicht konnte ich ihm ja dadurch etwas helfen.
ich wusste, dass ich ihn niemals alleine lassen würde. wenn ich ihn alleine lassen würde, würde er niemanden mehr haben- und das könnte ich nicht ertragen.
ich wollte etwas erwidern, aber in diesem moment reichte mir james sein shirt. für einen moment überlegte ich mir, ob ich mich wohl im bad umziehen sollte, entschied mich dann aber doch dagegen. es war doch eh egal, oder? im prinzip war es ja nicht anders, als würde ich einen bikini tragen und so hatte mich james schon oft gesehen. ich schlüpfte also aus meinem kleid und zog mir dann james shirt über den kopf, welches tatsächlich so groß war, dass ich es als eine art nachthemd auch für später verwenden konnte. ich lächelte james etwas verlegen an und setzte mich dann wieder auf das bett. "ich bin mir sicher, dass du etwas zu erzählen hast...", flüsterte ich und legte meine arme um james um ihn erneut sanft zu umarmen. "niemand könnte dem freien james, den ich kenne alles nehmen... weder die presse noch deine fans... du würdest dich nicht von ihnen einschränken lassen. das einzige das zählt ist, dass du weiterhin du bleibst und nicht anders handelst nur weil die presse sich sonst das maul über dich zerreißen würde. ich weiß wie schwer es für dich sein muss, immerhin verfolgen sie wohl viele deiner schritte. aber wenn du dich nicht davon bekümmern lässt, dann wirst du genauso viel spaß wie immer haben. ich verspreche dir, dass ich an deine seite zurückkehren werde und dich dann nie wieder verlassen würde...", flüsterte ich. "es ist egal, wenn die zeitungen und die presse die wahrheit verfälschen, solange wir sie noch kennen..." ich schmiegte mich gegen seine brust.
"sei einfach du... wir werden das alles gemeinsam durchstehen- nein falsch: wir werden gemeinsam leben. gemeinsam werden wir es schaffen glücklich zu sein und wir werden es schaffen der presse zu trotzen. es ist mir völlig egal, was sie über mich erzählt. egal was sie über mich berichten wird, ich werde daran nicht zerbrechen sondern weiter leben wie immer und an deiner seite bleiben..."
ich gab ihm einen sanften kuss auf die stirn.
"wenn du jetzt noch nichts zu erzählen hast, dann werden wir gemeinsma erinnerunge schaffen, die du eines tages unseren kindern erzählen kannst.
du bist nun einmal eine berühmte person, dessen leben viele menschen interessiert, weswegen dich viele reporter umgeben- wenn ich das nicht akzeptieren könnte, dieses leben für das du dich entschieden hast, könnte ich nicht von mir behaupten, dich wirklich zu lieben..."
Silvaniae
12.09.17 um 19:05
Avatar von Silvaniae

Re: ~A song about my first love ? ~ 2er Partner gesucht!

(Danke ^^ Kein Problem, ich freue mich ebenfalls über jeden Beitrag, egal wie lange :3)
Willow03
13.09.17 um 17:50
Avatar von Willow03

James

Vollkommen unbewusst wiegte ich meinen Kopf hin und her. Da lag sie falsch. Das Erste Mal hatte sie etwas gesagt , was gar nicht der Wahrheit entsprach. In keinster Weise! "Niemand könnte dem freien James , den ich kenne alles nehmen. Weder die Presse noch deine Fans. Du würdest dich nicht so einschrenken lassen." Doch genau das war der Fall. Ich war nicht mehr der James, den sie gekannt hatte. Ich war erwachsen geworden. Ich war Mitglie.d einer Band geworden. Und zusätzlich dazu hatte ich auch noch einen Vertrag unterschrieben. Einen Vertrag der mich einiges gekostet hatte. Wenn ich morgen noch einmal vor die selbe Wahl gestellt würde, wüsste ich nicht , wie ich mich ent***n würde! Ich würde aber auf jeden Fall auf ein paar kleinen Änderungen im Vertrag bestehen. Doch mir waren die Hände gebunden. Ich musste mich an alles halten , was damals die Bedingungen gewesen waren. Natürlich hatten wir ihn damals alle gelesen, doch wir hatten bei manchen Sachen einfach noch nicht gewusst , wie sie sich entwickeln würden. Wir waren einfach noch zu jung und unerfahren gewesen. Wir hätten viel mehr von der Welt sehen sollen , bevor wir die Band gestartet hatten! Natürlich konnte man an dieser Stelle sagen , dass wir doch durch unsere Welttouren alles mögliche zu sehen bekamn. Doch dem war nicht so. Wir konnten uns dort nie lange aufhalten, egal wi wir waren. Und wenn wir beschlossen uns umzusehen , dann mit einem Team von mindestens zehn Leuten , welches um uns erumschwirrte. Diese ganzen Vorschriften waren viel zu kompliziert um sie jetzt noch genauer vor Alice auszubreiten.
Kurzzeitig fragte ich mich, ob Alice meine Gedanken lesen konnte , da sie so ziemlich allem was gerade zuvor durch meinen Kopf gegangen war , Antworten gab. Doch wir waren einfach beste Freunde gewesen und die Art ähnlich zu denken und dem anderen alles vom Gesicht ablesen zu können , verlor man ganz einfach nicht. Als sie dann wieder dazu ansetzte mich zu küssen sah ich sie ernst an. Ich musste es ihr sagen. Ich wollte kein Egoist bleiben. "Du solltest es ernst nehmen , Alice. Du warst noch nie in der Öffentlichkeit mit irgendwelchen Themen. Weder aus unangenehmen noch aus angenehmen. Glaube mir , wenn ich sage , dass es Hö.lle ist. Dein gesamtes Leben wird ausgebreitet und neu zusammengestellt. Alles. Und wenn ich sage alles , dann meine ich auch alles! Ich will nicht , dass dir das selbe passiert. Du solltest dich von mir fernhalten, es wäre das Beste für dich! Das mit deiner Mutter würde sonst viel zu schnell an die Öffentlichkeit gelangen und wer weiß das schon, aber vielleicht aogar deine Geschichten mit Liam. Und glaube mir , wenn es dir schon so schwer fällt nur mit mir darüber zu reden , dann wird es garantiert nicht besser , wenn die gesamte Menschheit deine Situation diskutiert. " Ich ging wieder auf Abstand. Ich wäre wirklich ein grausamer Mensch , wenn ich ihr das alles antun wollte. Seelischen Schmerz bekam man tausendmal schwerer wieder weg , als körperlichen.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.17 um 17:51 von Willow03
Silvaniae
13.09.17 um 22:54
Avatar von Silvaniae

Alice

Ich bemerkte wie James den Kopf hin und her wiegte. Hatte ich etwas gesagt, was nicht stimmte? Aber was? War es vielleicht der Punkt, dass ich über den James gesprochen hatte, den ich kannte. Er hatte wohl irgendwie recht... der James, den ich kannte, existierte nicht mehr. Vor mir stand ein anderer James- welchen ich genauso liebte wie zuvor, da er immer noch James war- aber dennoch war es ein neuer James.
"Nein, ich war noch nie in der Öffentlichkeit mit irgendwelchen Themen...", meinte ich leise, als er geendet hatte. Und ja, ich glaube dir, dass es die Höllé ist, aber genau das ist auch der Grund, warum ich dich einfach nicht damit alleine lassen kann. Du bist mein bester Freund ich liebe dich so sehr wie ich nichts liebe... ich kann dich diese Höllé nicht alleine durchstehen lassen, ich werde sie mit dir durchstehen. Geteiltes Leid ist halbes Leid und wenn wir gemeinsam der Presse gegenüber stehen, wird es gar kein Leid geben. Egal was die Presse über uns erzählt. Wir wissen die Wahrheit und das reicht völlig aus. Ich weiß, dass die Geschichte meiner Mutter an die Öffentlichkeit kommen könnte. Aber ich werde alles dafür tun, dass meine Mutter ihre Aufenthaltsgenehmigung hat, ehe es überhaupt dazu kommen könnte, dass die Presse davon und auch von uns erfährt. Aber sobald meine Mutter in Sicherheit ist, werde ich an deine Seite zurückkehren können und mich mit dir der Presse stellen können! Ja, es fällt mir schwer über das alles zu sprechen, aber solange meine Familie dadurch keinen Schaden nimmt, werde ich darüber sprechen können, ich werde alles über mich erzählen können, damit... " Ich unterbrech mich. "Ich denke, dass du wohl einsam warst... und das möchte ich nicht. Ich kann es nicht ertragen, es tut mir weh, wenn ich daran denke..." Ich blickte ihn sanft an und umarmte ihn dann. "Ich will dich nicht verlierenn- nicht schon wieder... das könnte ich nicht ertragen, eher würde ich Selbstmórd begehen, denn wenn du nicht da bist, fehlt mir die Luft zum Atmen... bitte, bitte gib uns nicht auf. Es ist schwer- es wird schwer werden, sowohl für dich, als auch für mich. Aber solange wir füreinander da sind, werden wir das alles schon schaffen. Es gibt viel, was sich uns in den Weg stellen wird- Liam, dass du ein Sänger bist, dass du selten hier in London sein wirst, die Presse, dass ich meinen Job nicht aufgeben möchte und vieles mehr. Aber ich werde notfalls Òpfer bringen. Ich werde meinen Job aufgeben, wenn es nicht anders geht, ich werde einen anderen Weg finden um mit Liam klar zu kommen. Ich werde mit dir um die Welt reisen. ich werde mich der Presse stellen. Ich würde alles dafür tun um dich nicht wieder zu verlieren..." Ich lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter.
"Ich will das selbe Schicksal teilen wie du, damit es dir vielleicht leichter fällt deines zu leben. Denn wenn du leichter lebst, lebe auch ich leichter... deine Worte klangen wie ein Abschied, aber das möchte ich nicht- genauso wenig wie du, oder? Ich möchte für immer an deiner Seite bleiben, egal wie schwer es wird, und ich werde auch immer an deiner Seite bleiben- ich werde nicht zerbrechen. Ich bin stark, das weißt du doch, oder? Ich habe auch Liam ertragen- die Presse kann nicht schlimmer sein als er..."
Willow03
14.09.17 um 15:49
Avatar von Willow03

James

Wieder und wieder lies ich mir alles durch ddn Kopf gehen. Und zwar wirklich alles. Alles bis ins kleinste  Detail! Ich wusste einfach nicht , was ich ihr sagen sollte. Ich konnte mkr nicht vorstellen , dass sie alles so einfach aufgeben wollte. Und damit meinte ich nun nicht nur ihren Job , den sie wirklich über alles zu lieben schien , sondern auch ihre Familie und vor allem mehr oder weniger ihr Leben. Es hörte sich vielleicht hart an , aber so war es nun einmal. Ich hatte auf eine weniger brutale Art mein Leben für die Band gelassen. Ich wusste wie es sich anfühltr , nichtmehr der selbe sein zu dürfen. Nicht mehr die Person , die manchmal auch einfach einmal ein wenig Zeit für sich hätte. Die Person die es vorgezogen hätte , alle besuchten Städte mitsamt ihren Wahrzeichen und den besten Restaurants zu besichtigen. Einfach einmal die Person sein , die sich erträumte , wie es wohl wäre , wenn man berühmt wäre , ohne es wirklich zu sein. Einfch mit dem Durchscgnitt mitschwimmen ganz egal in welcher Hinsicht. Ich war eher die Person die das komplette Gegenteil davon war. Es gab einen Vorher und einen nachher James. Und ich war der Nachher James. Der Vorher James war die jenige Person gewesen , die sich all die obig genannten Sachen erträumt hatte. Wann immer er Zeit dazu gefunden hatte. Vor dem Schlafen,  in seinen Träumeb und ganz einfach jeder freien Minute. Er hatte noch Träume gehabt, doch ich wusste nicht ob der Nachher James dies genau so sah. Hatte ich denn noch Wünsche und Träume?  Vermutlich klang es abgehoben und verächtlich , wenn ich nein sagte. Wenn ich meinte , dass ich nach etwas größerem Streben würde. Etwas was mich glücklich machen konnte. Doch genau dieses etwas hatte ich nicht gefunden. Und ich wusste auch warum nicht. Es war immer hier geweswn. Bei diesem etwas handelte es sich um Alice. Sie war immer schon mein Stern am Himmel gewesen. Sie hatte für mich gestrahlt und gelacht auch wenn sie es nicht gekonnt hatte. Und ich war ihr so vieles schuldig. Hatte ich ihr überhaupt jemals etwas zurück gegeben? Hatte ich je dafür gesorgt , dass sie sich geborgen und glücklich fühlen konnte? Und zwar von  einem Moment auf den anderen und nur weil ich etwas zu ihr gesagt hatte? Ich wisste es nicht.
Und deshalb musste ich dafür sorgen , dass ich es in nächster Zeit tun würde. Und ich sollte mich damit beeilen. Wenn ich ihr alles zurückgeben wollte brauchte ich dafür mindestens den Rest meines Lebens! "Ich liebe dich. Hoffentlich weißt du das", ich lächelte bevor ich fortfuhr:" Und ich will nicht , dass du unglücklich bist. Vor allem nicht wegen mir! Ich will nicht , dass du den Job kündigst den du liebst nur um mit mir ein trauriges und trostloses Leben zu führen. Ich will nicht schuld daran sein , dass dein Leben schon so früh zu ende ist. Ich würde aus der Band aussteigen um mit dir leben zu können , doch ich habe einen Vertrag unterschrieben durch welchen ich nun gezwungen bin gewisse Auflagen zu erfüllen. Zum Beispiel muss ich noch ein paar Jahre weitermachen , da dann der Vertrag erst abläuft. Und wenn ich den Vertrag frühzeutig abbreche .... Nun dann wäre mein Leben so ziemlich so wie früher. Ich müsste ganz neu anfangen , da ich all das Geld verlieren würde, zu dem ich durch die Band gekommen bin. Ich könnte es natürlich trotzdem machen, wenn du es wünscht. Aber ich will nicht von dir abhängig sein. Bitte versteh das nicht falsch, aber ich will dir als meiner Frau ein gutes und erfülltes leben ermöglichen können. " Ich sah in ihre wunderschönen Augen. Alles was ich gesagt hatte , meinte ich todernst. " und eine letzte Bitte hätte ich noch : falls du jemals Zweifel an unserer Beziehung haben solltest, sag es mir, verlass mich und mach dir ein schönes Leben ohne mich. Wenn wir schon gemeinsam leiden wegen der Öffentlichkeit, will ich nicht , dass du auch noch zusätzlich unter mir leiden musst."
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.17 um 15:49 von Willow03
Silvaniae
15.09.17 um 15:15
Avatar von Silvaniae

Alice

Alice
Ein sanftes Lächeln zuckte um meine Mundwinkel, als er meinte, dass er mich liebte. Ja, seit wenigen Stunden wusste ich das und es machte mich glücklicher als alles andere.
James hatte also einen Vertrag unterschrieben, der ihn an die Band band? Ich wollte nicht, dass er den Vertrag wegen mir abbrach. Ich könnte mir niemals so etwas von ihm wünschen.
"...als meiner Frau..." ich konnte kaum glauben was er da sagte. Mein Herz begann sofort zu rasen. Ich- seine Frau? Er bezeichnete mich jetzt schon so? Diese Worte machten mich glücklicher als jemals zuvor. Ich gehörte zu James und er gehörte zu mir.
Er blickte mir in die Augen und sprach seine Bitte aus. Ich war erleichtert, denn seine Worte machten klar, dass er es akzeptiert hatte, er wusste, dass er mich nicht davon abbringen konnte an seine Seite trotz der Presse zurückzukehren."Ich verspreche es dir!", flüsterte ich sanft. %u201EAber ich weiß, dass ich niemals Zweifel haben werde, solange du an meiner Seite sein kannst..." Ich rückte wieder näher zu ihm und strich sanft über seine Wange.
"Und ich möchte nicht, dass du dein Leben wegen mir aufgeben musst... Lebe deinen Traum...der Vertrag ist nicht ewig gültig- danach kannst du einen anderen aufsetzen, der dir lieber ist... Und bis dahin werden wir es schon schaffen mit dem Vertrag zu leben...", flüsterte ich in sein Ohr, nachdem ich ihn sanft umarmt hatte. "Die Zukunft ist wohl für uns beide ungewiss, aber ich weiß, dass wir zusammen das Beste daraus machen können...und eines Tages werde ich nur deine Frau sein...dann werde ich alleine dir gehören und du wirst alleine mir gehören- dann kann uns nichts mehr trennen..."
Ich umarmte ihn sanft und lehnte meinen Kopf wieder gegen seine Brust. "Ich liebe dich...",flüsterte ich."Und ich weiß, dass wir das schon durchstehen können- egal auf welche Weise..."
Ich wusste, dass sich uns einiges in den Weg stellen würde. Dass James ein Star war, würde für immer so bleiben und egal wie alt wir auch waren, würde er wohl immer wieder im Rampenlicht stehen. Aber es war der Weg, den sich James ausgesucht hatte und ich würde ihn dabei mit ganzem Herzen unterstützen.
"ch möchte, dass auch du mir ein Versprechen gibst...", flüsterte ich. "Ich liebe nicht dein Geld, sondern dich. Ich werde dich immer lieben, egal wie arm oder wie reich du bist...Deswegen möchte ich, dass du dich, wenn es darum geht einen neuen Vertrag zu machen dafür entscheídest, was dich glücklich macht und was du willst- nicht dafür, was du denkst, dass mich glücklich machen würde. Ich werde immer glücklich sein, wenn ich an deiner Seite bin- egal für was du dich entscheídest...Versprichst du mir das?"
Dann schmiegte ich mich leicht an ihn. "Und nun lass uns nicht mehr von der Zukunft sprechen, die wird schon früh genug kommen und wir werden es gemeinsam schaffen diese zu meistern...willst du irgendetwas wissen, was sich bei mir ereignet hat?", flüsterte ich und nahm sanft seine Hand. "Ich möchte einfach nur diesen Abend, diese Nacht und diesen Morgen und den Tag mit dir genießen und nicht lauter Zweifel haben, an die ich ständig denken muss... ich will sie einfach für diese Stunden vergessen und mit dir zusammen sein..."
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.17 um 15:17 von Silvaniae
Willow03
15.09.17 um 17:55
Avatar von Willow03

James

Ganz bestimmt würde ich mein leben nicht aufgeben, vor allem nicht wegen ihr. Denn das war gar nicht möglich. Sie war ganz einfach mein Leben. Das einzige womit ich meinem Leben auch nur einen kleinen Schade selbst hätte zufügen können, wäre wenn ich sie gehen lassen würde oder ihr etwas zustieß. Für mich hätte das Leben ohne sie keinen Sinn, das war mir klar. Wenn ich sie nicht hätte... Nun ja. Sie war mein Licht am Horizont und sie war auch die Hoffnung gewesen, die mich jeden Morgen aufs Neue dazu bewegt hatte aus dem Bett zu kommen. Tatsächlich hatte ich sie niemals wirklich aufgegeben. ich hatte zwar die Hoffnung verloren, doch mir immer noch gewünscht irgendwann wieder durch puren Zufall auch nur ein kleines Zeichen von ihr zu bekommen.
Und jetzt? jetzt hielt ich sie förmlich in meine Armen und ich konnte sie getrost als mein bezeichnen. Zumindest hoffte ich einmal, dass das für sie kein Problem darstellte. Ich fühlte mich einfach noch mehr versichert darin, dass wir das Richtige taten, wenn ich wusste, dass sie zu mir gehörte und immer wieder zu mir zurück kommen würde.
Ich küsste sie sanft auf die Schläfe. Einmal links und einmal rechts. Dann murmelte ich in ihr Ohr:" Ich will alles über dich wissen. Ich bin klar im Nachteil, Du hast also vieles zu erzählen." Darauf schenkte ich ihr eines meiner echten Lächeln. Es war eines dieser die nur für besondere Leute vorbehalten waren. Innerlich schüttelte es mich. Ich hatte sogar schon ein Lächeln für meine Fans und das Publikum. Vermutlich sollte mir das eigentlich Angst machen. Ich ärgerte mich über mich selbst. Vermutlich war ich schon zu abgehoben ich fragte mich, was Alice überhaupt von mir wollte. Doch sie hatte es gerade gesagt. Sie wollte tatsächlich: mich! Nicht mein Geld oder den Ruhm. Sondern ganz einfach nur mich. Es war ein wundervolles Gefühl gewesen, welches sie mit diesen Worten tief in mir drinnen ausgelöst hatte. Das Brennen, welches ich zuvor in mir verspürt hatte, welches einfach nicht abebben wollte, hatte wieder neue Nahrung in diesen Worten gefunden. Außerdem lächelte ich vermutlich ziemlich genau so verklärt, wie ein kleines Kind am ersten Geburtstag ober beim allerersten Weihnachtsfest.
Silvaniae
16.09.17 um 18:36
Avatar von Silvaniae

Alice

Ich schloss meine Augen, als er mich auf die Schläfe küsste und genoss die winzigen Berührungen seiner Lippen, welche erneut ein Kribbeln in meinem ganzen Körper auslöste.
Er wollte alles über mich wissen? Da ging es ihm wie mir. Aber er hatte wohl recht- ich wusste durch die Presse mehr über ihn, als er über mich wusste. Als er mich dann anlächelte, wurde mir warm ums Herz. Es war anders als sein Lächeln, was er den Kameras schenkte. Es war sein Lächeln, was ich von früher kannte und so sehr liebte.
"Ich erzähle dir ein bisschen was über mich- und die nächsten Male erzähle ich dir mehr und mehr und mehr, solange bis du alles über mich weißt...", flüsterte ich und nahm erneut seine Hand. "Ich denke ich fange einfach am Anfang an. An dem Tag, als du mit einem Mal verschwunden warst." Ich verstummte kurz als mich erneut das Gefühl von Einsamkeit und Schmerz verspürte, dass ich damals empfunden hatte. "Es war ein ganz normaler Schultag- Montag- gewesen und ich war wie immer an eurem Haus vorbeigegangen um dich abzuholen. Ich klingelte. Dass das Haus irgendwie leer wirkte, war mir zu dem Zeitpunkt gar nicht aufgefallen." Ich musste erneut eine kurze Pause einlegen. Damals waren sie ja wegen der Arbeit von James Vater nach London umgezogen. Seine Familie kam nach einigen Jahren wieder zurück nach Bournemouth- nur James nicht. "Niemand öffnete und ich dachte, dass du vielleicht einfach schon vorgegangen warst. Aber als ich in der Schule war, warst du auch dort nirgendwo zu finden. Auch der Lehrer schien nicht aufzufallen, dass du fehltest, denn er fragte nicht nach dir. Damals kam es mir vor, als wäre mein ganzes Leben nur ein schöner Traum gewesen, der mit einem Mal abrupt geendet hatte und dich mit fortgenommen hatte. Ich fragte den Lehrer nach dir und er wirkte erstaunt, dass du es mir nicht gesagt hattest. Dann erzählte er von eurem Umzug und dass du nun nicht mehr auf diese Schule gehen würdest. Ich fragte mich warum du mir nichts davon erzählt hattest und ich machte mir selber riesige Vorwürfe deswegen. Ich fragte mich, ob ich dich irgendwie verletzt hatte und du mir deswegen nichts erzählt hattest. Und ich fragte mich, wie mein Leben jetzt noch weitergehen sollte. Du fehltest mir einfach schon jetzt so sehr und ich wusste nicht wie ich ohne dich würde Leben können. In diesem Moment spielte ich sogar für kurze Zeit mit dem Gedanken mich selber umzubringen, aber ich wusste, dass ich das meiner Familie nicht antun konnte, also tat ich es nicht..."Ich verstummte und eine Träne lief meine Wange hinunter. "Ich wusste damals einfach nicht weiter, James...", flüsterte ich. "Ich wusste einfach nicht, was ich jetzt machen sollte. Alles fühlte sich so leer an. Die Schule machte keinen Spaß mehr. Alles wirkte grau und trist, was zuvor in den blühendsten Farben geschienen hatte. An dem Tag an dem du verschwandst, floh ich zu unserer geheimen Stelle am Strand und blieb dort den ganzen Tag und die ganze Nacht. Als ich nach Hause kam, wusste meine Mutter bereits was passiert war und sie schimpfte nicht mit mir. Doch das war fast noch schlimmer für mich, denn es bestätigte, dass du niemals wiederkommen würdest. Ich wollte dir eine Nachricht schreiben um so wenigstens noch ein letztes Mal von dir hören zu können, aber als ich meine Schultasche öffnete, war mein Handy weg. Es war mir wohl irgendwo aus der Tasche gefallen und ich hatte es verloren. Alle Kontakte waren weg- und somit auch deiner. Es gab keine Möglichkeit mehr dich zu kontaktieren und das gab mir den Rest. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle. Ich schrie, ich tobte, ich zitterte, ich weinte. Alles auf einmal. Das war der schlimmste Tag meines Lebens... die Ungewissheit, ob ich dich jemals wiedersehen würde und ob du mich dann überhaupt erkennen würde, war zu groß. Mein Herz wurde an diesem Tag dutzende Male entzweigerissen und bis zum heutigen Tag war es nie geheilt worden..." Ich beugte mich vor und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange. %u201EAber jetzt, jetzt habe ich dich endlich wieder und meine Welt erblüht in den leuchtendsten Farben..", flüsterte ich liebevoll. "An dem Tag als du verschwandst, fing ich an Songtexte zu schreiben. Sie halfen mir, mich dir nahe zu fühlen. Und es ist mir ja schon immer leichtgefallen, Texte zu schreiben, wie du weißt... die ersten Songs waren voller Schmerz, die Späteren voller Sehnsucht und nicht gestilltem Verlangen..." Ich wurde etwas rot. "Ich weiß nicht, ob sie gut sind, aber ich kann sie dir ja mal zeigen. Du bist schließlich gut darin Texte zu schreiben, bestimmt kannst du mir sagen, was ich noch verändern kann um sie zu verändern..."
Ich war schon immer sowohl im künstlerischen als auch im musikalischen Bereich gut gewesen- dem kreativen eben. Kunst war allerdings meine große Leidenschaft- von meinem musikalischen Talent wussten die wenigsten, nicht einmal James ahnte etwas davon. Laut meiner Mutter hatte ich eine ausgezeichnete Stimme, aber ich sang nicht gerne, ich hörte lieber James dabei zu. Ich hatte das Gefühl, dass meine Stimme zu schlecht war, deswegen blieb ich immer beim Künstlerischen und schmuggelte mich um jede Gesangsübung herum, weswegen ich bei unserem Musiklehrer auch nie sonderlich beliebt gewesen war.
Aber vielleicht sollte ich ihm die Wahrheit sagen? "Ich kann dir eines der Lieder ja einmal vorsingen...", meinte ich leise kaum hörbar. Dann fing ich an zu singen. Zuerst etwas unsicher, dann mit sicherer und festerer Stimme. Das Lied handelte von meiner Sehnsucht und Liebe zu James und den Schmerz, weil ich wusste, dass ich ihn niemals wiedersehen würde.
"Ich weiß, ich kann nicht sonderlich gut singen...", meinte ich rasch, nachdem ich geendet hatte, dann wechselte ich schnell das Thema: "Ach ja...mit wem hattest du deinen ersten Kuss? Und wie viele Freundinnen hattest du bisher? Hast du sie sehr geliebt?" Ganz konnte ich den Schmerz in meiner Stimme bei dieser Frage nicht unterdrücken.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.17 um 18:39 von Silvaniae
Willow03
16.09.17 um 21:12
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James

Stumm nickte ich ihr zu. Natürlich hätte ich ihr abermals erklären können , dass ich alles über sie wissen wollte , aber ich wusste , dass sie mein lautloses Nicken nicht als Unhöflichkeit deuten würde. Sie kannte mich ja gut genug. Und dafür war ich einfach nur dankbar. Ich war ihr dankbar. Dankbar dafür, dass sie mich verstand. Und Gott war ich dankbar , weil er sie mir geschenkt hatte. Sie war wirklich ein Geschenk, anders konnte man dies nicht auffassen oder erklären. Sie war mein für mich persönlich bestimmtes Glück und Geschenk , welches tatsäznur der Himmel mir geschickt haben konnte!
Als sie erklärte , dass sie mir ihrem erzählen an dem Tag beginnen würde, an welchem ich spurlos verschwunden war , musste ich Schlucken. Ich konnte mich noch so gut an diesen Tag erinnern , dass ich jede Einzelheit hätte wiedergeben können. Natürlich war in unserer Familie immer wieder über einen Umzug gesprochen worden , doch ich hatte nie damit gerechnet. Erstens waren es nur erwachsenengespräche gewesen , von denen ich höchstens in Viertel mitbekommen hatte und zweitens hatte ich sehr wohl gewusst, dass London nur eine halbe stunde entfernt war. Warum also hätte ich glauben sollen , dass es Realität werden würde. Ich hatte es am Vortag erfahren, dass wir wegziehen würden. Alice hatte ich es nie gesagt. Vielleicht war ich zu feige gewesen? Vielleicht hatte ich es auch einfach nicht übers Herz gebracht , esihr zu sagen. Oder ich hatte gehofft es uns Beiden leichter zu machen. Ich hatte die ganhe Nacht geweint. Und ich hatte zuvor in meinen Leben nicht oft geweint , zumindest nachdem ich kein Baby mehr gewesen war. Und selbst als Baby war ich nicht der weinerliche Typ gewesen.
Auf jeden Fall hatte es mir das Herz gebrochen , zu wissen , dass ich Alice würde verlassen müssen. Und damals noch in dem Glauben , ihr meine Liebe nie gestanden zu haben! Ich hatte nicht vor ihr weinen wollen. Und deshalb waren wir einfach ohne ein Wort gefahren. Irgendwann nach ungefähr einer Woche hatte ich endlich den Mut gehabt um mich bei ihr zu melden, doch sie hatte nie abgehoben. Und ich hatte gedacht, dass es meine Schuld wäre und sie einfach nichts mehr von mir wissen wollte. Deshalb hatte ich mich danach nicht mehr gemeldet und ihre Nummer, sowie die ihrer Mutter gelöscht. Diese Tat hatte ich später zu tiefst bereut! Vor allem jetzt. Jetzt wo ich wusste, dass sie ihr Handy verloren hatte. Und jetzt wo ich wusste, dass sie mich ebenso geliebt hatte und auch ebenso gelitten hatte. Ich hatte mir so schwere Vorwürfe gemacht , dass ich die Erste Woche in London nicht hatte zur Schule gefen können. Ich hatte meine Stimme sowie die Kontrolle über meine Arme und Beine verloren. Meine Eltern hatten gedacht, dass etwas passiert war , doch die Ärztin hatte sie darüber aufgeklärt, dass diese Lähmungen psychischer Ursache waren. Somit war mir immer gut zugeredet worden und dann hatte es langsam wieder funktioniert. Bis heute konnte ich mich jedoch noch allzu gut an das Gefühl erinnern , total unbeteiligt in der Welt zu sein. Das Sprechen hatte ich nicht vermisst. Jedoch die Kontrolle über meine Finger. Denn ich hatte nicht Gitarre spielen können. Ich hatte tatsächlich gar nichts mehr machen können. Doch irgendwie war es wieder zu mir zurück gekehrt und ich hatte umso verbissener jeden Tag mehr mals auf meiner Gitarre gespielt und meine Songs geschrieben. Es war wie eine Therapie für mich geworden. Unzählige Songs waren entstanden. Auch Songs über dieses unbeteiligte Gefühl und die Taubheit , die ich verspürt hatte. Im Englischen gab es das Wort "Numb", welches meine Gefühlswelt nur zu gut beschrieben hatte.
Es war schlimm für mich , Alice dabei zuzuhören, wie schlecht es ihr bei der ganzen Sache gegangen war. Und ich brauchte mir nicht einmal die Schuld daran zu geben , dnn ich war mir darüber im Klaren, dass es für diese Sache gar keinen anderen gab , den man hätte dafür schuldig machen können.
Ich konnte mich zwar nicht daran erinnern, dass sie jemals Songs geschrieben hatte , aber wenn sie es sagte , sollte ich wohl nicht näher nachfragen. Vielleicht hatte ich es ganz einfach vergessen , obwohl ich doch der festen Überzeugung gewesen war , mir alles von ihr gemerkt und eingeprägt zu haben. Doch offenbar war dem dann doch nicht so. Da ich sie nicht kränken wollte und mir sowieso bereits Vorwürfe machte , dass ich so etwas offensichtlich hatte vergessen können.
Als sie dann zu singen begann , richtete ich mich auf. Auf meinem gesamten Körper breitete sich eine Gänsehaut aus. Ich liebte es ihre Stimme beim Sprechen zu hören , doch singend war sie noch etwas ganz anderes! In meinen Gedanken war ich tatsächlich schon so weit, sie irgendwie in die Band zu bringen. Ihre Stimme war einfach Wahnsinn! Sie würde mich bei einem Vergleich gegen die Wand singen!  Ich war immer noch sprachlos , als sie endete. Dann hatte sie sogar schon das Thema gewechselt, bis ich endlich so weit war , Worte zu formen und dann auch noch auszusprechen. "Das war wunderschön! ", sagte ich leise und räusperte mich , da meine Stimme so rau klang.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.17 um 21:13 von Willow03
Silvaniae
17.09.17 um 8:40
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Alice

Ich erwartete, dass James irgendwie auf meine Frage antworten würde, aber stattdessen sagte er erst einmal einige Sekunden nichts, dann meinte er mit einem Mal, dass das wunderschön gewesen war. Seine Stimme klang dabei so rau, wie ich sie noch nie gehört hatte. Es klang wie eine Melodie in meinen Ohren und brachte erneut meinen Körper dazu, dass er überall erwartungsvoll kribbelte.
Ich wurde rot. Meinte er das ernst? Klang es wirklich so gut? Er wollte doch niemals nicht die Wahrheit zu mir sagen- also konnte das nicht gelogen sein, oder?
Mein Herz begann zu rasen. Da er derjenige war, der es gesagt hatte, bedeutete es mir hundertmal mehr, als wenn es jemand anderes gesagt hatte. Zum einen war er derjenige, den ich liebte, zum anderen sagte er mir immer die Wahrheit, zum anderen war er der wunderbare Sänger, der es sogar in eine Band geschafft hatte, die ziemlich erfolgreich war. Wusste also jemand, ob jemand gut sang, dann war es James.
"Danke...", meinte ich verlegen. "Aber gegen jemanden wie dich könnte meine Stimme nicht bestehen. Es ist ganz okay, mehr nicht...", fügte ich dann ehrlich hinzu. "Das war auch einer der Gründe, weswegen ich es dir nie gesagt habe... ich wollte dir einfach immer nur zuhören können... und ich wollte, dass nur du derjenige bist, der wegen seinem Gesang gelobt wird, deswegen hatte ich mich immer nur auf die Kunst konzentriert...", Zwar meinte meine Mutter immer, dass ich genauso schön wie James singen konnte, aber es war meine Mutter- sie würde es also wohl kaum objektiv betrachten.
Ich blickte auf die Bettdecke, die den wenigen Platz zwischen uns einnahm. "Es tut mir leid, dass ich dir nie erzählt habe, dass ich so gerne singe... aber mit dem Schreiben von Songtexten habe ich wirklich erst angefangen, als du weg warst... Du warst immer so nett zu mir- immerhin waren wir beste Freunde... du hättest bei Schulaufführungen bestimmt gewollt, dass ich mit dir singe... und ich wollte deinen schönen Gesang nicht mit meiner Stimme zerstören... das war einer der weiteren Gründe, warum ich es dir nie erzählen konnte."
Ich griff erneut nach seiner Hand und drückte sie sanft. "Vergiss es einfach. Ich weiß auch nicht, warum ich dir das gerade vorgesungen habe. Es wäre wohl besser gewesen, wenn du mich nie hättest singen hören und meine jämmerliche Stimme niemals gehört hättest. Wenn du sie mit deiner eigenen Stimme vergleichst, muss meine wirklich schrecklich für deine Ohren gewesen sein..."
Ich schwieg kurz und strich dann mit meiner freien Hand sanft durch sein Haar. "Ich liebe die Musik genauso sehr wie die Kunst. Und weil ich die Musik so sehr liebe, liebe ich dich gleich nochmal viel mehr, denn ich denke, dass du die wunderschönste Stimme auf der ganzen Welt hast...", flüsterte ich. "Niemand kann mich durch seine Stimme so sehr in den Bann schlagen wie du, faszinieren, zu Tränen rühren. Deine Musik hat so viel Ausdruck und Intensität..." Ich lächelte ihn sanft an und beugte mich vor um ihn kurz sanft zu küssen. Nur ein winziger Hauch von Kuss, der ihn dazu bewegen sollte, sich nach mehr zu sehnen- genauso wie ich.
Ich betrachtete James und mit jeder Sekunde, die ich ihn ansah und seine kleinsten Regungen beobachtete, fiel ich erneut und erneut in Liebe mit ihm. Er war so perfekt- er war dadurch perfekt, dass auch er Fehler machte und nicht weiter wusste. Das alles machte ihn zu einem vollkommenen Menschen. Wie konnte er sich nur in mich verliebt haben? Ich konnte es immer noch nicht ganz glauben.
Für einen Bruchteil einer Sekunde blitzte vor meinen Augen ein Bild auf, wie ich neben James und seiner Band auf der Bühne stand und mit ihnen sang, dann verdrängte ich das Bild auch schon wieder. Es war schlichtweg unmöglich, dass so etwas passieren würde. Zum einen sang ich dafür zu schlecht, zum anderen würde das James vermutlich nicht mal wollen und auch ob es die Fans von "The Bliss" wollen würden, wagte ich stark zu bezweifeln, also dachte ich nicht länger darüber nach. Ich würde weiterhin bei der Kunst bleiben und diese ausleben. Auch wenn ich die Musik- wenn ich ehrlich war vermisste. Ich konnte nur in den seltenen Momenten singen, wenn Liam außer Haus war. Er verabscheute Musik und konnte es daher nicht ausstehen, wenn ich entweder Musik hörte- meistens die von James- oder wenn ich selber sang.
Ich wechselte schließlich wieder das Thema. Musik würde auch weiterhin wohl nur deswegen eine Rolle spielen, weil James in meinem Leben eine Rolle spielte- weiter nicht. "Mach dir einfach keine Gedanken mehr darum... dafür sind meine Fähigkeiten einfach zu schlecht... beantworte mir stattdessen lieber mal meine Frage- ich will immerhin auch etwas über dich erfahren..." Ich rutschte zu ihm hinüber und schmiegte mich an ihn.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.17 um 8:47 von Silvaniae
Willow03
18.09.17 um 16:03
Avatar von Willow03

James

Sofort schüttelte ich bekräftigend den Kopf. Ihre Stimme würde ganz klar im Vergleich mit meiner bestehen! Wie konnte sie denn etwas anderes denken? So ein Gedanke war mir gar nicht in den Kopf gekommen. Nun ja eigentlich schon. theoretisch. Aber dabei hatte ich es mir genau umgekehrt gedacht. meine Stimme war gegen ihre ein Drec.k nicht umgekehrt. Sie wollte meine Stimme nicht zerstören, indem sie mit mir bei zum Beispiel Schulaufführungen gesungen hätte? Ich konnte sie nur ungläubig anstarren und schnalzte missbilligend mit der Zunge. Was dachte sie sich eigentlich bei dem, was sie sagte? Sie erzählte lauter Blödsinn! Jeder Manager hätte sie bestimmt sofort liebend gerne unter Vertrag genommen. Sie war vermutlich in den Augen eines Scouts oder Manager eine wahre Goldgrube. Oder wäre es zumindest, wenn sie es versuchen würde.
Doch offensichtlich wollte sie dies ganz einfach nicht. Denn sie wechselte schon wieder das Thema. Und da ich es als ein schwieriges Thema für sie auffasste, wollte ich nicht näher nachfragen. Wir konnten dieses Thema auch zu Tode schweigen, wenn sie wollte. Doch ich wollte sie wirklich nicht beschämen oder so, indem ich sie dazu drängte, weiter zu erzählen. Es war wirklich ihre Sache. Und vielleicht würden wir ja auch noch bei mir auf Themen stoßen, über welche ich auch nicht so gerne mit ihr würde sprechen wollen. Und dann hoffte ich darauf, in solchen Momenten auf Verständnis zu stoßen. Auf eben solches Verständnis, wie ich eben bei ihr zeigte. Auch wenn ich ihre Stimme wirklich wundervoll fand und ihr noch hätte lange zuhören können.
Bereitwillig erklärte ich mich also dazu bereit, ihr nun endlich auf die Fragen Antworten zu geben, welche ich zuvor übergangen hatte. Okay Dann musste ich einmal nachdenken. Meinen ersten Kuss? Ich seufzte leise bei dieser Erinnerung. Ich hatte mir immer gewünscht, dass Alice die erste Person sein würde, die ich jemals küssen würde. Und auch die einzige! Doch das hatte dann wohl nicht ganz so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. "Meinen ersten Kuss hatte ich mit Sophie Andersen. Also dem Model, du kennst sie wahrscheinlich. Sie ist aber ein wenig zu alt für mich gewesen, frag mich nicht wie es zu dem Kuss überhaupt kam." Obwohl so ungefähr konnte ich mir das schon zusammenreimen. Wir waren zum ersten Mal auf einer VIP Party gewesen. Die Band und ich eben und dort waren so viele Promis gewesen. Wir waren alle ziemlich beeindruckt gewesen und etwas handlungsunfähig, da wir ein wenig Alkohol intus hatten. Wie gesagt es war unsere erste Party und wir waren ziemlich aufgeregt gewesen. und dann war da plötzlich Sophie Andersen vor mir aufgetaucht und hatte mich in eine der Ecken gezogen. Sie hatte mir gesagt,, dass ich ihr Typ wäre und solche Sachen und mir dann die Zunge in den Hals gesteckt. Ja ich musste zugeben, mein erster Kuss war alles andere als romantisch gewesen! Doch so genau wollte ich das vor Alice gar nicht ausführen!
Silvaniae
20.09.17 um 22:53
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Alice

James schien gar nicht der Meinung zu sein, dass ich schlechter als er sang, was mich ziemlich überraschte. Er schnalzte missbilligend mit der Zunge und das hatte ich bei ihm noch nicht oft erlebt. Dachte er es wirklich nicht? Ansonsten konnte ich mir keinen Grund vorstellen, warum er von meinen Worten leicht verärgert wirkte. Vielleicht sollte ich ihn lieber nochmal darauf ansprechen, ich wollte nicht, dass er vielleicht irgendwie sauer oder so auf mich war- nicht, nachdem wir uns jetzt erst wieder getroffen hatten. Ich wollte nichts vor ihm verbergen- aber es war so lange mein "Geheimnis" gewesen, dass es mir schwer gefallen war darüber zu sprechen, außerdem war es mir irgendwie peinlich gewesen. Aber zuerst wollte ich James Antwort wissen.
Sophie Andersen? Sie war wirklich älter als wir, aber sie war auch verdammt hübsch. Ich spürte einen Stich bei seinen Worten, auch wenn es nicht so klang, als hätte er sie wirklich geliebt. Dafür wirkte er irgendwie ein bisschen zu gleichgültig, während er ihren Namen sagte. Wenn er meinen Namen aussprach, klang es dagegen so warm und liebevoll.
Ich legte mich hin, wobei ich meinen Kopf auf seinen Schoß legte und lächelte ihn an. "Danke, dass du es mir erzählst...", sagte ich mit einem liebevollen Lächeln. "Aber es stimmt nicht ganz..." Ich wurde rot- und das nicht nur ein kleines bisschen, sondern sehr sehr rot.
Ich blickte verlegen zur Seite. "Du hattest deinen ersten Kuss mit mir, auch wenn du dich wohl nicht daran erinnern kannst..." Ich schwieg kurz, ehe ich fortfuhr: "Es war an meinem 14. Geburtstag gewesen. Du hattest wie immer an meinem Geburtstag bei mir übernachtet und wir hatten bis spät in die Nacht auf meinem Bett gesessen und Filme angeschaut. Du warst an diesem Tag ziemlich müde, weswegen du irgendwann einfach eingeschlafen warst. Nachdem ich dich eine Weile beobachtet hatte und sicher gewesen war, dass du tief und fest schliefst, konnte ich einfach nicht länger widerstehen. Ich dachte damals, dass du meine Gefühle niemals erwidern würdest, deswegen musste ich es einfach tun... Ich konnte es dir damals nicht erzählen, weil ich Angst vor deiner Reaktion hatte... Du warst mein erster Kuss und ich war dein erster. "
Ich wurde noch etwas röter und lächelte ihn unsicher an- ich war mir nicht sicher, wie er auf das reagieren würde. "Ich weiß, dass ich viele Geheimnisse vor dir hatte, obwohl ich versprochen hatte, dass ich immer die Wahrheit sagen würde...", meinte ich niedergeschlagen. Ich machte mir deswegen ziemliche Vorwürfe. "Es tut mir so leid... ich hätte dir das mit dem Kuss und mit dem Singen nicht verschweigen dürfen... aber beim Kuss hatte ich Angst, dass wir danach keine Freunde mehr sind und beim Singen hatte ich befürchtet, dass ich im Vergleich zu dir zu schlecht bin.... Ich weiß, dass ich es dir trotzdem nicht hätte verschweigen sollen...es...es...es tut mir so leid..." Ich senkte meinen Blick und Tränen liefen meine Wange hinunter. "Ich verspreche dir, dass ich dir ab jetzt alles erzählen werde und keine Geheimnisse mehr vor dir haben werde... Verzeihst du mir?" Ich sah ihn tränenüberströmt und mit zitternder Unterlippe an. "Ich erzähle dir alles was du wissen willst...Aber ich kann verstehen, wenn du mir nicht verzeihen kannst... immerhin habe ich unser Versprechen mehrmals gesprochen.... auch wenn ich dich nie direkt belogen hatte, sondern nur verschwiegen- aber das ist schon mehr als schlimm... nein, eigentlich ist es sogar unverzeihlich..."
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.17 um 22:56 von Silvaniae
Willow03
22.09.17 um 19:24
Avatar von Willow03

James

Wie ich hoffte , sah ich sie so aufmunternd an, wie es mir im Moment gerade möglich war. Was ich am allerwenigsten wollte , war etwas was sie verletzt hätte. Doch ich wollte ihr gegenüber auch ehrlich sein. Und deshalb hatte ich ihr das mit Sophie Anderson erzählt. Doch für mich hatte es eigentlich immer nur Alice gegeben! Zwar hatte ich später einige mehr oder weniger ernste Beziehungen geführt , aber für mich war es nie das selbe gewesen, wie die Gedanken an Alice! Ich hätte meinen ersten Kuss von ihr erhalten wollen und von niemandem anderen. Doch man bekam eben nicht alles, was man sich wünschte. Meine meisten späteren Beziehungen, waren vom Management vorgeschrieben und abgesegnet worden. Doch wirklich geliebt hatte ich sie nicht. Vielleicht hatte ich es bei manchen versucht oder sogar gedacht , dass es so wäre. Aber im vergleich mit Alice verblasste alles. Ich hatte mir immer nur sie gewünscht. Mein ganzes Leben lang! Und ja es hatte sogar die Situation gegeben , dass ich jemanden geküsst hatte und mir dabei Alice vorgestellt hatte. Doch wie ich jetzt wusste , stellten auch Alice's Küsse alles andere in den Schatten.
"Es stimmt nicht ganz?" Verwirrt horchte ich auf. Lautlos formte ich genau diese Worte nach. Ich verstand jedoch den Sinn dahinter nicht. Warum bitte sollte es denn nicht stimmen? Ich sah sie verstädnislos an. Doch sie klärte mich auch sofort wieder über ihre Worte auf. Doch ich konnte es ganz einfach immer noch nicht glauben! Natürlich konnte ich mich noch allzu gut daran erinnern , dass ich jedn Geburtstag bei ihr übernachtet hatte. Und sie aich ebenso bei mir. Es war schon beinahe so eine Art Tradition geworden zwischen uns. Doch dann lächelte ich unwillkürlich. Sie hatte es einfach nicht lassen können mich zu küssen? Ich grinste. Jaja. Doch ich musste zugeben, dass es mich irgendwie ungemein beruhigte , dass sie nun doch mein erster Kuss gewesen war. Immerhin hatte ich es mir genau so immer gewünscht. Oft hatte ich mich auch gefragt , ob ich einfach alles hätte ungeschehen machen können , was mich je mit einer anderen Frau verbunden hatte. Ich hatte nur sie gewollt. Doch sie war einfach so unerreichbar für mich und ich wollte nicht ungeliebt und einsam bleiben. Ich hatte sie natürlich nie vergessen , aber ich hatte eben auch nict damit gerechnet sie jemals wieder zu sehen.
Als Alice dann plötzlich zu weinen begann , verstand ich die Welt nicht mehr! "Alice ...", murmelte ich etwas hilflos und beigte mich zu ihr um sie in den Arm nehmen zu können. Sie hatte doch gar nichts falsch gemacht! Ich liebte sie genau so wie sie war und ich hatte ihr ja auch manches , wie zum Beispiel etwas überaus wichtiges wie meine Gefühle zu ihr verschwiegen.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.17 um 19:24 von Willow03
Silvaniae
23.09.17 um 18:50
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Alice

Als James mich mit einem Mal in den Arm nahm, wusste ich, dass es keine Rolle spielte, was ich ihm verschwiegen hatte. Er verzieh mir und er liebte mich. Erneut liefen Tränen meine Wangen hinunter- dieses Mal aber nicht vor Verzweiflung, sondern vor Erleichterung.
Ich legte meine Arme um ihn und schmiegte mich an ihn, während ich meinen Kopf gegen seine Brust lehnte. "Danke...", flüsterte ich. "Danke, dass du mir keine Vorwürfe machst..."
Und ich wusste, dass ich an seiner Stelle das Gleiche machen würde- egal, was er mir verschwiegen hatte, verschwieg oder verschweigen wird- ich werde ihm verzeihen und das immer und immer wieder. Es war mir alles egal, solange ich nur bei James sein konnte.
Mein Verlangen nach James wuchs erneut von Sekunde zu Sekunde und es genügte mir gerade nicht mehr ihm einfach nur nahe zu sein. Ich wollte seine Lippen auf meinen spüren, ich wollte, dass er auf meinem ganzen Körper Gänsehaut verursachte.
Wir verziehen uns alles und wagten einen Neuanfang- dieses Mal nicht nur als beste Freunde, wir sollten uns deswegen wohl nicht mehr länger in der Vergangenheit aufhalten.
"Lass uns nicht mehr von der Vergangenheit sprechen, sondern in der Gegenwart leben- zumindest für heute...", flüsterte ich und schmiegte mich an ihn."Die verbleibende Zeit ist sowieso viel zu kurz und wer weiß, wann ich dich wieder sehen kann...Ich möchte gerade nicht mehr einfach nur reden, ich möchte deine Nähe genießen...", flüsterte ich.
Ich wurde leicht rot, als ich merkte, dass man das Ganze auch auf eine andere Weise auffassen konnte, als ich es gerade gemeint hatte, aber naja, es stimmte ja auch irgendwie. Ich wollte ihn- aber ich wusste nicht, wie er zu dem Thema stand.
Sanft legte ich meine Lippen auf seine und schmolz geradezu dahin. Seine Lippen waren so unglaublich sanft und weich. Schließlich löste ich mich leicht außer Atem wieder von ihm. Mit einem Mal fiel mir etwas auf, was neben James auf dem Bett lag und wohl aus seiner Hosentasche gerutscht sein musste. Ein Kóndom? Ich wurde augenblicklich knallrot. Was hatte das zu bedeuten? Wollte er es genauso sehr wie ich?
Gleichzeitig verunsicherte es mich auch und ich hásste mich für den Gedanken. Was war, wenn er es für eine andere Frau dabeihatte? Nein- ich schob den Gedanken bei Seite- wenn es so gewesen wäre, hätte er es mir gesagt. "W-Was? W-Warum?", stammelte ich verlegen, während ich meinen Blick nicht davon lösen konnte. Meine Wangen waren flammend rot. Es kam wirklich nicht oft vor, dass ich so verlegen war oder sogar anfing zu stammeln- aber bei James war es eine Ausnahme.
Ich schaffte es gerade nicht James direkt anzublicken- zum einen weil ich so verlegen war, zum anderen weil ich meinen Blick einfach nicht von dem Kondóm fortbewegen konnte.
"Willst du es etwa auch?", murmelte ich- wobei ich das so leise tat, dass ich mir nicht einmal sicher, ob er mich verstanden hatte. Mein Herz raste so schnell, dass ich befürchtete, dass es bald entweder aus der Brust springen würde oder stehen bleiben würde, weil es sich überarbeitet hatte.
Der Gedanke daran, dass wir es vielleicht wirklich machen könnten, machte mich nervös, aber brachte auch meinen Körper dazu, sich immer mehr und mehr nach James zu sehnen, als ich es jemals für möglich gehalten hatte. Ich schaffte es mich jetzt doch loszureißen und blickte stattdessen James mit roten Wangen in die Augen und lächelte ihn verlegen an.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.17 um 18:51 von Silvaniae
Willow03
26.09.17 um 19:25
Avatar von Willow03

James

In ihrem Gesicht konnte ich erkennen, dass sie sich gerade das Lachen verkniff. Hoffentlich hielt sie mich jetzt nicht für einen hoffnungslosen Weiberheld, der sogar vergessen würde, Kon-dome zu verwenden, wenn er sie nicht von jemandem zugesteckt bekäme.
Ich lächelte ihr erst wieder zu und konnte zu ihr hochsehen, als sie das mit ihrem Bruder sagte. Vielleicht hatte sie ja wirklich Recht, vielleicht war es einfach eine normale Reaktion. "Ich will dir aber versichern, dass ich kein hoffnungsloser Fall bin. Ich schlafe nicht jede Woche mit jemandem anderen. Für mich ist das wirklich kein Alltag. Es ist nicht so, dass ich über meine bisherigen Bekanntschaften den Überblick verlieren würde. Es ist für mich eigentlich etwas ziemlich neues", versuchte ich ihr meine Sicht der Dinge klarzustellen. "Charles wusste es wahrscheinlich schon vor mir, was ich wollte. Ich liebe dich natürlich, aber ich konnte mir heute als wir uns begegneten nicht sofort vorstellen, dass ich mit dir schlafen würde. Ich bin nicht so einer ..." Verlegen sah ich zu ihr hoch. Ich hatte gerade so viel Stuss von mir gegeben, dass ich den Kopf schüttelte. Normalerweise waren alle meine wenigen Worte bedacht, aber jetzt hatte ich nur wirres Zeug geredet, ich fragte mich, ob sie verstand, worauf ich hinaus wollte?
Als sie nur noch in Unterwäsche vor mir war, konnte ich meinen blick kaum noch abwenden. Sie war einfach wunderschön. und für mich war sie perfekt! Auch wenn die Schnitte und blauen Flec.ken von Liam sie zerstören wollten. doch in meinen Augen war sie trotzdem das grüßte Geschenk, welches mir Gott hätte machen können! Ich legte meine Hände an ihre Wangen und erwiderte den Kuss ebenso. Anstatt einer gesprochenen Antwort zog ich mir nun mein Shirt über den Kopf. Ich ging einmal davon aus, dass dies Antwort genug war. Ich vertiefte unseren Kuss etwas. Anfangs war ich noch vorsichtiger, aber dann konnte ich mich nicht mehr wirklich beherrschen. Aber auch sie, von ihrer Seite aus, vertiefte den Kuss. Ich konnte einfach nicht glauben, dass sie mich wollte. Ich meine, natürlich wünschte ich mir nichts anderes auf der Welt als sie auf ewig in meinen Armen halten zu können, aber das ich dies nun auch tatsächlich tun konnte, war etwas ganz anderes. In meinen Träumen war es natürlich vorgekommen, doch in der Realität, war es eine nie gewonnene Erfahrung. Tatsächlich hatte ich noch nie jemanden so sehr begehrt wie Alice. Wie Alice immer, aber vor allem wie Alice in genau diesem Augenblick. Hier in meinen Armen. Hier an meinen erhitzten Körper gepresst. hier wie ich spürte, dass unsere beiden Körper sich perfekt ergänzten und wunderbar zusammen passten. Ich ließ meine Hände an ihr hinunter gleiten. An ihrem Hals, ihren Oberarmen und Unterarmen. Und zwar so lange, bis sie an ihrer Hüfte landeten und diese leicht gegen meine Mitte zu pressen. Wir waren uns zwar vorher schon sehr sehr nahe gewesen, aber jetzt würde kein noch so klitzekleines Blatt Papier mehr zwischen uns passen. Außerdem war ich so auf sie fixiert, dass ich es sogar nicht einmal mehr mitbekäme, wenn das Haus um mich herum zusammenbrechen würde.